Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 7°C

Live im TV: United Volleys Rhein-Main erwarten den Meister aus Berlin

Von Die Begegnung zwischen den Teams aus Frankfurt und der Hauptstadt wird live im Fernsehen übertragen.
Die United Volleys wollen Ex-Europameister Pierre Pujol und Meister Berlin heute vor laufenden TV-Kameras in die Knie zwingen. Foto: Bernd König (imago sportfotodienst) Die United Volleys wollen Ex-Europameister Pierre Pujol und Meister Berlin heute vor laufenden TV-Kameras in die Knie zwingen.
Frankfurt. 

Die erste Live-Übertragung der Volleyball-Bundesliga der Männer nach vielen Jahren ist für die United Volleys Rhein-Main zugleich eine der größten Herausforderungen des Jahres. Die jungen Frankfurter treffen um 19.10 Uhr in der Ballsporthalle im Stadtteil Unterliederbach auf den Deutschen Meister aus Berlin. „Ich finde es toll, dass das Fernsehen überträgt. Es ist nur folgerichtig, dass die Zuschauer nicht 24 Stunden lang nur mit Fußball überhäuft werden. Aber an den Kräfteverhältnissen unterm Netz wird die Übertragung nichts ändern. Gegen Ende der Saison können wir nahe an den Meister herankommen, aktuell sind wir noch nicht so weit, um richtig konkurrenzfähig zu sein“, sagt Trainer Michael Warm gewohnt vorsichtig.

Dieses Match ist ein Vergleich zweier Philosophien: Auf der einen Seite das Frankfurter Modell mit großen deutschen Talenten, die von drei Routiniers angeführt werden. Auf der anderen Seite eine auf nationale wie internationale Triumphe orientierte Weltauswahl mit Stars aus sieben Nationen.

Dass Berlin mit einer Niederlage in die Saison gestartet ist, spielt hinsichtlich der Favoritenrolle der Hauptstädter laut Warm keine Rolle. „Es sind erfahrene Spieler, die wissen, wann sie in Topform sein müssen. Am Anfang lassen sie es lockerer angehen, wissend, dass es meistens auch so reicht. Jetzt geben sie langsam Gas, können sich jederzeit noch gewaltig steigern“, sagt der Berlin-Kenner, der an der Spree auch schon als Trainer tätig war. Obwohl er den Gegner öfters am Video beobachtete, kann er wenig über die Spielweise sagen. „Nachdem es nicht optimal lief, waren sie noch einmal auf dem Transfermarkt tätig und konnten sich in Zuspieler Pierre Pujol mal eben einen Ex-Europameister und Olympiateilnehmer holen.“ In den Matches, die sich Warm ansah, zog die Fäden meistens der deutsche Routinier Sebastian Kühner. Heute erwartet Warm aber den international erfahrenen Franzosen. „Er ist eine große Verstärkung, spielt sehr präzise und variabel zu, kann toll Schnellangriffe inszenieren.“

Viel größeres Kopfzerbrechen bereitet Warm jedoch die eigene Mannschaft. „Wir konnten supergut trainieren, haben uns hauptsächlich auf die Annahme und den Block konzentriert, die noch nicht optimal waren.“ Doch Sorgen bereitet ihm die Personalsituation. Der Japaner Issei Otake weilt wie verabredet bis zum 5. Dezember in seiner Heimat, wo er an der College-Meisterschaft teilnimmt. Tobias Krick ist zwar einsatzbereit, physisch aber von seiner Idealform noch weit entfernt. Und Kapitän Sebastian Schwarz kann zwar seit einer Woche mindestens eine Stunde lang voll trainieren, für mehr als Kurzeinsätze reicht es bei ihm aber noch nicht.

Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse