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Zahlung: Universe stottert seine Schulden beim FSV ab

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Frankfurt. 

Gestern Morgen ging es Michael Görner überhaupt nicht gut. Der Grippevirus hatte auch den Präsidenten des Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt erwischt, der deshalb das Bett hütete, statt wie gewohnt seiner ehrenamtlichen Tätigkeit in der Geschäftsstelle am Bornheimer Hang nachzugehen. Im Laufe des Vormittags verbesserte sich zumindest der seelische Zustand des 57-Jährigen, denn auf dem Konto der Bornheimer gab es einen Zahlungseingang von knapp 30 000 Euro.

Absender war die Frankfurt Universe, jener Club aus der German Football League (GFL), der der GmbH des FSV Frankfurt noch eine Menge Geld schuldet. Die Universe trug im vergangenen Jahr ihre Heimspiele im Stadion am Bornheimer Hang aus, zahlte an die GmbH, die auch Betreiber der kleinen Arena im Frankfurter Osten ist, allerdings keine Miete. Die Verbindlichkeiten beliefen sich insgesamt auf rund 140 000 Euro. Mittlerweile haben die Verantwortlichen der Universe, die sich ganz offensichtlich in einer finanziellen Schieflage befindet, ihre Schulden beim FSV halbiert. „Vor einigen Wochen war ich noch sehr skeptisch, auch wenn ich die finanzielle Situation der Universe nicht wirklich einschätzen kann. Aber jetzt sehe ich, dass sie sich bemühen. Und wenn die Universe ihre Schulden bezahlt hat, können wir auch über einen neuen Mietvertrag reden“, erklärte Görner gestern.

Dreieich kommt nicht

Die Pläne des FSV Frankfurt, im SC Hessen Dreieich einen weiteren Mieter für das Stadion am Bornheimer Hang zu gewinnen, haben sich zerschlagen. Der derzeitige Tabellenführer der Hessenliga hatte ernsthaft erwogen, bei einem Aufstieg in die Regionalliga Südwest seine Heimspiele in Bornheim auszutragen, weil die eigene Sportanlage nicht die vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) geforderten infrastrukturellen Bedingungen erfüllt. Mittlerweile scheinen die Verantwortlichen des aufstrebenden und finanzstarken Clubs aus Dreieich um ihren Sponsor Hans Nolte, die im vergangenen Jahr mit dem FSV Frankfurt bereits verhandelt hatten, gewillt zu sein, ihre eigene Heimspielstätte so umzurüsten, dass sie auch nach einem Aufstieg in die Viertklassigkeit dort ihre Gegner empfangen können.

(mh)

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