Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer

Reiten: Unter den Blicken der Bundestrainer

Auch Olympiasiegerin Isabell Werth steigt wieder in den Sattel, nachdem das Training nicht mehr so früh angesetzt ist.
Bundestrainerin Dressur: Monica Theodorescu. Bilder > Foto: Uwe Anspach (dpa) Bundestrainerin Dressur: Monica Theodorescu.
Frankfurt. 

Vier Weltranglistenspringen und in der Dressur die einzigartige Kombination großer internationaler Championats-Prüfungen mit den Finals in den beiden bedeutendsten Serien für angehende vierbeinige Stars – Nürnberger Burg-Pokal und Louisdor-Preis – sorgen beim Internationalen Frankfurter Festhallen-Reitturnier vom 14. bis 17. Dezember für hochklassigen Sport. Da dürfen die beiden Bundestrainer natürlich nicht durch Abwesenheit glänzen. Sowohl Spring-Bundestrainer Otto Becker als auch Dressur-Bundestrainerin Monica Theodorescu waren früher selbst oft und erfolgreich als Reiter in Frankfurt dabei. Beide erinnern sich gern an die alten Zeiten, schwärmen vom Ambiente in der Festhalle ebenso wie von der Qualität des angebotenen Programms.

Begegnet sind sie sich früher jedoch recht wenig. „Wenn wir Springreiter die Bar im Maritim Hotel früh verließen, haben wir schnell noch die Dressurreiter begrüßt, die zum morgendlichen Training eilten“, erinnert sich Otto Becker. „Diesmal können wir richtig ausschlafen. Wir müssen erst um 6 Uhr in der Halle sein“, freut sich Monica Theodorescu.

Diese späte Trainingsstunde – zumindest in den Augen eines Dressur-Reiters – verdanken sie der bekanntesten Repräsentantin ihrer Disziplin. Im vergangenen Jahr sagte die sechsfache Olympiasiegerin Isabell Werth ihren Start in Frankfurt kurzfristig ab. Die Trainingsstunden um 4.30 Uhr fand sie unzumutbar. Ihren Einwand, und auch den von anderen Dressur-Teilnehmern, nahmen die Veranstalter ernst. Deshalb wurde diesmal die bei den Amateurreitern populäre „SML-Tour“ aus dem straffen Programm genommen.

Wichtig ist, dass in Frankfurt eine gesunde Mischung zwischen dem Amateursport und dem Hochleistungssport gewahrt blieb. Trotz des parallel stattfindenden Turniers in London werden die Prüfungen hochkarätig besetzt sein. „60 internationale und 50 nationale Springreiter stehen noch auf der Warteliste, hoffen, dass der eine oder andere Teilnehmer aus knapp 20 Nationen absagen wird“, vermeldete gestern Mitveranstalterin Bettina Schockemöhle.

Otto Becker kündigte die EM-Reiter Maurice Tebbel (Emsbüren) und Philipp Weishaupt (Riesenbeck) an, ferner die früheren Europameister Janne Friederike Meyer-Zimmermann (Pinneberg) und Marco Kutscher (Bad Essen), auch Hessen sei durch David Will (Pfungstadt) und Jörg Oppermann (Gückingen) gut vertreten. Monica Theodorescu freut sich auf gleich fünf Kaderreiter: Neben Werth (Rheinberg) noch Helen Langehanenberg (Billerbeck), Hubertus Schmidt (Borchen), Fabienne Lütkemeier (Paderborn) und Dorothee Schneider (Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb).

(löf)

Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse