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United Volleys: Volleys träumen vom ersten Finaleinzug

Die United-Spieler Lukas Bauer (l.) und Tobias Krick. Foto: Huebner/Volz (Jan Huebner) Die United-Spieler Lukas Bauer (l.) und Tobias Krick.
Frankfurt. 

Es ist das vorweggenommene Endspiel. Nachdem Meister Berlin bereits überraschend aus dem DVV-Pokal ausgeschieden ist, treffen heute (19.30 Uhr, Fraport Arena/live im Sport 1) im Halbfinale die United Volleys Rhein-Main auf den Titelverteidiger VfB Friedrichshafen – und damit die zwei erstplatzierten Teams der Volleyball-Bundesliga aufeinander. Das zweite Halbfinale bestreiten ebenfalls heute die Volleyball Bisons Bühl und der TSV Herrsching.

Kurz vor einer Endspiel-Teilnahme standen die United Volleys seit ihrer Gründung 2015 schon mehrfach: Im Meisterschafts-Halbfinale schieden sie gegen Friedrichshafen und Berlin jeweils mit 1:2-Siegen aus, im Europapokal scheiterten sie an Tours, im DVV-Pokal verloren sie knapp im Tiebreak in Berlin.

Zuvor warfen die United Volleys damals in einem grandiosen Match in Wiesbaden den Rekordgewinner Friedrichshafen aus dem Wettbewerb. Auf eine Wiederholung hoffen die Frankfurter diesmal. „Wir brauchen eine große Zuschauerkulisse, um als krasser Außenseiter gegen das überragende Hinrunden-Team vielleicht doch die Überraschung zu schaffen und im März vor 12 000 Zuschauern in der SAP Arena in Mannheim aufschlagen zu dürfen“, fordert Trainer Michael Warm die volle Unterstützung aus der gesamten Region. „So eine Gelegenheit hat man schließlich nicht allzu oft. Aber keine Sorge. Wir haben den Gegner studiert. Die haben nichts drauf, ist kein Problem, die in den Griff zu bekommen.“

Dass er sich einen Spaß erlaubte, spricht für die gute Stimmung. Und das, obwohl er und Spieler wissen, dass der Traum sehr schwer zu verwirklichen ist. „Die Friedrichshafener sind in dieser Saison aktuell das Maß aller Dinge. Ihr Spiel liegt uns nicht besonders. Da sie fast fehlerfrei spielen, muss man sich jeden Punkt selbst erarbeiten“, sagt Warm. „Wir müssen mit viel Druck riskant aufschlagen, dürfen nicht überhastet spielen, müssen geduldig bleiben.“

Die mit vielen Routiniers aus sechs Nationen bestückte Mannschaft vom Bodensee hat keinen überragenden Einzelkönner, der alles im Alleingang erledigt. Dafür aber ein auf allen Positionen stark besetztes Team, das in der Defensive sehr stabil ist, von jeder Position aus gleichermaßen gefährlich angreift. „Wir sind Außenseiter. Aber nicht chancenlos“, betont Warm, der seinen kompletten Kader zur Verfügung hat.

(löf)

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