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Löwen Frankfurt: Vor dem Matchball gegen Bietigheim: Eishockey-Löwen bleiben zuversichtlich

Nutzen die Frankfurter Eishockey-Löwen ihren dritten Matchball zum Titelgewinn heute Abend in der heimische Halle? Die Spieler betonen, keinen zusätzlichen Druck zu spüren.
Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de)
Frankfurt. 

Es wird wieder voll werden. Ausverkauft dürfte die Frankfurter Eissporthalle sein. Noch gibt es einige Restkarten für das sechste Spiel der Finalserie in der Deutschen Eishockey-Liga 2 zwischen den Löwen und Bietigheim Steelers. Die Abendkasse öffnet um 17 Uhr. Ein Sieg in der um 19.30 Uhr beginnenden Partie, und die Meisterschaftsfeier kann endlich steigen.

Eigentlich könnten mit der Entwicklung alle zufrieden sein. Die Fans bekommen doch noch ein hochklassiges, spannendes, emotionales und bedeutungsvolles Match zu sehen. Die Gesellschafter der Löwen Frankfurt GmbH können die Zusatz-Einnahmen gut gebrauchen.

Bilderstrecke Löwen Frankfurt verlieren viertes Spiel gegen Bietigheim
Die Frankfurter Eishockey-Löwen konnten heute den Meistertitel in der DEL 2 eintüten, doch die Bietigheim Steelers machten ihnen in der vierten Play-off-Partie einen Strich durch die Rechnung. Wir haben die Bilder vom Spiel.

Also alles optimal? Fast. Wenn da nicht die wieder erstarkten Steelers wären. Der Hauptrunden-Primus, DEL2-Meister 2009, 2013, 2015, viermalige Finalist in den letzten fünf Jahren, wittert Morgenluft. Nachdem die Löwen dank ihrer drei Auftaktsiege zunächst wie in einem Rausch spielten und psychologisch klar im Vorteil waren, hat der zunächst beeindruckte Widersacher seine Qualitäten wieder entdeckt. Die starke Defensive der Steelers lässt sich von den überfallartigen Angriffen der Löwen nicht mehr überrollen. Gelingt den Gästen heute der dritte Sieg in Serie und Ausgleich zum 3:3, hätten sie am Freitag im alles entscheidenden siebten Match Heimrecht. „Man muss Bietigheim Respekt zollen. Sie spielen gutes Eishockey. Was sie schon die gesamte Saison taten. Es wird schwer für uns“, warnt Löwen-Stürmer Nils Liesegang.

Der deutsche Verteidiger Joel Keussen erwartet ein weiteres intensives Match, in dem die Fans den Ausschlag geben könnten. Der 25-Jährige bleibt trotz der jüngsten zwei Niederlagen gelassen. „Zusätzlicher Druck? Weshalb? Wir haben fünf intensive Finalspiele gesehen, in jedem geackert, alles gegeben. Das werden wir wieder tun“, betont Keussen. „Aber man darf nicht vergessen: Wir spielen gegen die dominierende Mannschaft der letzten fünf Jahre.“

Die Stimmung im Team der Frankfurter sei weiterhin sehr gut, versichert auch Stürmer Lukas Laub. „Alle freuen sich auf das Spiel, alle lachen, alle fiebern dem Titel entgegen. Wir führen immer noch 3:2 und sind bereit.“ Laub hofft vor allem auf einen guten Start in die möglicherweise entscheidende Partie. „Wir müssen aufpassen, besser ins Spiel zu kommen, nicht wieder so viele Strafzeiten zu nehmen.“ Schließlich sei in Bietigheim nichts passiert, wie Brett Breitkreuz betont. „Die Niederlage ist abgehakt. Wir brauchen nur noch einen Sieg. Das wird der härteste in der Serie.“

(löf)
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