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WTA-Chef kritisiert Scharapowas Fehlen bei den French Open

Maria Scharapowa kann nicht bei den French Open starten. Foto: Bernd Weißbrod Maria Scharapowa kann nicht bei den French Open starten. Foto: Bernd Weißbrod
Paris. 

WTA-Chef Steve Simon hat die Entscheidung des Französischen Tennis Verbandes kritisiert, der Russin Maria Scharapowa keine Wildcard für die French Open zu geben.

Scharapowa, die wegen Dopings 15 Monate gesperrt war, habe ihre Strafe verbüßt. Von daher gebe es keinen Grund, eine Spielerin „über diese Sanktionen hinweg zusätzlich zu bestrafen”, teilte der Boss der Damen-Tour in einem Statement mit.

Der französische Verband hatte zuvor bekanntgegeben, dass Scharapowa keine Wildcard für das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres bekommt. Die zweimalige French-Open-Siegerin kann daher nicht in Paris an den Start gehen.

„Es kann eine Wildcard für die Rückkehr nach Verletzungen geben. Aber es kann keine Wildcard für eine Rückkehr nach Doping geben”, hatte FFT-Präsident Bernard Giudicelli Ferrandini gesagt.

Scharapowa war 15 Monate gesperrt, nachdem sie bei den Australian Open 2016 positiv auf Meldonium getestet worden war. Für das WTA-Turnier in Stuttgart und die Veranstaltungen in Madrid in der vergangenen und Rom in dieser Woche hatte sie jeweils Wildcards erhalten. Weil sie wegen der langen Pause bis zu ihrem Comeback nicht in der Weltrangliste geführt wurde, war sie auf das Wohlwollen Veranstalter angewiesen.

(dpa)
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