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Weltmeister in letzter Startreihe: Hamilton neben Alonso

Bei der Pressekonferenz in Spa steckten Lewis Hamilton und Fernando Alonso bereits die Köpfe zusammen. Foto: Stephanie Lecocq Bei der Pressekonferenz in Spa steckten Lewis Hamilton und Fernando Alonso bereits die Köpfe zusammen. Foto: Stephanie Lecocq
Spa-Francorchamps. 

Diese offizielle letzte Startreihe kann sich sehen lassen. Ein dreimaliger Formel-1-Weltmeister im Mercedes neben einem zweimaligen Champion im McLaren. Lewis Hamilton neben Fernando Alonso, einst sogar Teamkollegen bei McLaren.

Der Grund ist so einfach wie auch skurril. Alonso, der Weltmeister von 2005 und 2006, muss beim Großen Preis von Belgien 35 Startplätze zurück. Hamilton, der Weltmeister von 2008, 2014 und 2015, 30 Positionen. Da aber nur 22 Fahrer insgesamt antreten, kommen die beiden ans Ende des Feldes am Sonntag beim Start in das 13. Saisonrennen.

Derartige Strafen hängen mit dem durchaus komplexen und komplizierten Regelwerk der Formel 1 zusammen. Dabei bekommen Fahrer Strafversetzungen für den Einsatz zusätzlicher Antriebe aufgebrummt. Fünf Motoren sind in einer Saison erlaubt. Allerdings sind die Turbo-Antriebe mit Hybridystem noch einmal in verschiedene Bereiche unterteilt. Werden neue Teile eingebaut, werden die Strafen addiert.

Neben den Sanktionen gegen Alonso und Hamilton stand am Freitag auch schon fest, dass Sauber-Pilot Marcus Ericsson zehn Plätze in Spa-Francorchamps zurückgestuft werden wird. In seinem Wagen musste ein neuer Turbolader eingebaut werden. Es ist der sechste in diesem Jahr.

(dpa)
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