E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 24°C

Kassel Huskies: Wenn das Gesamtpaket für Kassel spricht

Gute Erinnerungen an Frankfurt, neue Hoffnungen in Kassel:Richie Mueller. Foto: Peter Hartenfelser (imago sportfotodienst) Gute Erinnerungen an Frankfurt, neue Hoffnungen in Kassel:Richie Mueller.
Kassel. 

Es ist Saison Nummer drei nach der Meisterschaft – und nach zwei durchwachsenen Spielzeiten soll es in der DEL2 wieder besser laufen für die Kassel Huskies. Die Verantwortlichen haben die Lehren gezogen aus dem frühen Aus im Playoff-Viertelfinale gegen den Erzrivalen aus Frankfurt – die Serie ging nach anfänglicher 2:0-Führung noch mit 2:4 verloren – und einiges verändert.

Klar deshalb, dass das Gesicht der Mannschaft ein anderes ist. Sieben Spieler gingen, darunter die drei Topscorer: Braden Pimm (Düsseldorf/DEL), Evan McGrath (kein neuer Vertrag/jetzt Sheffield/England) und James Wisniewski (Karriereende/USA) sowie Torhüter Markus Keller (Augsburg/DEL).

Drei Neuzugänge stechen hervor: Torhüter Marcel Melichercik, der mit starken Leistungen in Heilbronn auf sich aufmerksam machte, beerbt Keller als Nummer eins. Verteidiger Derek Dinger, Deutscher Meister mit Ingolstadt 2014 und zuletzt in Augsburg, hat bei seinem Heimatverein einen Zweijahresvertrag unterschrieben. Die spannendste Personalie freilich ist der Dritte im Bunde: Richie Mueller. Vier Jahre lang ein Löwe, Meister mit Frankfurt 2017, Publikumsliebling und aufgrund seiner Schnelligkeit Schrecken aller gegnerischen Abwehrspieler. Eigentlich prophezeiten viele, Mueller werde nach dem Rückzug von Vizemeister SC Riessersee nach Frankfurt zurückkehren. Doch der 36 Jahre alte Deutsch-Kanadier entschied sich für einen Wechsel nach Nordhessen. „Kassel hatte das Gesamtpaket, nicht nur sportlich, sondern auch für meine Familie“, erklärte er. An Frankfurt hat er schöne Erinnerungen. „Der DEL2-Titel mit den Löwen war mein denkwürdigster. Weil du als älterer Spieler mehr zu schätzen weißt, dass eine Meisterschaft nicht alltäglich ist und wie viel Arbeit darin steckt.“ Am 21. September kehrt er an seine alte Wirkungstätte zurück: Am dritten Spieltag steht das erste Derby am Ratsweg an. „Diesmal werde ich wohl einige Pfiffe bekommen. Aber das gehört dazu“, vermutet Mueller.

Aller Rivalität zum Trotz: Löwen und Huskies eint das Saisonziel, das Kassels Trainer Rico Rossi so formuliert: „Wir wollen wie immer oben mitspielen. Und gesund, vollzählig und als ein Team in die Play-offs gehen. Die stärksten Gegner? „Frankfurt, Bietigheim, Ravensburg, Kaufbeuren, Bad Nauheim.“

Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen