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Skispringen: Werner Schuster relativiert verpatzten Olympia-Test

Bundestrainer Werner Schuster am Rande des Springens. Foto: Arne Dedert Bundestrainer Werner Schuster am Rande des Springens.
Willingen. 

Skisprung-Bundestrainer Werner Schuster sieht die verpatzte Generalprobe in Willingen als nicht gravierend für die Olympischen Spiele in Pyeongchang an. „Ganz nüchtern betrachtet: Es ist nicht viel passiert. Richard Freitag hat das Springen von gestern auf heute nicht verlernt”, sagte Schuster nach dem 28. Platz seines Top-Schützlings, der im Schneegestöber an der Mühlenkopfschanze auch die Führung in der Gesamtwertung einbüßte. 

Neuer Träger des Gelben Trikots ist Kamil Stoch, der nach seinem  schwachen Heimspiel im polnischen Zakopane das neue Wettkampfformat „Willingen Five” und damit 25 000 Euro gewann. Stoch sei ein Beispiel, wie wenig ein einzelner Wettkampf im Hinblick auf die folgenden Wochen bedeute, betonte Schuster. „Er muss das abhaken und dann werden wir schauen, dass wir ein bisschen regenerieren”, sagte Schuster. Der Trainer erklärte, dass Freitags „Energie-Level” nach Rang zwei am Vortag wohl nicht mehr reichte, um nach Rang 17 im ersten Sprung bei schwierigen Verhältnissen noch einmal zu kontern.

Die deutschen Skispringer reisen nach dem Weltcup-Wochenende im  Sauerland am Montag nach Südkorea. Auf dem Flug von Frankfurt sollen sie schlafen, um sich schnell an den Rhythmus und die neue Zeitzone zu gewöhnen. Bereits am Donnerstag findet in Pyeongchang die Qualifikation für die Kleinschanze statt. Aus seinem Quintett mit Freitag, Andreas Wellinger, Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger muss Schuster dafür einen Athleten streichen.

(dpa)

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