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Volleyball: Wiedersehen der Volleys mit Stelian Moculescu

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Frankfurt. 

Dass Berlin immer eine Reise wert ist, galt für die Bundesliga-Volleyballer der United Volleys Rhein-Main seit ihrer Gründung vor zweieinhalb Jahren stets. Meistens war von vornherein alles klar: Meister Berlin war der haushohe Favorit, die Hessen der Herausforderer, der zweimal in der Landeshauptstadt an einer Sensation schnupperte, ohne das Match gewinnen zu können.

Diesmal gibt es vor dem morgigen Gastspiel in der Max-Schmeling-Halle (18.30 Uhr) zwei große Überraschungen. Zum einen die Tatsache, dass man die Berliner, die unerwartet mit 0:3 in Lüneburg unterlagen, mit einem Sieg als Tabellenzweiten ablösen könnte.

Noch sensationeller ist der Wechsel auf der Kommandobrücke in Berlin. Der erst vor der Saison verpflichtete australische Trainer Luke Reynolds musste gehen. Beerbt wurde er beim Meister vom berühmtesten Volleyball-Trainer in Deutschland, der vor eineinhalb Jahren mit großem Trara aus der Bundesliga feierlich verabschiedet wurde. Stelian Moculescu, 44 Jahre lang als Spieler und Trainer in Deutschland tätig, 18 Mal mit Berlins Erzrivalen VfB Friedrichshafen Meister, zwölf Jahre lang in Union auch Bundestrainer, kehrt aus Rumänien ins Rampenlicht zurück. „Stelian ist erfahren wie kein Zweiter, der weiß genau, was zu tun ist, um aus einem so hervorragenden Kader schnell wieder das Optimum herauszuholen“, kommentiert United-Volleys-Coach Michael Warm den großen Coup, der den Berlinern gelungen ist. Durch Moculescus Premiere an der Seitenauslinie ist die Nachfrage nach den Karten noch einmal stark angestiegen, so dass man von einer stimmungsvollen Kulisse ausgehen kann.

„Die haben natürlich ein Super-Team, aber wir eben auch. Klar würden wir auf den 3:2-Heim-Triumph vom Oktober gern noch einen draufsetzen“, betont der beste Blocker der Liga, Tobias Krick, der in der Mitte gemeinsam mit Georg Escher durchspielen muss, weil Routinier Lukas Bauer weiterhin verletzungsbedingt fehlt.

(löf)

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