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Wissenswertes rund um die 146. British Open

Die 146. British Open im Royal Birkdale Golf Club gehört zu den vier wichtigsten Turnieren des Jahres. Foto: Peter Byrne Die 146. British Open im Royal Birkdale Golf Club gehört zu den vier wichtigsten Turnieren des Jahres. Foto: Peter Byrne
Southport. 

Die 146. British Open im Royal Birkdale Golf Club gehört zu den vier wichtigsten Turnieren des Jahres. Es ist das dritte der vier Majors der Saison und das einzige, das nicht in den USA ausgespielt wird.

Wichtige und interessante Fakten zu der Traditionsveranstaltung im Überblick:

DIE TURNIER-GESCHICHTE

Die British Open ist eines der ältesten Golf-Turniere der Welt. Im Jahr 1860 wurde die erste Open Championship im Prestwick Golf Club an der schottischen Westküste ausgespielt. Willie Park Senior siegte und erhielt einen Gürtel als Trophäe. Von 1872 an bekam der Gewinner die Claret Jug überreicht. Am häufigsten gewann der Brite Harry Vardon die British Open - sechsmal zwischen 1896 und 1914.

DIE TROPHÄE

Die Claret Jug ist eine silberne Weinkaraffe und ist neben dem Green Jacket beim Masters in Augusta und dem Ryder-Cup-Pokal die berühmteste Trophäe im Golf-Sport.

DER CLUB

Der Royal Birkdale Golf Club liegt rund 30 Kilometer nördlich von Liverpool. In diesem Jahr feiert der Club ein Jubiläum: Zum zehnten Mal ist die British Open zu Gast auf dem Küstenplatz. Bei der letzten Austragung im Jahr 2008 siegte der Ire Padraig Harrington.

DER PLATZ

Der Par-72-Platz an der Nordwestküste Englands ist ein typischer Links-Platz. Tiefe Sandbunker und dichtes Rough an den Seiten der Spielbahnen machen den Profis das Leben schwer. Kommt auch noch stürmischer Wind dazu, wird es für alle extrem schwierig. Mit einer Gesamtlänge von 6233 Metern Länge ist Golfplatz aber eher kurz.

DER TITELVERTEIDIGER

Henrik Stenson gewann 2016 im schottischen Troon seinen ersten Major-Titel. Der Schwede setzte sich in einem der spannendsten Duelle der Geschichte der British Open gegen den US-Star Phil Mickelson durch.

DIE FAVORITEN UND DER DEUTSCHE

Neben Titelverteidiger Stenson werden vor allen der Weltranglistenerste Dustin Johnson aus den USA sowie die US-Stars Jordan Spieth und Rickie Fowler bei den englischen Buchmachern als Sieger gehandelt. Als Geheimtipp gilt das spanische Talent Jon Rahm. Deutschlands Golfstar Martin Kaymer werden nach seiner bisher wenig erfolgreichen Saison nur Außenseiterchancen eingeräumt.

DAS PREISGELD

Die British Open ist mit 10,25 Millionen Dollar (rund 8,99 Millionen Euro) dotiert. Der Sieger bekommt rund 1,85 Millionen Dollar (1,62 Millionen Euro) und die Claret Jug überreicht.

(dpa)
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