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Zverev in London: Das Wichtigste zum Auftakt der ATP Finals

Am Sonntag beginnen die ATP Finals in London. Der deutsche Topspieler Alexander Zverev darf gleich am ersten Turniertag ran. Sein Gegner hat jedoch viel vor - und äußert sich sehr selbstbewusst.
Alexander Zverev trifft bei den ATP Finals zuerst auf Marin Cilic. Foto: Javier Rojas/Prensa Internacional via ZUMA Foto: dpa Alexander Zverev trifft bei den ATP Finals zuerst auf Marin Cilic. Foto: Javier Rojas/Prensa Internacional via ZUMA
London. 

Für Alexander Zverev wird es ernst. Der 20-Jährige aus Hamburg spielt am Sonntag erstmals in seiner Karriere bei den ATP Finals mit.

Sein Gegner im ersten Gruppenspiel ist Marin Cilic, Kroate und Fünfter der Weltrangliste. Ein Superstar eröffnet vorher die ATP-WM in London, an der die besten acht Spieler des Jahres teilnehmen. Die wichtigsten Fragen und Antworten: 

Was erwartet Alexander Zverev bei seinem Debüt? 

Sein 29 Jahre alter Kontrahent Cilic ist erfahren und selbstbewusst. Zehn Jahre in Folge gewann er mindestens ein Turnier pro Jahr. Er ist neben den Topfavoriten Rafael Nadal und Roger Federer der einzige Teilnehmer der ATP-WM, der schon ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hat - die US Open 2014. Mit dieser Saison ist er besonders zufrieden: „Ich habe einen Schlüssel für mein Spiel gefunden, um fast jede Woche auf einem konstanten Level zu spielen”, sagte er. Geschenke möchte er Zverev aber nicht machen: „Es ist ein sehr wichtiges Turnier für mich. Es geht um viele Punkte, die mich in der Weltrangliste nach oben oder unten bringen können.”

Ist Zverev fit?

Der Hamburger sagt, dass er sich von einem Magen-Darm-Virus erholt habe. Dieser hatte ihn zuletzt geschwächt. Jetzt sei er fit und vielleicht so gut drauf, wie schon seit Monaten nicht mehr. Dass er nicht zum Spaß antritt, versteht sich beim extrem ehrgeizigen Zverev von selbst. Sein offen formuliertes Ziel ist, um den Pokal mitzuspielen.

Wann spielt Federer?

Der Schweizer eröffnet am Sonntagnachmittag (15.00 Uhr/MEZ) das Turnier. Der 36-Jährige tritt gegen den US-Amerikaner Jack Sock an, der sich kurzfristig und ziemlich überraschend mit seinem Erfolg beim Masters in Paris noch qualifiziert hatte. Sogar Sock hatte darauf nicht mehr spekuliert: „Ich hatte keine Ahnung, dass ich es mathematisch noch nach London schaffen konnte”, erzählt er. Finals-Rekordsieger Feder (sechs Titel) sagt: „Ich habe wieder die Chance, mit den Besten zu konkurrieren. Die Finals sind ein Highlight für mich.”

Was ist mit Nadal? 

Der angeschlagene Spanier, der Erste der Weltrangliste, soll am Montag gegen den Belgier David Goffin spielen. Ob es wirklich so kommt, bleibt abzuwarten. Wegen seiner Einsatzchancen trotz seiner Knieproblemen äußerte er sich zwar optimistisch, so richtig überzeugt wirkte er aber nicht. „Ich hoffe”, sagte er.

Wie geht es weiter?

Die Finals beginnen mit einer Gruppenphase. Die acht Spieler sind auf zwei Gruppen verteilt, in denen jeder einmal gegen jeden antritt: Zverev spielt nach seiner Auftaktpartie noch gegen Federer und Sock. Seine beiden Partien werden Dienstag und Donnerstag sein, wann genau er aber gegen wen spielt, wird erst nach den ersten Partien festgelegt. Die Halbfinals sind am Samstag, das Endspiel ist am Sonntag.

Um wie viel Geld und Weltranglistenpunkte geht es?

Wenn ein Spieler das Turnier ohne Niederlage in der Gruppenphase gewinnen sollte, bekäme er insgesamt 1500 Punkte für die Weltrangliste. Schon 200 Punkte gibt es je Erfolg in der Gruppenphase. Ganz vorne bei Nadal und Federer wird sich dadurch zum Jahresabschluss nichts mehr ändern, aber dahinter ist es eng: Zverev (4410 Punkte), Dominic Thiem (3815) und Cilic (3805) liegen auf den Plätzen drei bis fünf eng beisammen.

Zudem geht es um reichlich Geld: Das Turnier ist mit acht Millionen US-Dollar dotiert. Die Teilnahme-Entlohnung liegt bei 191 000 US-Dollar, für einen Sieg in einem der Gruppenspiele gibt es noch mal so viel. Im Halbfinale steigert sich die Summe, für den Finalsieg gibt es alleine 1,2 Millionen US-Dollar. Parallel läuft zudem ein Doppel-Wettbewerb, bei dem es deutlich weniger zu holen gibt. Ein ungeschlagener Sieger bekäme insgesamt 486 000 US-Dollar.  

(Von Nikolai Huland, dpa)
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