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„Freundliche Warnung” für Verstappen

Max Verstappen wurde wegen seiner Fahrweise „freundlich ermahnt” - ob er sich was draus macht? Foto: Daniel Dal Zennaro Max Verstappen wurde wegen seiner Fahrweise „freundlich ermahnt” - ob er sich was draus macht? Foto: Daniel Dal Zennaro
Monza. 

Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting hat Max Verstappen nach dessen umstrittener Fahrweise beim Großen Preis von Belgien nachträglich „freundlich gewarnt”, sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner beim Italien-Grand-Prix in Monza.

Verstappen droht im Wiederholungsfall die schwarz-weiße Flagge für unsportliches Verhalten. Diese wird nur einmal gezeigt, bevor ein Fahrer die schwarze Flagge sieht - sprich disqualifiziert wird. Whiting habe dem 18 Jahre alten Piloten ein Video von dessen Manövern beim vergangenen Rennen in Spa-Francorchamps gezeigt, sagte Horner dem britischen TV-Sender Sky.

Verstappen musste zuletzt vor allem Kritik für eine Aktion einstecken, bei der Kimi Räikkönen im Ferrari heftig hatte abbremsen müssen, um einen Auffahrunfall bei rund 300 Stundenkilometern zu vermeiden. Verstappen hatte allerdings auch schon erklärt, seine Fahrweise nicht ändern zu wollen, nur weil Kollegen sich das wünschen würden. Es ist nicht das erste Mal, dass der jüngste Grand-Prix-Sieger in der Formel-1-Geschichte Kritik einstecken musste. „Wie bei jedem 18-Jährigen scheint die Kritik ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder rauszugehen”, meinte Horner.

(dpa)
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