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Der Ruder-Achter ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat das dritte Gold für Deutschland bei den Olympischen Spielen in London geholt.
Ruder-Achter holt Gold - Silber für Frauen-Doppelvierer

Eton

Der Ruder-Achter ist seiner Favoritenrolle gerecht geworden und hat das dritte Gold für Deutschland bei den Olympischen Spielen in London geholt. Der Weltmeister siegte am Mittwoch auf dem Dorney Lake von Eton nach einem packenden Rennen vor den Booten aus Kanada und Großbritannien. Zuvor hatte am ersten Finaltag im Rudern der Doppelvierer der Frauen die Silbermedaille gewonnen. Der Weltmeister musste sich nur dem favorisierten Boot aus der Ukraine geschlagen geben. Bronze ging an die USA.

Judith Arndt hat in ihrem letzten olympischen Radrennen auf der Straße die Silbermedaille im Zeitfahren gewonnen. Die 36-jährige Leipzigerin lieferte am Mittwoch in London ein beherztes Rennen und musste sich nach 29 Kilometern nur der US-Amerikanerin Kristin Armstrong geschlagen geben. Arndt lag im Ziel etwas mehr als 15 Sekunden hinter der Olympiasiegerin zurück, die wie 2008 in Peking Gold holte. Bronze ging an die Russin Olga Sabelinskaja, die in London auch auf der Straße Dritte geworden war. Für Arndt war es das zweite Olympia-Silber nach 2004. Die zweite deutsche Fahrerin Trixi Worrack wurde Neunte.

Der Badminton-Weltverband hat acht Spielerinnen aus China, Südkorea und Indonesien vom olympischen Doppel-Wettbewerb in London ausgeschlossen. Sie sollen Vorrundenspiele manipuliert haben, um in der K.o.-Runde leichtere Kontrahenten zu haben. Das topgesetzte chinesische Doppel Wang Xiaoli und Yu Yang hatte offenkundig absichtlich verloren. Alle acht Spielerinnen wurden vom Verband disqualifiziert. Damit ist Olympia für sie beendet, weil sie in keiner anderen Konkurrenz am Start sind. Südkorea hat gegen diese Entscheidung Einspruch eingelegt, auch Indonesien will protestieren.

Einen Tag nach Silber für Ole Bischof greift Judoka Kerstin Thiele bei den Olympischen Spielen in London völlig überraschend nach Gold. Die 25-Jährige aus Leipzig ließ sich am Mittwoch im Halbfinale der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm auch von der Chinesin Chen Fei nicht aufhalten. Die EM-Zweite von 2009 gewann durch Kampfrichterentscheid nach Verlängerung und kämpft nun gegen die französische Weltmeisterin Lucie Decosse um Olympia-Gold.

Eine Waffenstörung im Vorkampf hat Munkhbayar Dorjsuren die Finalteilnahme und damit wohl eine olympische Medaille gekostet. Bis zu diesem Missgeschick lag die 43-jährige Wahl-Münchnerin am Mittwoch auf dem Olympia-Schießstand in London auf Medaillenkurs, verfehlte dann aber mit 582 Ringen als Zwölfte um einen Punkt das Finale. Claudia Verdicchio-Krause wurde mit 578 Ringen 26.

Der Leipziger Degenfechter Jörg Fiedler hat bei den Sommerspielen in London das Halbfinale verpasst. Der 34 Jahre alte Europameister von 2011 verlor am Mittwoch sein Viertelfinalgefecht gegen den Südkoreaner Jin-Sun Jung mit 11:15. Zuvor war Säbelfechterin Alexandra Bujdoso bereits in Runde eins gescheitert. Die 22-Jährige aus Koblenz verlor gegen Sabina Mikina aus Aserbaidschan nach hoher Führung noch mit 13:15.

Tischtennis-Nationalspieler Dimitrij Ovtcharov trifft im Halbfinale des Olympia-Turniers erwartungsgemäß auf Weltmeister Zhang Jike aus China. Der Top-Favorit qualifizierte sich am Mittwoch mit einem 4:1-Erfolg gegen Jiang Tianyi (Hongkong) für die Runde der besten Vier. Sowohl das Halbfinale als auch das Endspiel sind am Donnerstag in der Londoner ExCel-Arena angesetzt.

Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen hat sich bei ihrem ersten Einzelstart in London nicht in Medaillenform gezeigt. Die Weltrekordlerin schwamm am Mittwoch im olympischen Vorlauf über 100 Meter Freistil in 54,42 Sekunden die 14.-beste Zeit. Daniela Schreiber kam als 15. ebenfalls knapp weiter. Markus Deibler schwamm über 200 Meter Lagen ins Finale, das der Mannheimer Philip Heintz und die 4 x 200-Meter-Freistil-Steffel der Frauen verpassten. Die deutschen Rückenschwimmer Jan-Philip Glania und Yannick Lebherz erreichten über 200 Meter das Halbfinale.

Geburtstagskind Bastian Schweinsteiger will schon bald wieder für den FC Bayern auf dem Fußballplatz stehen. Es werde von Tag zu Tag besser, sagte der zuletzt angeschlagene Nationalspieler, der am Mittwoch 28 Jahre alte wurde. Zuletzt machten dem Mittelfeldspieler die Nachwirkungen einer Fußverletzung zu schaffen. Daher hatte Schweinsteiger auch die fünftägige Marketingreise des Rekordmeisters nach China ausgelassen, um daheim trainieren zu können.

Der dreimalige Weltfußballer Lionel Messi führt das Aufgebot Argentiniens für das Freundschaftsspiel gegen Deutschland am 15. August (20.45 Uhr) in Frankfurt/Main an. Nationaltrainer Alejandro Sabella berief insgesamt 18 Spieler, die im Ausland ihr Geld verdienen, in den Kader der Südamerikaner. Dieser wird voraussichtlich noch mit Profis aus der heimischen Liga ergänzt. In José Sosa von Metalist Charkow steht auch ein ehemaliger Profi des FC Bayern München im Aufgebot des zweimaligen Weltmeisters.

Hannover 96 hat vergangene Saison alleine in der Fußball-Europa-League 20 Millionen Euro eingenommen. Das erklärte Clubchef Martin Kind im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. Das zu wiederholen wäre wirtschaftlich, aber auch sportlich enorm wichtig, sagte Kind vor dem Abflug am Mittwoch nach Dublin. Dort tritt der Bundesligist am Donnerstag im Qualifikationshinspiel für eine erneute Europa-League-Teilnahme bei St. Patrick's Athletic (20.45 Uhr/Kabel eins) an.

Der Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 hat den noch bis 2013 laufenden Vertrag mit Adam Szalai vorzeitig um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2015 verlängert. Er sei ein prägender Spieler der Mannschaft, sagte Manager Christian Heidel am Mittwoch im Trainingslager im österreichischen Bad Tatzmannsdorf. Der 24 Jahre alte Stürmer kam im Januar 2010 von Real Madrid zu den 05ern.

Fußball-Profi Fabian Ernst hat einen neuen Verein gefunden. Der Mittelfeldspieler wechselt ablösefrei von Besiktas Istanbul zum Ortsrivalen Kasimpasa SK. Der 24-fache deutsche Nationalspieler unterschrieb beim Erstligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2014. Das teilte der Verein auf seiner Homepage mit. Ernst spielte in der Bundesliga 306 Partien für den Hamburger SV, Werder Bremen und Schalke 04. Mit Werder gewann er 2004 das Double aus deutscher Meisterschaft und DFB-Pokal.

Tennisprofi Tommy Haas steht beim Turnier von Washington im Achtelfinale. Der gebürtige Hamburger gewann am Dienstag (Ortszeit) gegen den Amerikaner Michael Russell bei dem mit 1,05 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier mit 6:4, 6:2. Das Match hatte wegen eines Gewitters um rund eine Stunde verschoben werden müssen. Der an Nummer vier gesetzte Haas, der überraschend nicht für Olympia nominiert worden war, trifft im Achtelfinale nun auf Leonardo Mayer aus Argentinien.

Trotz der Insolvenz des Nürburgrings gehen die Verhandlungen der Privatbetreiber über die Formel 1 und die großen ADAC-Rennen weiter. Die Betreiber teilten am Mittwoch mit, sie hätten mit der Insolvenzverwaltung der staatlichen Nürburgring GmbH vereinbart, dass die Verträge für künftige Veranstaltungen langfristig Bestand haben. Damit könnten die Abkommen über die Formel 1, das 24-Stunden-Rennen und den Truck-Grand-Prix abgeschlossen werden. Sie sollten so gestaltet sein, dass sie auch bei einem Eigentümerwechsel gültig seien.

(dpa)
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