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Borussia Dortmund vs. Eintracht Frankfurt: 1:3 in Dortmund: Schwarze Eintracht-Serie hält an

Die Eintracht kann einfach nicht mehr siegen: In Dortmund lieferten die Kovac-Schützlinge zwar eine respektable Leistumng aber, verloren aber letztlich verdient mit 1:3 (1:2).
Shinji Kagawa (Borussia Dortmund) taucht vor Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt) auf. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Shinji Kagawa (Borussia Dortmund) taucht vor Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt) auf.
Dortmund.  Vizemeister Borussia Dortmund ist nach dem Bombenanschlag auf seinen Bus in der Fußball-Bundesliga der nächste Schritt zurück zur Normalität gelungen. Vier Tage nach dem Attentat war beim 3:1 (2:1) gegen Eintracht Frankfurt der sportliche Aspekt zwar noch eher zweitrangig, gleichwohl aber unterstrichen die Westfalen durch den umjubelten Erfolg ihre Ambitionen auf den erneuten Einzug in die Champions League.

Im Kampf um einen Fixplatz in der Königsklasse hat aber weiter der Tabellendritte 1899 Hoffenheim unmittelbar vor dem BVB mit einem Punkt die Nase vorn. In einer turbulenten Partie siegten die Kraichgauer gegen Borussia Mönchengladbach 5:3 (2:2) und blieben damit auch im 15. Saisonheimspiel ungeschlagen.
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Dieses Blitztor vom wieder genesenen Goalgetter Marco Reus nach nur zwei Minuten erwischte die Eintracht eiskalt. Und auch wenn sich die Hessen zwischenzeitlich wieder berappelten und durch Marco Fabian (29. Minute) wieder zurück kamen: Weitere BVB-Treffer von Sokratis (34.) und Aubameyang (86.) machten die 1:3 (1:2)-Niederlage gegen Dortmund perfekt. Unsere Bilder zeigen Szenen des temporeichen Matches.15.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Marco Reus (Borussia Dortmund) celebrate the goal, Torjubel zum 1:015.04.2017, xjhx, Fussball 1.Bundesliga, Borussia Dortmund - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Shinji Kagawa (Borussia Dortmund), Lukas Hradecky (Eintracht Frankfurt)

Vor Dortmund und Hoffenheim verkürzte Neuling RB Leipzig auf dem zweiten Platz den Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München durch einen souveränen 4:0 (2:0)-Sieg gegen den SC Freiburg vorübergehd auf sieben Punkte. Titelverteidiger München tritt allerdings erst am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky) bei Bayer Leverkusen an.

Auf der Stelle treten hinter dem schon enteilten Führungsquartett die Kandidaten auf die Europa-League-Plätze. Hertha BSC behauptete trotz seiner 0:1 (0:1)-Pleite beim FSV Mainz 05 den fünften Platz, weil auch die Verfolger Freiburg und 1. FC Köln (1:2 beim FC Augsburg) verloren. Gladbach und Frankfurt konnten aus den Niederlagen der Rivalen ebenfalls kein Kapital schlagen.

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Im Tabellenkeller punkteten die Teams über der roten Linie und verschärften damit die Nöte des FC Ingolstadt und von Schlusslicht Darmstadt 98. Einen sehr wertvollen "Dreier" landete der VfL Wolfsburg durch ein 3:0 (1:0) im Abstiegsduell mit dem FC Ingolstadt. Allerdings konnten sich die Niedersachsen aufgrund der gleichzeitigen Erfolge von Mainz und Augsburg nicht absetzen.

Durch die Ergebnisse der Konkurrenten steht am Sonntag (17.30 Uhr/Sky) jedoch Darmstadt besonders unter Druck: Wenn die Lilien nach dem Nordderby zwischen Werder Bremen und dem Hamburger SV (15.30 Uhr/Sky) nicht gegen Schalke 04 gewinnen, ist der Abstieg für die abgeschlagenen Hessen schon besiegelt.

In Dortmund sorgten die Treffer von Rückkehrer Marco Reus (3.), Sokratis (34.) und Pierre-Emerick Aubameyang (86.) mehr für Auflösung von verständlichen Anspannungen als für befreiten Jubel. Frankfurts vorübergehender Ausgleich durch Marco Fabian (29.) ließ die Fans nur kurz weitere Nachwirkungen des Anschlags bei den Schwarz-Gelben befürchten.

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