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Eintracht Frankfurt: 10 Thesen zu Adi Hütter: So tickt der neue Eintracht-Trainer

Von In den USA konnte sich Frankfurts neuer Trainer Adi Hütter einen tieferen Eindruck von seinem Team verschaffen und umgekehrt. Doch wie tickt der neue Trainer? Wir haben versucht, zehn Thesen über Hütter aufzustellen.
Wie tickt der neue Eintracht-Trainer? Foto: Marc Schüler Wie tickt der neue Eintracht-Trainer?

Mentalität geht bei Hütter vor Qualität

Eintrachts neuer Trainer Adi Hütter würde im Zweifelsfall einem Spieler mit Mentalität den Vortritt vor einem Spieler mit spielerischer Qualität geben. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Wenn ein Spieler großes Talent hat, dafür vielleicht nicht den Biss, und ein anderer hat nicht diese Qualität, aber dafür Mentalität, dann stellen die meisten Trainer den zweiten auf. Ich auch." Der Grund ist für Hütter einfach: Er kann sich eher auf die Mentalität eines Spielers verlassen.

Disziplinlosigkeit mag Hütter gar nicht

Disziplin hat für Adi Hütter einen hohen Stellenwert. Mangelt es einen Spieler an Disziplin, findet er das gar nicht gut und würde in diesem Fall auch hart durchgreifen. Denn in Hütters Augen hat das nichts im Profi-Fußball zu suchen.

Hütter ist ehrgeizig aber unaufgeregt

Ehrgeizig ist Hütter schon, hat mit den Jahren als Trainer aber gelernt, nicht zu impulsiv zu sein. Es komme laut eigener Aussage eher darauf an, die richtigen Worte zu finden, sich unter Kontrolle zu haben.

Hütter fordert großen Respekt der Spieler untereinander

Ein ganz großes No-Go für Hütter ist, wenn sich ein Spieler gegen die Mannschaft verhält. Denn gegenseitiger Respekt und Wertschätzung untereinander sind ihm extrem wichtig. Wird das missachtet, kann er laut eigener Aussage sehr unangenehm werden. Er ist ein kameradschaftlicher Typ und fordert das auch von seinen Spielern. Fehler im Spiel sind erlaubt, mangelnder Respekt vor den Mitspielern hingegen nicht.

Hütter fordert Leidenschaft von seinen Spielern

Für Hütter ist der Profi-Fußball ein Job wie jeder andere. Er fordert deshalb auch von seinen Spielern die richtige Einstellung und die nötige Leidenschaft für ihren Beruf.

Hütter schafft es, Autoritätsperson und Freund zugleich zu sein

Zum Trainingsauftakt sagte Hütter, er wolle die Spieler auf der USA-Reise kennenlernen, denn das sei ihm besonders wichtig. Er möchte aber auch eine Autoritätsperson für die Spieler sein. Hart aber gerecht nennt er das. Das richtige Gefühl zwischen Nähe und Distanz sei wichtig. Bisher hat das offenbar gut geklappt, denn er hatte zu all seinen Spielern ein gutes Verhältnis.

Hütter kann auch mal laut werden

Eigentlich ist Hütter nicht impulsiv, laut kann er aber trotzdem mal werden. In der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich denke man muss einfach den Punkt treffen. Machen Spieler Fehler, muss ich ihnen sagen, was sie besser machen müssen, Kritik muss konstruktiv sein. Aber wenn ich etwas schon erklärt habe und einer macht es dann wieder nicht, dann bin ich laut, denn dann fehlt es an der Konzentration. Und das kann ich nicht gebrauchen."

An Hütters Benimmregeln sollten sich alle halten

Hütter fordert von seinen Spieler Disziplin, Respekt und Leidenschaft. Hierzu hat er einige Benimmregeln, an die sich die Mannschaft halten sollte. Neben den oben genannten Eigenschaften sind Hütter auch Dinge wie Pünktlichkeit sehr wichtig. Hält sich jemand nicht an die Regeln, gibt es eine Strafe. Wie genau der Strafenkatalog aussieht ist Hütters Geheimnis.

Hütter ist Realist

Eintrachts neuer Trainer will durch Fleiß, Ehrgeiz und gute Strukturen zeigen, dass er wirklich was drauf hat. Er ist in der Regel immer gut vorbereitet und spielt nach außen nicht gerne den großen Macker. Denn darauf kommt es laut seiner Aussage gar nicht an. Viel wichtiger sei, was im Hintergrund passiert. Er ist kein Blender sondern einfach ein bodenständiger Typ.

Hütter spielt gerne schnell und dynamisch nach vorne

Wer auf Offensivfußball steht, hatte in den vergangenen Jahren bei der Eintracht eher schlechte Karten. Unter Hütter ist das anders. Er will aktiven und attraktiven Fußball spielen. Das bedeute nicht, hirnlos nach vorne zu rennen, sondern strukturiert zu sein. Bis es soweit ist, hat er noch einen längeren Weg vor sich.

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