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Eintracht Frankfurt: 12. Spieltag: Warum diese Eintracht den BVB schlagen kann

Von Am kommenden Spieltag hat die Eintracht Borussia Dortmund zu Gast. Wie ist die Lage beim BVB? Wir haben die Westfalen unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Eintracht zukommt.
Foto: imago sportfotodienst
Borussia Dortmund startete stark in die Saison 2016/17. In den ersten acht Pflichtspielen gab es lediglich eine Niederlage, beim 0:1 bei RB Leipzig. Ein solcher Beginn war nicht unbedingt zu erwarten, gab es doch einige schwerwiegende Abgänge und eine ganze Reihe neuer Spieler, die sich erst einmal im neuen Umfeld eingewöhnen mussten. Lange brauchten die neuen BVB-Spieler aber nicht, um die gewünschten Topleistungen zu bringen. Nach elf Spieltagen ist zu sehen, dass die Abgänge von den Leistungsträgern Mats Hummels, Ilkay Gündogan und Henrikh Mkhitaryan sehr gut kompensiert wurden.

Die Neuzugänge Guerreiro, Bartra, Rode und Dembele haben voll eingeschlagen und auch Mor, Schürrle und Götze sind Verstärkungen für die Dortmunder Elf. Lediglich der Spanier Mikel Merino ist noch nicht richtig angekommen und hat bei Trainer Tuchel eher schlechte Karten. Bei ihm wird bereits über einen möglichen Abgang in der nächsten Transferperiode spekuliert.
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Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) und Aymen Barkok (Eintracht Frankfurt) - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank ArenaMichael Hector (Eintracht Frankfurt) - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank ArenaSzabolcs Huszti (Eintracht Frankfurt) und Makoto Hasebe (Eintracht Frankfurt) - Eintracht Frankfurt Training, Commerzbank Arena

Das Prunkstück in einer insgesamt überragenden Mannschaft ist die Offensive um Torjäger Patrick Aubameyang. Der Gabuner erzielte in dieser Bundesligasaison bereits zwölf Treffer und liegt damit, gemeinsam mit dem Kölner Anthony Modeste, an der Spitze der Torjägerliste. Trotz zwischenzeitlicher großer Verletzungssorgen präsentierte sich die Dortmunder Offensive als eingespielte Einheit, die für jede Defensive nur schwer zu stoppen ist. Durch den großen und ausgeglichenen Kader hat Thomas Tuchel die Möglichkeiten, in seiner Offensive zu rotieren und allen Spielern die nötigen Ruhepausen zu geben, ohne einen Qualitätsverlust zu erleiden.
Alexander Meier (Eintracht Frankfurt) erzielt das 1:0 gegen Benjamin Heinrichs (Bayer Leverkusen) und jubelt mit seinen Teamkollegen - 17.09.2016: Eintracht Frankfurt vs. Bayer 04 Leverkusen, Commerzbank Arena
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Probleme hat der BVB vor allem in der teilweise löchrigen Defensive. Grund dafür ist, dass Tuchel seinen Defensivverbund durch Ausfälle regelmäßig umstellen musste und sich Abläufe so nicht automatisieren ließen. Die schwächelnde Abwehr ist die große Chance der Eintracht. Im Champions-League-Spiel hat es Legia Warschau vorgemacht, wie die Dortmunder mit einfachsten Mitteln zu knacken sind. Die auf europäischer Ebene eher im unteren Bereich anzusiedelnde Warschauer Mannschaft schaffte es, die nicht eingespielte Dortmunder Abwehr zeitweise vorzuführen und schenkte ihr vier Treffer ein. Hätte die Legia-Defensive nicht Arbeitsverweigerung betrieben, wäre für die Polen in Dortmund einiges möglich gewesen.
Bilderstrecke Eintracht: Wie geht es den Abgängen der Sommerpause heute?
Elf Spieler sind gegangen im Sommer, eine ganze Fußball--Mannschaft also hat die Frankfurter Eintracht verlassen. Darunter Stars wie Carlos Zambrano und Stefan Aigner, Talente wie Luca Waldschmidt und Sonny Kittel und Reservisten wie Yannick Zummack und Emil Balayev. Wir haben zusammengetragen, was aus ihnen geworden ist.Carlos Zambrano (27 Jahre alt, für 3,5 Millionen Ablöse zu Rubin Kazan): In der russischen Liga verdient der peruanische Abwehr-Star deutlich mehr als in Frankfurt. Von der 3,5-Millionen-Euro-Ablöse hat die Eintracht wegen eines komplizierten Vertragskonstrukts nur rund 1,5 Millionen Euro erhalten. Zambrano hat bislang acht von dreizehn möglichen Spielen für Rubin bestritten, hat inzwischen einen Stammplatz.Stefan Aigner (29, für drei Millionen Euro zu 1860 München): Bei den „Löwen“ ist er ein Held. Direkt nach seinem Wechsel wurde er zum Kapitän bestimmt, hat die Münchner zu Saisonbeginn zu Siegen geführt, das 1:0-Siegtor gegen Bielefeld und das 2:1 im Pokal gegen den KSC erzielt. Seit er wegen einer Knieverletzung pausieren musste, ging es bei den Sechzigern bergab.

Die Eintracht hat diese Probleme in der Defensive bekanntermaßen nicht. Abraham und Vallejo halten die Abwehr zusammen und ließen in der aktuellen Saison erst neun Gegentore zu. Lediglich Bayern München und der 1. FC Köln mussten weniger Gegentreffer hinnehmen. Sollte die Frankfurter Defensive auch gegen die Offensivkünstler aus Dortmund bestehen, ist alles möglich, denn für einen Treffer sind Alex Meier und Co. in der heimischen Commerzbank-Arena immer gut. Auch andere stärker eingeschätzte Teams wie Schalke 04 und Bayer Leverkusen fuhren nach ihrem Gastspiel schon ohne Punkte zurück nach Hause.

Auswärts hat die Borussia in der laufenden Saison eh so ihre Probleme. Zwar wurden die Spiele in Wolfsburg und Hamburg gewonnen, aber neben einem Remis in Ingolstadt gab es zwei Niederlagen in Leipzig und Leverkusen. Gegen starke Gegner konnte Dortmund in der Fremde noch nicht punkten und die Eintracht ist in der aktuellen Form eben einer dieser starken Gegner. Die Chancen auf einen Erfolg der Eintracht stehen nicht schlecht, auch weil die Borussia unter der Woche Kräfte in der Champions-League gelassen hat. Festzustellen bleibt außerdem, dass der BVB auf die stabilste Frankfurter Mannschaft seit Jahren trifft und das ist schon ein großer Erfolg von SGE-Trainer Niko Kovac und seinen Assistenten.
Bilderstrecke Eintracht skurril: Kuriose Geschichten zur SGE
Die Frankfurter Eintracht schreibt viele verrückte Geschichten. Wir haben uns auf die Suche gemacht und viele kuriose Ereignisse gefunden.Bei Spielen zwischen Frankfurt und Offenbach herrscht Alarmstufe Rot. Die Rivalität zwischen den Fans nimmt seit jeher beängstigende Züge an. Während des letzten Bundesliga-Derbys wurden die Anhänger beider Vereine auf der gleichen Tribüne untergebracht. Die Polizei trennte die verfeindeten Fangruppen lediglich mit einem Zaun. Am Ende bewarfen sich die Anhänger beider Vereine aus nächster Nähe mit Dartpfeilen.Horst Hrubesch unterschrieb 1978 einen Vertrag in Frankfurt, hat aber nie den Adler auf der Brust getragen. Der Grund: Hrubesch wollte den Wechsel selbst bekanntgeben. Andernfalls würde er nicht in die Mainmetropole kommen. Das „Kopfball-Ungeheuer“ hörte auf der Rückfahrt mit den Eintracht-Verantwortlichen, die Stillschweigen versprochen hatten, im Radio die Nachricht, dass er käme. Daraufhin wechselte er zum Hamburger Sportverein.
Bilderstrecke Schleudersitz: Die Eintracht-Trainer der letzten 25 Jahre
Der Vertrag von Eintracht-Trainer Niko Kovac soll nächstmöglich über das Saisonende hinaus verlängert werden. Die Verantwortlichen der SGE sind mit seiner Arbeit mehr als zufrieden. Doch wie erging es eigentlich nochmal seinen Vorgängern? Sie kamen und sie gingen – und blieben oft nicht lange, wie Temperamentsbündel Christoph Daum (März bis Mai 2011): In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen noch einmal die wackeren Herren auf dem Frankfurter "Schleudersitz" in den letzten 25 Jahren. Zählen sie durch!Jörg Bergers erste Amtszeit bei der Eintracht beginnt am 02.01.1989 und endet am 13.04.1991. In der Saison 1990/91 landen die Adler unter seiner Leitung auf dem 4. Tabellenplatz. Der mittlerweile verstorbene Fußballlehrer wechselt nach diesem Erfolg zum FC Schalke 04."Lebbe geht weider!" Dragoslav Stepanovic genießt in Frankfurt Kultcharakter. In seiner ersten Amtszeit am Main führt er die SGE beinahe zur Meisterschaft. Eine knappe Niederlage . . .
Bilderstrecke Das sind die 13 lustigsten Eintracht-Frisuren aller Zeiten
Die Eintracht hat die Haare schön Und das ist schon immer so, wie hier Michael Anicic beweist. Der Mittelfeldmann der Anfang, der 90er Jahre für Eintracht Frankfurt spielte, versucht hier gerade seine Lockenpracht zu bekämpfen. In unserem Ranking der 13 skurrilsten Eintracht-Frisuren läuft er außer Konkurrenz. Mit dabei dafür: Jogi Löw, der Fußball-Gott und jede Menge historisch gewachsene Haarpracht-Legenden....<b>Platz 14: Michael Hector </b><br>

Da will man doch am liebsten einfach durchwuscheln oder an den Zöpfchen zippeln: Der jamaikanische Boy Michael Hector hat im Eintracht Kader aus der Saison 2016/17 fast die lustigsten Haare. Aber nur fast.<b>Platz 13: Stefan Lexa</b><br>

Es wehte der Zopf im Wind wie bei Rock am Ring: Stefan Lexa.

 
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