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Eintracht Frankfurt vs. Werder Bremen: 2:1: Eintracht kontert Werder aus

Starker Auftritt von Eintracht Frankfurt in Bremen: Der eingewechselte Torgarant Alexander Meier (52.) und Neuling Barkok (90.) machten aus einem Rückstand einen 2:1 (0:1)-Erfolg.
Max Kruse (li, SV Werder Bremen) im Duell gegen gegen David Abraham. Foto: imago sportfotodienst Max Kruse (li, SV Werder Bremen) im Duell gegen gegen David Abraham.
Bremen. 

Nach dem späten Schock blickten sich die Stürmerstars von Werder Bremen fassungslos an. Erstmals waren Max Kruse, Claudio Pizarro und Serge Gnabry gemeinsam in der Fußball-Bundesliga aufgelaufen, am Ende standen sie dennoch wieder mit leeren Händen da. 1:2 (1:0) hieß es gegen Eintracht Frankfurt nach einem Last-Minute-Tor des Debütanten Aymen Barkok, der eine Viertelstunde zuvor eingewechselt worden war.

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Während der 18-jährige Deutsch-Marokkaner seine traumhafte Premiere ausgelassen feierte, fehlten den Werder-Profis nach der vierten Pleite in Folge die Worte. "Jetzt stehen wir wieder ohne Punkte da", sagte Florian Grillitsch, der die Bremer in Führung gebracht hatte (38.). Doch der eingewechselte Frankfurter Torgarant Alexander Meier (52.) und Neuling Barkok (90.) hatten das Spiel noch gedreht. So wartet Werder weiter seit Mitte Oktober auf einen Dreier und bleibt auf dem Relegationsplatz.

Aymen Barkok bejubelt seinen Siegtreffer.
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Bei der Eintracht, die mit 21 Punkten direkt hinter den Europacup-Plätzen rangiert, war nach nunmehr sechs Pflichtspielen ohne Niederlage die Freude groß. Auch über den Matchwinner. "Wenn so ein Kleiner kurz vor dem Ende das Herz in die Hand nimmt und so frech trifft, ist es schon etwas Besonderes", sagte Sportvorstand Fredi Bobic, gab aber auch zu: "Der Sieg war am Ende vielleicht etwas glücklich, Werder hatte viele Chancen."

Die Bremer Pleitenserie vor der Länderspielpause hatte die Sehnsucht der Werder-Fans nach ihren lange verletzten Offensivstars Kruse und Pizarro noch einmal wachsen lassen. Kruse, lange von einer Knieverletzung ausgebremst, war seit seiner Rückkehr im Sommer noch gar nicht in der Liga für die Grün-Weißen aufgelaufen.

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Wie haben die Spieler der Eintracht beim 2:1 (0:1)-Erfolg gegen Bremen abgeschnitten? Sie erfahren es in unserer Einzelkritik.<b>Sonderlob</b><br>Aymen Barkok: Kam überraschend ins Spiel, machte überraschend viele Fehler und erzielte überraschend das Siegtor.<b>Stark</b><br>Alexander Meier: Saß zu Beginn wieder auf der Bank, zeigte aber eine überragende Reaktion. Der Kapitän schoss den Ausgleich, mischte die Bremer Abwehr auf und war „Vater des Erfolgs“.

Wenn Bremen vor 39.261 Zuschauern in der ersten Hälfte gefährlich wurde, hatten fast immer Pizarro, Gnabry oder Kruse ihre Füße im Spiel. Nach einer nervösen Anfangsphase beider Teams schnappte sich Kruse den Ball und prüfte Eintracht-Keeper Lukas Hradecky per Linksschuss aus 20 Metern (11.), später verfehlte er per Kopf nach Pizarro-Flanke das Ziel nur knapp. Shootingstar Gnabry versuchte es nach einem Tempodribbling aus spitzem Winkel (22.), dann setzte er einen Rechtsschuss nur knapp über den Querbalken (33.).

Werder baute vor allem auf seine starken Individualisten in der Offensive, Frankfurt dagegen auf kurze, schnelle Pässe und bewies durchaus Spielkultur. Zu Abschlüssen kam das Auswärtsteam zunächst jedoch nur mit Fernschüssen. Der formstarke Marco Fabian brachte Felix Wiedwald im Tor der Hausherren erstmals in Verlegenheit (17.). Elf Minuten später musste dann Werder-Verteidiger Milos Veljkovic in höchster Not einen Schuss des Mexikaners abblocken. Frankfurt fehlte jedoch im ersten Durchgang die Zielstrebigkeit, die Pausenführung der Bremer war verdient.

Nach dem Wechsel drückte Werder, das auch noch das Comeback von Philipp Bargfrede feierte, zunächst auf das 2:0. Doch Meier sorgte in unnachahmlicher Manier für die kalte Dusche. Danach entwickelte sich ein Privatduell zwischen dem Torjäger und Wiedwald, das zweimal der SVW-Keeper stark für sich entschied (57., 60.). Auch Branimir Hrgota hatte die Gäste-Führung auf dem Fuß (66.), die Eintracht war nun viel präsenter. Auf der Gegenseite scheiterte Pizarro an Hradecky (75.).

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