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Eintracht Frankfurt: 2:1-Erfolg in Frankfurt: FC Augsburg überrascht erneut

Der FC Augsburg entwickelt sich in der Fußball-Bundesliga langsam vom Abstiegskandidaten zum Überraschungsteam. Die Mannschaft von Manuel Baum gewann am Samstag auch bei Eintracht Frankfurt mit 2:1 (1:0).
Kevin-Prince Boateng Foto: Marc Schüler (Marc Schueler) Kevin-Prince Boateng
Der FC Augsburg entwickelt sich in der Fußball-Bundesliga langsam vom Abstiegskandidaten zum Überraschungsteam. Die Mannschaft von Manuel Baum gewann am Samstag auch bei Eintracht Frankfurt mit 2:1 (1:0). Die Augsburger Tore schossen Philipp Max in der 20. Minute per Freistoß und Caiuby in der 76. Minute per Fernschuss. Für Frankfurt traf nur Luka Jovic (79.).

Während der FCA bereits den dritten überzeugenden Auftritt nacheinander hinlegte, wartet die Eintracht weiter auf den ersten Heimsieg der neuen Saison. Abgesehen von ihrer Schlussoffensive spielten die Frankfurter vor 46 500 Zuschauern noch schlechter und einfallsloser als bei ihrer ersten Heimpleite gegen Wolfsburg (0:1).

Besonders frappierend war bei der Eintracht der Leistungsabfall im Vergleich zum überzeugenden 1:0-Sieg bei Borussia Mönchengladbach vor einer Woche. Sich einem deutlich besser besetzten Team mutig in den Weg stellen: Das kann die Mannschaft von Niko Kovac. Einen massiv verteidigenden Gegner ausspielen: Das bereitet ihr große Probleme.

Augsburg stellte sich mit teilweise acht, neun Spielern tief in die eigene Hälfte und lauerte dort auf Konter. Und die Frankfurter wussten zu keiner Zeit, was sie dagegen tun sollten. Entweder schoben sie den Ball in gemächlichem Tempo durchs Mittelfeld. Oder sie verloren ihn durch haarsträubende Fehlpässe bereits beim Spielaufbau. So blieben sie in der ersten Halbzeit ohne klare Torchance.

Gäste-Torjäger Alfred Finnbogason tauchte dagegen schon in der dritten Minute zum ersten Mal gefährlich im Frankfurter Strafraum auf. Der Isländer hatte vor einer Woche alle drei Tore beim 3:0-Sieg gegen den Europa-League-Teilnehmer 1. FC Köln erzielt.

Die Augsburger hatten der Eintracht einiges voraus: Eine ordentliche Spielanlage, eine gewisse Zielstrebigkeit, einen Strategen im Mittelfeld (Daniel Baier) und schnelle Spieler auf den Flügeln. Nach dem 1:0 begnügten sich die Gäste allerdings mit dieser Führung, statt die Frankfurter Verunsicherung weiter auszunutzen.

Niko Kovac reagierte in der Halbzeitpause auf die schwache Leistung der Eintracht und wechselte den Stürmer Ante Rebic für Verteidiger Carlos Salcedo ein. Taktisch stellte er von einem 3-5-2- auf ein 4-2-3-1-System mit Kevin-Prince Boateng im offensiven Mittelfeld um.

Die Frankfurter kamen zwar mit mehr Dampf aus der Kabine, aber nicht mit mehr Ideen. Und wenn sie den Strafraum einmal erreichten, stellten sie sich dort sehr ungeschickt an. In der 59. Minute kam Sebastien Haller dort nach schöner Vorarbeit von Mijat Gacinovic frei zum Schuss. Doch der Franzose traf den Ball nicht richtig.

Augsburg verschaffte sich in der zweiten Halbzeit nur noch wenig Entlastung. Ja-Cheol Koo vergab eine gute Konterchance (67.). Caiuby sorgte kurz darauf mit einem tollen Schuss für die vermeintliche Entscheidung.

Erst jetzt legte die Eintracht noch einmal einen Schlussspurt hin. Der eingewechselte Jovic vergab in der 79. Minute erst eine dicke Chance und traf nach dem folgenden Eckball zum 1:2. Danach hatten die Gastgeber sogar noch zwei Chancen auf den Ausgleich: einen Kopfball von Boateng (84.) und einen Schuss von Timothy Chandler (86.).

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