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Eintracht Frankfurt: 3:0 - Adler schießen HSV an den Abgrund

Die Frankfurter haben dem HSV das Leben noch ein bisschen schwerer gemacht: Bei der Eintracht unterlag der Liga-Dino am 33. Spieltag 0:3. Für die Hausherren trafen Wolf, Mascarell und Kapitän Meier, der sich nach fast einjähriger Verletzungspause zurückmeldete.
Der "Fußballgott" sorgte für das I-Tüpfelchen. Foto: imago Der "Fußballgott" sorgte für das I-Tüpfelchen.
Frankfurt. 

Für den Hamburger SV läuft die Zeit in der Fußball-Bundesliga nach fast 55 Jahren ab. Der Tabellenvorletzte verlor am 33. Spieltag bei Eintracht Frankfurt mit 0:3 (0:1) und muss im Saisonfinale auf ein Fußball-Wunder hoffen, um den erstmaligen Gang in die Zweitklassigkeit noch abzuwenden. Nur bei einem Sieg am kommenden Samstag gegen Borussia Mönchengladbach und einer gleichzeitigen Heimniederlage des VfL Wolfsburg gegen Absteiger 1. FC Köln könnten sich die Hamburger noch über die Relegation retten.

Vor 51 500 Zuschauern trafen am Samstag Marius Wolf in der 31. Minute, Omar Mascarell (77.) und «Fußball-Gott» Alexander Meier in der Nachspielzeit für die Eintracht, die als Tabellensiebter mit 49 Punkten weiter gute Chancen auf den Einzug in die Europa League besitzt. Meier, der nach langer Leidenszeit erstmals in dieser Saison auf der Bank saß, war kurz vor Schluss von Trainer Niko Kovac unter dem frenetischen Jubel der Fans eingewechselt worden.

Bei der Eintracht waren Abwehrchef David Abraham und Anführer Kevin-Prince Boateng, die zuletzt verletzt gefehlt hatten, wieder von Beginn an dabei und verliehen dem Frankfurter Spiel Stabilität. HSV-Trainer Christian Titz vertraute mit einer Ausnahme der gleichen Startelf wie vor einer Woche beim 3:1-Sieg in Wolfsburg: Albin Ekdal ersetzte im Mittelfeld Filip Kostic.

Die Gäste waren in der ersten Hälfte fast nur auf die Sicherung des eigenen Tores bedacht, wähnten sich nach 25 Minuten aber für ein paar Sekunden sogar in Führung. Tatsuya Ito überwand Eintracht-Keeper Lukas Hradecky in dessen 100. Bundesligaspiel, doch nach einem Hinweis des Video-Assistenten gab Schiedsrichter Deniz Aytekin den Treffer wegen einer Abseitsstellung des Schützen nicht.

Nach einer halben Stunde jubelten die Frankfurter. Sebastien Haller spielte Wolf gekonnt frei, und der Flügelflitzer verwandelte eiskalt. Fünf Minuten später hätte Mascarell nach erneuter Vorarbeit von Haller, der im Sturmzentrum den Vorzug vor Luka Jovic erhalten hatte, die Führung ausbauen können. Doch der Spanier scheiterte freistehend an HSV-Torwart Julian Pollersbeck.

In der Pause reagierte Titz und brachte zur zweiten Halbzeit Kostic und den Ex-Frankfurter Luca Waldschmidt, um die Offensive zu stärken. Das zahlte sich zunächst aus, denn die Hamburger kamen nun öfter gefährlich vor das Eintracht-Tor und zu einigen Ausgleichschancen. Erst traf Kyriakos Papadopoulos (55.) per Kopf das Außennetz, dann scheiterte Bobby Wood (66.) an Hradecky.

Kurz darauf lag der Ball zum zweiten Mal im Frankfurter Tor, doch wieder erstarb der HSV-Jubel, denn Lewis Holtby stand klar im Abseits. Zuvor hatte Douglas Santos mit einem fulminanten Fernschuss den Pfosten getroffen. Eine Viertelstunde vor Schluss rafften sich dann die müden Hausherren zu einem Konter auf, den Mascarell im Nachsetzen zum 2:0 abschloss. Meier setzte dann den Schlusspunkt.

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