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Adler sind heiß auf Nikosia

Die Englischen Wochen hinterlassen bei Eintracht Frankfurt noch keine Spuren - beteuern zumindest die Profis. Den Beweis wollen die Hessen im Europa-League-Gruppenspiel bei Apoel Nikosia antreten.
Wollen in Nikosia wieder jubeln: Sebastian Rode (von links), Vaclav Kadlec, Tranqillo Barnetta und Stefan Aigner. Foto: dpa Wollen in Nikosia wieder jubeln: Sebastian Rode (von links), Vaclav Kadlec, Tranqillo Barnetta und Stefan Aigner. Foto: dpa
Frankfurt.  Im sommerlichen Nikosia will Eintracht Frankfurt schnell auf Betriebstemperatur kommen und den zweiten Sieg in der Europa League einfahren. «Es liegt an uns, möglichst früh ein Tor zu schießen. Wir wollen wieder Dampf machen und schnell vorlegen, weil man das Geschehen dann kontrollieren kann. Wenn wir das so wie gegen Bordeaux hinkriegen, bin ich sehr zuversichtlich», sagte Mittelfeldspieler Tranquillo Barnetta vor der zweite Gruppenpartie des hessischen Fußball-Bundesligisten beim zyprischen Meister Apoel Nikosia an diesem Donnerstag (21.05 Uhr/Kabel 1 live).

Nach dem glatten 3:0-Sieg zum Auftakt gegen Girondins Bordeaux fliegen die Frankfurter am Mittwochmorgen mit breiter Brust und großer Lust als Tabellenführer der Gruppe F auf die sonnige Urlaubsinsel. «Wir haben die gesamte vergangene Saison daraufhingearbeitet und freuen uns tierisch darauf. Man wird - wie im ersten Spiel - bei jedem die Begeisterung spüren», versicherte Abwehrspieler Bastian Oczipka.

Bilderstrecke Die Adler in der Einzelkritik (HSV)
Wie haben sich die Adler beim 2:2-Unentschieden gegen den Hamburger SV geschlagen? In unserer Einzelkritik nehmen wir die Leistung der Spieler unter die Lupe.Stark <br><br>   
Stefan Aigner: Ein Lattentreffer, eine Torvorlage – und wieder eine sensationelle Laufleistung: Der Dauersprinter war vom HSV nie zu bremsen. „Er hat den Willen“, sagt Trainer Veh.Stark <br><br>   
Vaclav Kadlec: Glänzte in der 39. Minute als Balleroberer, Solist und fast erfolgreicher Distanzschütze in einem, das war bärenstark. Beeindruckte sonst vor allem mit giftigem Pressing, tauchte nach der Pause aber etwas ab.


Das Ziel ist klar: Nachdem es in der Bundesliga beim VfB Stuttgart (1:1) und gegen den Hamburger SV (2:2) zuletzt zwei Unentschieden gab, lechzen die Hessen nach einem Sieg. «Wir wollen die Punkte mit nach Hause nehmen», erklärte Defensivallrounder Marco Russ. Und Oczipka ergänzte: «Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen.»

Von einsetzender Müdigkeit nach den Englischen Wochen wollen die Eintracht-Profis nichts wissen. «Das kann man sich auch einreden. Ich sehe es positiv, dass wir jeden dritten, vierten Tag ein Spiel haben. Das wünscht sich doch jeder Fußballer», betonte Russ. «Ich glaube, wir verkraften das momentan noch sehr, sehr gut», sagte Barnetta mit Blick auf die Dreifachbelastung in Liga, DFB-Pokal und Europa League.

Der Schweizer Nationalspieler will trotz einer gegen den HSV erlittenen Fußblessur wieder mitmischen. Auch der Einsatz von Stefan Aigner, der am Montag eine Trainingspause einlegte, ist nicht gefährdet. Zudem meldete sich Jan Rosenthal nach einem Muskelfaserriss in der Wade wieder fit. Torjäger Alexander Meier fällt dagegen wie Kapitän Pirmin Schwegler weiter aus.

Trotz der leichten Favoritenrolle müssen die Frankfurter gegen den Rekordmeister aus Zypern auf der Hut sein. Immerhin stand Apoel vor zwei Jahren als erster Verein seines Landes im Viertelfinale der Champions League. Zum Auftakt der Gruppenphase ergatterte Nikosia beim torlosen Remis in Tel Aviv einen Punkt. «Man darf die nicht unterschätzen. Es ist wichtig, dass wir bis zum Schluss hellwach bleiben», warnte Barnetta.

Sonst könnte es ein böses Erwachen geben. Gedanken an eine Pleite wollen die Eintracht-Spieler gar nicht erst aufkommen lassen. «Wir wollen es genießen, weil jedes internationale Spiel etwas Spezielles für den Verein und jeden Einzelnen ist», betonte Barnetta.
Bilderstrecke Eintracht und HSV trennen sich 2:2
"Das hätten wir gewinnen müssen", sagte Eintracht-Coach Armin Veh nach dem Spiel. Seiner Mannschaft gelang gegen den Hamburger SV am Samstag nur ein Remis.

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<br><br>Alle Fotos: Marc SchülerBert van Marwijk gab in der Commerzbank-Arena sein Debüt als Trainer des Hamburger SV und kann mit dem Ergebnis zufrieden sein.Johannes Flum traf in der 31. Minute zum 1:0. Seine Mannschaft ging verdient in Führung.

 
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