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Eintracht Frankfurt: Adlerauge: Boateng schießt Eintracht ins Glück

In einer kampfbetonten Partie in Berlin begann die Eintracht wieder schlecht, wurde dann aber immer besser und siegte am Ende durch ein Traumtor von Boateng nicht unverdient 2:1. Ein Kommentar.
Eintracht Frankfurt besiegt Hertha BSC in einem kampfbetonten Spiel mit 2:1. Foto: Annegret Hilse (dpa) Eintracht Frankfurt besiegt Hertha BSC in einem kampfbetonten Spiel mit 2:1.
Berlin. 

Nach sechs sieglosen Spielen gegen Berlin hat die Eintracht endlich wieder mal gegen die Hertha  gewonnen. In der Geburtsstadt von Eintracht-Trainer Kovac und Spielmacher Boateng war es letzterer, der mit einem schönen Schuss aus der  Drehung das Siegtor zum 2:1 erzielte. Jetzt wissen, frei nach dem Song  von "Haftbefehl" , die Chabos in der Hauptstadt,  wer der Babo ist.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)

Das Spiel war wahrlich nicht schön, es war der erwartbare Abnutzungskampf, wenn die Trainer-Füchse Kovac und Dardai (Berlin) gegeneinander antreten. Beide waren einst als "Sechser" bei der Hertha Konkurrenten und haben auch als Trainer eine ähnliche Philosophie, nämlich aus der Kompaktheit zum Erfolg zu kommen. In der vergangenen Saison hatte die Hertha  sich durch einen Sieg in Berlin von der Eintracht abgesetzt, jetzt kann die SGE mit 22 Punkten aus 14 Spielen beruhigt den Rest der Vorrunde angehen.

Bilderstrecke Einzelkritik: Eintracht Frankfurt gegen Hertha BSC
Die Einzelkritik zum Spiel der Eintracht gegen die Hertha BSC am Sonntag, 3. Dezember.Überragend war diesmal leider kein Spieler.

Die Eintracht hat  aber aus dem Spiel gegen Leverkusen nichts gelernt und verschlief die Anfangsphase erneut. Gacinovic eröffnete den Berlinern mit einem haarsträubenden Fehlpass vor dem eigenen Strafraum gleich zu Spielbeginn die erste Torchance. Sie wurde zwar von Hradecky abgewehrt, aber da die Eintracht passiv und zweikampfschwach blieb und weiter ungenau abspielte (Salcedo), war es nur eine Frage der Zeit, bis das 1:0 für die Berliner fiel. Erst als dies passiert war, begann die Eintracht Fußball zu spielen. Jetzt kamen auch die Chancen. Rebic scheiterte noch knapp am Hertha-Torwart, bei der daraus resultierenden Ecke nutzte der eifrige Wolf  eine einstudierte Variante mit einem tollen Schuss unter das Lattendach zum 1:1. In Hälfte zwei war die Eintracht sogar die leicht überlegene Mannschaft und konnte das schöne Tor von  Boateng bejubeln.

Es war bereits das vierte Spiel in dieser Saison,  das die Eintracht kurz vor Schluss für sich entschied. Das spricht für die Fitness und den Willen der Mannschaft von Trainer Kovac. Immer Glück ist Können, wie ein Sportkollege schrieb.

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