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Eintracht Frankfurt Kommentar: Adlerauge: Den Sieg durch Nachlässigkeit verschenkt

Von Mit mehr Biss und besserer Konzentration hätte die Eintracht den "Mainz-Fluch" heute brechen können, findet unser Kommentator Michael Forst.
Ante Rebic (Eintracht Frankfurt) gegen Stefan Bell (1. FSV Mainz 05) Foto: Marc Schueler (Marc Schueler) Ante Rebic (Eintracht Frankfurt) gegen Stefan Bell (1. FSV Mainz 05)

Was wäre der Fußball ohne seine Mythen – was wäre die schönste Nebensache der Welt ohne Legenden, Flüche, goldene Glückssträhnen und schwarze Serien? Aus Frankfurter Sicht freilich sieht die Sache ganz anders aus; und dass der "Mainz-Fluch" die hessische Fan-Seele auch nach dem heutigen Spiel weiter heimsucht, ist ärgerlich. Denn dass der Bann nicht gebrochen wurde, hat mit dem bevorstehenden Halloween-Grusel rein gar nichts zu tun.

Michael Forst Bild-Zoom Foto: (FNP)
Michael Forst

Schade auch deshalb, weil die Eintracht über weitere Strecken die feinere Klinge führte, reifer, abgeklärter und technisch stärker war als ihre Kontrahenten vom Rhein.

Der Vorwurf, den man den Frankfurtern durchaus machen darf: Sie verfielen ungefähr zur Mitte der zweiten Hälfte zu sehr auf Ergebnisverwaltung. Dabei waren sie energiestrotzend und gewillt aus der Pause gekommen, den knappen Vorsprung mit einem zweiten Treffer auszubauen, ließen dann aber deutlich nach. Und dies ohne Not, etwa in Form nachlassender Kräfte. Denn ihre Kondition haben die Kovac-Schützlinge in dieser Saison schon oft unter Beweis gestellt.

Bilderstrecke Eintracht und Mainz trennen sich remis im Rhein-Main-Derby
Der Frankfurter "Mainz-Fluch" bleibt bestehen: Die Eintracht kam im Rhein-Main-Derby nicht über ein 1:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 nicht hinaus. Der Führungstreffer für die Hessen fiel durch ein Eigentor von Stefan Bell (37.). Suat Serdar gelang in der 71. Minute der Ausgleich für die Mainzer. Unsere Bildersrecke zeigt Szenen der Partie.Eigentor von Stefan Bell (1. FSV Mainz 05) zum 0:1 - 27.10.2017: 1. FSV Mainz 05 vs. Eintracht Frankfurt, Opel Arena27.10.2017, xwux, Fussball 1.Bundesliga, FSV Mainz 05 - Eintracht Frankfurt, emspor, v.l. Ante Rebic (Eintracht Frankfurt), Niko Bungert (FSV Mainz 05)

Nein, es war vielmehr ein gewisser, der Eintracht nicht unbekannter Schlendrian, der den Mainzern die lange Leine und mehr Räume ließ. Die 05er leckten Blut, wurden stärker – und die Strafe folgte dann mit Serdars Ausgleich fast folgerichtig auf dem Fuß.

Immerhin: Mit fünf Spielen ohne Niederlage in Folge baut sich Frankfurt gerade eine noch kleine, aber schon feine Serie auf. Und die könnte in einer Woche weiter wachsen, wenn der Tabellenvorletzte Werder Bremen an den Main kommt.

Bilderstrecke Einzelkritik: So haben sich die Adler gegen Mainz geschlagen
Im Rhein-Main-Derby trennten sich Eintracht Frankfurt und der FSV Mainz 05 mit einem letztlich leistungsgerechten 1:1 (1:0). Wie die Adler sich dabei genau geschlagen haben lesen Sie in der Einzelkritik unseres Reporters Peppi Schmitt.Als "stark" bewertet unser Spielbeobachter insgesamt vier Eintracht-Spieler.David Abraham: Er war ein wirklicher Abwehrchef. Er gewann seine Kopfballduelle, ließe sich von Muto nicht ins Bockshorn jagen.
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