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Eintracht Frankfurt: Adlerauge: Der Eintracht gehen so langsam die Kräfte aus

Im Rheinland gab es für die Eintracht eine 1:4-Niederlage bei Bayer Leverkusen. Vor allem in der zweiten Hälfte wirkte die SGE körperlich extrem platt. Ein Kommentar von Sascha Mehr.
Foto: Huebner/Vogler (imago sportfotodienst)

Schade! Der Traum von der Champions League im kommenden Jahr ist wohl leider ausgeträumt, aber dennoch wird es eine erfolgreiche Saison an deren Ende die Qualifikation für die Europa League steht.

Im ersten Spiel nach Bekanntgabe des Wechsels von Niko Kovac nach München war die Spannung groß, ob die Mannschaft davon unbeeindruckt ist oder ob es doch einige Unruhe ins Team gebracht hat. Vor allem in der ersten Hälfte war aber nichts von Unruhe oder dergleichen zu spüren. Die SGE stand stabil in der Defensive und überzeugte vor allem durch ihr schnelles Umschaltspiel bei Ballgewinn und gefährlichen Kontern. Selbst nach dem Rückstand nach 20 Minuten blieb die Kovac-Elf unbeeindruckt und erzielte prompt den Ausgleich - natürlich durch einen Konter. 

Die Fans durften zufrieden sein mit dem Auftritt nach 45 Minuten, war doch alles möglich zu diesem Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte war den Zuschauern aber schnell klar, in welche Richtung sich das Spiel entwickelt. Die SGE kam kaum noch aus der eignen Hälfte rau, Entlastung war nicht mehr vorhanden und so war es nur noch eine Frage der Zeit, wann Leverkusen in Führung gehen würde. 

Das Problem am heutigen Tage war aber keineswegs die Einstellung, die kämpferische Bereitschaft oder der Wille, sondern vor allem die Physis. Viele Eintracht-Spieler wirkten nach dieser langen Saison alles andere als frisch und die warmen Temperaturen trugen auch nicht gerade positiv dazu bei. 

Jeder Zuschauer konnte aber sehen, dass die Mannschaft nicht nur für den Trainer spielt, sondern für sich selbst und vor allem für den Verein Eintracht Frankfurt. Fredi Bobic sagte auf der Pressekonferenz schon, dass der Verein größer ist als alle einzelnen Personen und so sehen es die Spieler auch. Sie wollen sich für diese großartige Saison mit dem Erreichen der Europa League und dem erneuten Einzug ins Pokalfinale belohnen. Diese Mannschaft hat Charakter und wird sich nicht von dem Trainerwechsel und erst recht nicht von einer Bundesliga-Niederlage in Leverkusen aus der Bahn werfen lassen. (smr)

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