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Eintracht-Kommentar: Adlerauge: Eintracht-Wahnsinn mit Traumdebüt von Barkok

Von Irres Eintracht-Ding in Bremen: Die Kovac-Truppe beweist bei ihrem 2:1 (0:1)-Sieg gegen Werder erneut Konstanz und Kämpferherz. Ein Kommentar von Michael Forst.
Aymen Barkok bejubelt seinen Siegtreffer. Foto: Jan Huebner Aymen Barkok bejubelt seinen Siegtreffer.

Was ist das nur für ein Wahnsinn, wie die Eintracht dieses Ding noch gedreht hat! Und was ist das für eine starke Truppe, die da unter Kovac gereift ist: Nach dem Halbzeitrückstand drängten die Frankfurter mit Macht und Meier zurück ins Spiel, feuerten die Torschüsse in Salven auf den Bremer Kasten, schmissen sich mit Verve in jeden Zweikampf und schnürten die Gastgeber in der eigenen Hälfte ein, dass es eine Pracht war. Das Siegtor kurz vor Schluss, erzielt ausgerechnet vom U-19-Spieler und Bundesliga-Debütanten Aymane Barkok, sorgte für einen denkwürdigen Fußballabend.
 

Michael Forst Bild-Zoom Foto: (FNP)
Michael Forst

Dabei waren die Bremer lange Zeit der erwartet unbequeme Gegner. Denn die auf dem Relegationsplatz kreuchenden Hanseaten agierten gerade in der ersten Halbzeit mit der Gefährlichkeit eines angeschossenen Raubtieres. Und hatten in Gestalt von Max Kruse und Claudio Pizarro wieder zwei Topstürmer an Bord, die den Angriffen der Bremer mächtig Druck verliehen.

Auch wenn die Eintracht-Hintermannschaft beim wunderschönen Grillitsch-Treffer in der 38. Minute im kollektiven Sekundenschlaf lag: Das 0:1 ging in Ordnung. Wobei sich die Eintracht durchaus von Anfang an mit breiter Brust präsentierte und teils gekonnt Ball und Gegner laufen lief. Allein das letzte Quäntchen Entschlossenheit fehlte. Zunächst.

Bilderstrecke Bärenstarke Eintracht besiegt Werder Bremen mit 2:1
Durch einen Treffer kurz vor Schluss von Bundesliga-Debütant Aymen Barkok hat Eintracht Frankfurt am Sonntag, 20. November mit 2:1 (0:1) in Bremen gewonnen. Unsere Bilderstrecke zeigt Impressionen vom Match.Die Eintracht trat von Beginn an mit breiter Brust in Bremen an, erspielte sich mehr Torchance und hatte mehr Ballbesitz als der Gegner. Zählbares......sprang allerdings zunächst nicht heraus. Stattdessen bestrafte in der 38. Minute...

Denn wie das Team den Rückstand wegsteckte und mit Wiederanpfiff wie ein Wirbelwind über die Bremer Reihen fegte und mehr noch: diesen Druck bis zum Schlusspfiff aufrecht erhielt, ist bezeichnend für die neue Eintracht. Und für das solide moralische, taktische und sportliche Fundament, das Kovac gelegt hat.

Bilderstrecke Einzelkritik: So haben sich die Adler gegen Bremen geschlagen
Wie haben die Spieler der Eintracht beim 2:1 (0:1)-Erfolg gegen Bremen abgeschnitten? Sie erfahren es in unserer Einzelkritik.<b>Sonderlob</b><br>Aymen Barkok: Kam überraschend ins Spiel, machte überraschend viele Fehler und erzielte überraschend das Siegtor.<b>Stark</b><br>Alexander Meier: Saß zu Beginn wieder auf der Bank, zeigte aber eine überragende Reaktion. Der Kapitän schoss den Ausgleich, mischte die Bremer Abwehr auf und war „Vater des Erfolgs“.

Ausgleich durch Alex Meier? Na klar, kennt man ja. Aber: Wie schwer auszurechnen das Team mittlerweile für die Gegner geworden ist, zeigt nichts so deutlich wie der Siegtreffer: Wer hatte schon den Bundesliga-Debütanten Aymen Barkok auf dem Zettel? Die Bremer jedenfalls nicht.   

Rückfälle in alte Zitter-Zeiten? Mit dieser tollen Eintracht-Truppe ausgeschlossen. Und langsam nehmen die Europa-Träume am Main Konturen an.

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