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Eintracht Frankfurt: Adlerauge: In 45 Minuten vom Abstiegskandidaten zum Europapokal-Anwärter

Die Sieglos-Serie ist endlich beendet. Nach dem 3:1-Sieg gegen den FC Augsburg schnuppert die Eintracht sogar wieder an den Europapokal-Plätzen. Am Ende zählen die Punkte, doch europareif war die Leistung gegen den Tabellen-16. nicht. Ein Kommentar.
Foto: Marc Schüler
So nah können Himmel und Hölle beieinander liegen. Zur Halbzeit des Spiels gegen den FC Augsburg war die Eintracht mitten im Abstiegskampf angekommen, 45 Minuten später ist sie nur noch einen Punkt von einem Europa-League-Platz entfernt. Träumen ist erlaubt, die drei Zähler freuen nach der langen Durststrecke umso mehr. Doch europareif war die Vorstellung der Frankfurter gegen den Abstiegskandidaten nicht, deswegen ist es nach dem 3:1-Erfolg in erster Linie wichtig, dass der Klassenerhalt (realistisch gesehen) endlich in trockenen Tüchern ist. Die Mannschaft kann jetzt am Dienstag im DFB-Pokal-Halbfinale befreit aufspielen, ohne sich Sorgen um die nächstjährige Ligazugehörigkeit machen zu müssen. Das gibt auch Bobic und Co. frühzeitig die nötige Planungssicherheit für die kommende Saison. Aus dieser Sicht war der Sieg Gold wert.

Torschütze Marco Fabian jubelt nach dem Treffer zum 1:1.
Eintracht Frankfurt Eintracht beendet Sieglos-Serie: 3:1 gegen Augsburg

Nach unten muss Eintracht Frankfurt nach dem 3:1 gegen den FC Augsburg nicht mehr schauen. Der Sieg nach zehn Spielen ohne Dreier gibt den Hessen nun Auftrieb für das Halbfinale im DFB-Pokal am Dienstag gegen Borussia Mönchengladbach.

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Denn spielerisch gab es bei der Eintracht noch einiges auszusetzen. Im Spiel nach vorne fehlte gegen die tapfer verteidigenden Augsburger lange die nötige Durchschlagskraft, Stürmer Branimir Hrgota erwies sich bei der Riesenchance in Abschnitt eins nicht zum ersten Mal als Chancentod. Ohne Alexander Meier hatten die Gäste auch eindeutig Lufthoheit im eigenen Strafraum. Und genauso wie das 0:1 nicht fallen darf, waren auch die drei Treffer für die Eintracht nicht etwa Ausdruck einer enormen Qualitätssteigerung bei den Angriffsbemühungen in Durchgang zwei, sondern eher solche, bei denen die SGE endlich das Glück mal auf ihrer Seite hatte. Den Ausschlag gab letztlich auch die individuelle Klasse von Marco Fabian und Ante Rebic, die mit ihren Aktionen immer wieder Löcher in die Augsburger Mauer rissen und am Ende des Tages den Unterschied ausmachten.

Bilderstrecke Eintracht dreht Rückstand gegen Augsburg und gewinnt 3:1
Dank zweier Tore von Marco Fabian hat die Eintracht den FC Augsburg mit 3:1 geschlagen und schnuppert wieder an den Europapokal-Plätzen. Wir haben die Bilder vom Spiel.
Der Sieg für die Eintracht war trotz dieser Defizite hochverdient. Nach den Nervenstrapazen der letzten Wochen ist heute eine Sause erlaubt. Doch bevor wieder die Erwartungen steigen: Augsburg ist kein Gradmesser für einen Europapokal-Kandidaten, in Hoffenheim wird die Latte nächste Woche deutlich höher hängen. Auch Gladbach wird am Dienstag ein ganz anderes Kaliber. Doch wenn der Druck weg ist, läuft's im Fußball manchmal plötzlich von alleine. Also wer weiß... (lg)
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