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Kommentar zum Eintracht-Spiel gegen den HSV: Adlerauge: Zumindest ein Punkt für die kampfstarke Eintracht

Von Als Siebter mit 36 Punkten aus 25 Spielen sollte die Eintracht nach dem Remis gegen den HSV endgültig sicher vor dem Abstiegskampf sein – und darf weiter in Richtung Euro-League-Platz schauen. Ein Kommentar von Dieter Sattler.
Branimir Hrgota (li.) schirmt den Ball vor Gideon Jung ab. Foto: Heiko Rhode Branimir Hrgota (li.) schirmt den Ball vor Gideon Jung ab.

Die Eintracht hat mit dem 0:0 gegen den HSV den Bock zwar nicht umstoßen können, aber zumindest die Niederlagenserie gestoppt. Mit dem Punktgewinn in einer nicht hochklassigen, aber kampfbetonten und bis zum Schluss spannenden Partie bleibt die Eintracht, was Siege und Niederlagen betrifft, mit einem Erfolg plus im positiven Bereich und hielt den erstarkten HSV punktemässig auf Abstand.

Bei einer erneuten Niederlage hätten die Frankfurter nur noch sechs Zähler Vorsprung auf einen Relegationsplatz gehabt. Die Frankfurter haben damit eine Regel ihres Trainers Kovac beherzigt: "Wenn Du nicht gewinnen kannst, musst du wenigstens einen Punkt ziehen." Früher haben sie bei solchen Gelegenheiten mit unnötigen Heimniederlagen gerne die Abstiegskandidaten stark gemacht. Als Siebter mit 36 Punkten aus 25 Spielen sollte die SGE jetzt endgültig sicher vor dem Abstiegskampf sein und darf weiter in Richtung Euro-League-Platz schauen.
 
Dieter Sattler Bild-Zoom Foto: (FNP)
Dieter Sattler
Zu Beginn des Spieles gegen den HSV hatte man der Eintracht die jüngste Niederlagenserie deutlich angemerkt. Sie kam gegen selbstbewusste Hamburger nur schwer ins Spiel und produzierte nur nervöses Stückwerk. Geordneter Spielaufbau war Mangelware. So war das Mitwirken der tapfer kämpfenden Rekonvaleszenten Fabian und Russ lange Zeit der einzige Lichtblick. Erst nach etwa einer halben Stunde wurde die SGE mutiger und produzierte prompt die erste Torchance.

Doch leider vergab Hrgota wie schon in München die Möglichkeit zum 1:0 - nach toller Vorarbeit von Rebic, der lange Zeit wieder einmal der einzige Eintrachtler war, der Mut und Durchsetzungsvermögen zeigte. Nach der Pause vergab aber auch Rebic ebenso wie später Hector die Riesenchance zur Eintracht-Führung. Mit dem Schiri hatte die SGE diesmal Glück, denn er hätte nach Foul von Abraham an Kostic durchaus Elfer geben können.
 
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Die vergebenen Torchancen der Eintracht machten wieder einmal klar, dass die Mannschaft in dieser Saison ein Knipserproblem hat. Wegen der mangelnden Laufleistung ist nachvollziehbar, dass Alex Meier - wie gegen den HSV - meist nur noch Joker ist.

Aber die anderen Stürmer sind eben nicht so effizient vor dem Tor wie er. Nur 26 Eintracht-Tore in 25 Spielen sprechen Bände. In den neun Spielen in diesem Jahr hat die SGE sogar nur ganze vier Mal getroffen. Das muss besser werden, wenn die Frankfurter am Ende der Saison zumindest einen einstelligen Tabellenplatz belegen wollen.
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