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Eintracht Frankfurt: Aufbauarbeit mit dem Ball am Fuß

Die Eintracht arbeitet in Spanien vor allem am Spielaufbau, da war schließlich in der sonst trotzdem erfolgreichen Hinrunde die meiste Luft nach oben – und legen deshalb in den sechs Tagen den Schwerpunkt auf Aufbauarbeit mit dem Ball am Fuß.
Foto: Jan Huebner (Jan Huebner)

Zumindest einer ist schon voll in Form. Immer wieder schallen Kommandos von Niko Kovac über den Rasen auf dem großzügigen Gelände der Hotelanlage in Campoamor, die nicht nur 18 Grüns für Golffreunde bietet, sondern eben auch über zwei Fußballplätze verfügt. „Absetzen, anspielen, Spiel verlagern“, lässt der Trainer der Frankfurter Eintracht dann zum Beispiel verlauten. Ums Konditionsbolzen geht es in diesem Wintercamp an der Costa Blanca nicht, das ist unverkennbar, dafür ist die Pause zwischen Hin- und Rückrunde wegen der im Sommer anstehenden WM auch zu kurz. Vor allem arbeiten Kovac und Co. am Spielaufbau, da war schließlich in der sonst trotzdem erfolgreichen Hinrunde die meiste Luft nach oben – und legen deshalb in den sechs Tagen in Spanien den Schwerpunkt auf Aufbauarbeit mit dem Ball am Fuß.

Gut ist es da, dass die Sonne scheint: Immer wieder stehen die Spieler still, immer wieder unterbricht Kovac die Einheit am Dienstagmorgen, um Fehler zu korrigieren, Grundsätzliches zu erklären, gewisse Dinge vorzumachen: „Ich kann nur mit nach vorne kommen, wenn der Vordermann 30 Meter Raum hat. Sonst muss ich ihm die Möglichkeit geben, hinten rum zu spielen“, erläutert er dann etwa, während er die Rolle des Linksverteidigers einnimmt, und fordert seine Multi-Kulti-Truppe in englisch-deutschem Sprachgemisch zum nächsten Versuch auf: „Positionen besetzen! Pressure! Come on! Hopp!“

Während Abwehrchef David Abraham wegen seiner Wadenverletzung dabei auch am Dienstag nur auf dem Ergometer am Rande des Rasens strampelte und die Zeit bis zum Rückrundenstart am 13. Januar gegen den SC Freiburg in seinem Fall langsam knapp zu werden droht, konnte Ante Rebic ungeachtet seines leicht lädierten Knöchels gestern immerhin die erste Einheit des Tages fast ganz mitmachen. Am Nachmittag allerdings beschränkte er sich wie der ebenfalls etwas angeschlagene Mijat Gacinovic auf einen Schongang unter Anleitung von Athletik-Trainer Markus Murrer – während die Kollegen in der langsam untergehenden Sonne weiter Aufbauarbeit übten.

( mka)

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