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Eintracht Frankfurt: Auftaktsieg nach Pokal-Blamage: Frankfurt wendet erste Krise ab

Die Frankfurter sind nach Pleiten im Supercup und DFB-Pokal mit einem Sieg in die Bundesliga-Saison gestartet. Das 2:0 (1:0) beim SC Freiburg bringt Selbstvertrauen und etwas Ruhe vor dem Heimspiel gegen Bremen.
Torschütze Nicolai Müller (l) und Sebastien Haller bejubeln das 1:0. Foto: dpa Torschütze Nicolai Müller (l) und Sebastien Haller bejubeln das 1:0.
Freiburg. 

Eintracht Frankfurt hat nach der Pokal-Blamage die erste Krise abgewendet und sich mit einen Auftaktsieg in der Fußball-Bundesliga rehabilitiert. Eine Woche nach dem Erstrunden-Aus als Titelverteidiger beim Regionalligisten SSV Ulm setzten sich die Hessen zum Ligastart beim SC Freiburg mit 2:0 (1:0) durch.

Im ersten Bundesligaspiel des neuen Trainers Adi Hütter erzielten vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwaldstadion Neuzugang Nicolai Müller (10.) und Sebastien Haller (82.) die Tore für die Hessen, die nach der Supercup-Pleite gegen Meister Bayern München (0:5) und dem 1:2 im Pokal schon mit dem Rücken zur Wand gestanden hatten. Es war der erste Erfolg im Breisgau seit 2009.

Den Frankfurtern, ohne den verletzten Vizeweltmeister Ante Rebic angetreten, war die Verunsicherung zunächst deutlich anzumerken. Das Team von Hütter, der gegenüber der Pokalpleite auf vier Positionen das Personal gewechselt hatte, geriet in den ersten Minuten unter enormen Druck.

Mit vier Neuzugängen in der Startelf, Torhüter Frederik Rönnow, Innenverteidiger Obite N'Dicka, Mittelfeldspieler Lucas Torro und Stürmer Müller, konnte sich die Eintracht kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Florian Niederlechner (4.), Pascal Stenzel (6.) und Nils Petersen (7.) ließen gute Freiburger Chancen allerdings ungenutzt.

Mit dem ersten Torschuss ging Frankfurt überraschend in Führung: Müller überwand nach Hackentrick von Haller Torhüter Alexander Schwolow. Vor einem Jahr hatte der ehemalige Hamburger zuletzt getroffen - und sich beim Torjubel danach schwer verletzt.

Die Freiburger, die sich erst im Elfmeterschießen beim Drittligisten Energie Cottbus in der ersten DFB-Pokal-Runde durchgesetzt hatten, mussten ohne ihren Trainer Christian Streich auskommen. Der Chefcoach saß wegen eines Bandscheibenvorfalls nicht auf der Bank, er wurde von seinen Assistenten Lars Voßler und Florian Bruns vertreten. "In der Tat ist das ungewohnt. Aber an dem Punkt geht die Gesundheit vor", sagte Sportvorstand Jochen Saier bei Sky.

Der Schwung der ersten Minuten war bei den Gastgebern nach dem frühen Gegentor dahin, Frankfurt gestaltete das Spiel ausgeglichener. Mijat Gacinovic hatte sogar das 2:0 auf dem Fuß (37.).

Die zweite Hälfte begann wie die erste - mit hochkarätigen Chancen für Freiburg. Niederlechner schoss über das Tor (47.), Sekunden später war der Ball im Tor, Niederlechner hatte aber im Abseits gestanden. (sid)

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