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Eintracht Frankfurt: Auswärtsspitzenreiter gegen Tabellenführer: Frankfurt heiß auf Bayern

Nach dem 2:1-Sieg bei Hertha BSC ist Eintracht Frankfurt nun Erster der Bundesliga-Auswärtstabelle. Der Erfolg gibt dem Liga-Achten Auftrieb für Topspiel am Samstag gegen Tabellenführer Bayern München.
Torjubel nach dem 1:2 durch Kevin-Prince Boateng. Foto: Huebner/Voigt (imago sportfotodienst) Torjubel nach dem 1:2 durch Kevin-Prince Boateng.
Frankfurt. 

Eintracht Frankfurt wird Bundesliga-Primus FC Bayern München am Samstag als Spitzenreiter empfangen - der Auswärtstabelle. «Gegen Bayer wird es schwer. Es wäre schön, wenn wir die auswärtsstärkste Mannschaft bleiben», sagte Eintracht-Chefcoach Niko Kovac nach dem 2:1 (1:1)-Erfolg am Sonntag bei Hertha BSC. «Wir werden alles reinlegen. Es ist immer schön, wenn die Bayern kommen.»

Durch den Auswärtserfolg kletterten die Hessen nach acht Siegen auf fremdem Platz mit 15 Punkten auf Rang eins und ließen die Bayern (13) und Borussia Dortmund (12) hinter sich. So eine glänzende Heimbilanz können die Frankfurter allerdings nicht präsentieren: Nur sieben Zähler stehen nach sechs Partien in der Commerzbank-Arena zu Buche; nur die beiden Tabellenletzen Werder Bremen (7) und der 1. FC Köln (1) waren bisher zuhause weniger erfolgreich.

«Die Liga ist so ausgeglichen. Da kannst du nicht sagen, du gewinnst zu Hause locker», erklärte Kovac, warum der berühmte Heimvorteil momentan keiner ist, und fügte konkret hinzu: «Zu Hause wollen die Mannschaften uns das Spiele in die Hand geben, das fällt uns schwer.»

Bilderstrecke Eintracht: Die bittersten Niederlagen gegen den FC Bayern
Am Samstag kommt es für die Eintracht zum Duell gegen den deutschen Serienmeister FC Bayern München. Wir blicken einmal zurück auf die bittersten Niederlagen gegen den FCB, in der Hoffnung, dass am Wochenende keine neue hinzukommt. Also liebe Bayern: Erfreut euch an den schönen Momenten der Vergangeneit, am Samstag gibt es gegen die Adler nichts zu holen!Im Mai 1981 gab es die bisher höchste Niederlage der Adler gegen die Bayern. Mit 2:7 ging die Eintracht im Münchener Olympiastadion baden.Die Frankfurter Tore erzielten Ronald Borchers und Bum Kun Cha.

Rückenwind für die Partie gegen Bayern München erhofft sich durch den Erfolg in Berlin Siegtorschütze Kevin-Prince Boateng, der in der 80. Minute das 2:1 erzielt hatte. «Dass wir das Spiel gewonnen haben, fühlt sich sehr gut an, weil es wichtig war für uns», sagte er. «Denn wir haben jetzt ein schweres Heimspiel gegen die Bayern.» Um gegen die Münchner zu bestehen, müsste auch der Eintracht-Star («Mein Spiel war eine Vollkatastrophe») erheblich mehr bieten.

Viel Lob erhielt der erst 22 Jahre alte Marius Wolf, der die Führung von Hertha-Profi Davie Selke nach einer sehenswerten Eckball-Variante mit einem Flachpass in den Rückraum erzielte. «Er hat das überragend gemacht und läuft in Berlin auf, als ob er schon 150 Bundesligaspiele auf dem Buckel hätte», sagte Boateng. Co-Trainer Robert Kovac hatte sich die Variante gemeinsam mit dem Analysten bei Eintracht ausgedacht. Wolf will nun mehr: «Es sind noch vier Spiele, wir wollen alle gewinnen. Egal gegen wen. Es ist alles möglich», sagte er.

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Die Eintracht wird als Underdog ins Duell mit dem FC Bayern München gehen. In unserer Bildergalerie zeigen wir die schönsten Siege gegen Bayern, in der Hoffnung, dass am Wochenende ein weiterer unvergesslicher Erfolg hinzukommt.Im November 1975 gelang der Eintracht der bis heute höchste Sieg gegen den FC Bayern. Hier kassiert
Torwart Sepp Maier ein Tor. Am Ende hieß es 6:0 für die Eintracht.Einmarsch zum Spiel FC Bayern München gegen Eintracht Frankfurt im Dezember 1976. Angeführt von Kapitän Grabowski siegte die Eintracht mit 3:0 in München.

Wie der Treffer im Olympiastadion herausgearbeitet wurden, macht Chefcoach Kovac trotz einer eher dürftigen Leistung in Berlin für das Duell gegen die Bayern optimistisch. «Wir haben gesehen, dass es möglich ist, den Korridor zu finden. Dass der Ball dann reingeht, dazu gehört auch Glück», meinte er. «Wir haben das nicht hundert Mal trainiert, aber so wenig auch nicht.» Trotz aller Freude über den ersten Erfolg seit acht Jahren an der Spree warnt der gebürtige Berliner vor Träumereien: «Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Und da sind wir auf einem guten Weg.»

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