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Eintracht Frankfurt: Auszeichnung für Rebic – Zittern um Wolf

Ante Rebic wurde nach dem Abpfiff als „Man of the match“ ausgezeichnet. Zittern müssen die Frankfurter hingegen um Marius Wolf. Bei ersten Tor war er unglücklich über Torwart Adler auf die Schulter gefallen.
Frankfurts Torschütze Ante Rebic (l) feiert mit Sébastien Haller das Tor zum 1:0 gegen den FSV Mainz. Foto: Arne Dedert Foto: dpa Frankfurts Torschütze Ante Rebic (l) feiert mit Sébastien Haller das Tor zum 1:0 gegen den FSV Mainz. Foto: Arne Dedert
Frankfurt. 

Ante Rebic wurde nach dem Abpfiff als „Man of the match“ ausgezeichnet. Das hatte sich der Angreifer des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt auch verdient. Er hat unter anderen den Unterschied gemacht. Einen Stürmer dieser Qualität hatten die Mainzer nicht. Beim ersten Tor hatte er den Ball Torwart Rene Adler abgeluchst und schließlich selbst abgeschlossen. „Wir haben sie zu Fehlern gezwungen“, sagte Rebic, „wir wussten vorher, dass wir Druck machen mussten.“

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Nur noch einen Schritt muss die Eintracht noch gehen und würde wieder im Endspiel um den DFB-Pokal stehen. Der Trainer aber dachte schon weiter. „Meine Konzentration geht Richtung Bundesliga“, sagte Kovac, „die Punkte gegen Köln sind sehr wichtig für uns.“ Kovac hatte die richtige Aufstellung gewählt, auch die richtige Taktik. Mit Wolf in einer offensiven Position hatten die Mainzer nicht gerechnet. Aber Kovac hatte es auch geschafft, dass seine in Augsburg noch so laschen Spieler wieder dynamisch, mutig und engagiert wirkten. Bestes Beispiel:. Sébastien Haller. Der Mittelstürmer zeigte erstaunliche technische Qualitäten und überzeugte auch als Ballverteiler und Ballhalter. Mit seiner körperlichen Wucht zwang auch er die Mainzer immer wieder zu Fehlern. Auch der Einbau von Marco Russ hatte stabilisierende Wirkung. Und Danny da Costa konnte unterstreichen, dass er durchaus Bundesliganiveau hat.

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Zittern freilich müssen die Frankfurter um Marius Wolf. Bei ersten Tor war er unglücklich über Torwart Adler auf die Schulter gefallen. Auf jene, die im letzten April gebrochen war und die ihn zu einer langen Pause gezwungen hatte. Die Mediziner hatten schon eine Auswechslung empfohlen, aber Wolf probierte es weiter und hielt lange durch. „Gott sei Dank ist nichts kaputt“, sagte Trainer Kovac, „es ist eine schwere Prellung, er hat große Schmerzen, ich hoffen wir verlieren ihn nicht für die nächsten Wochen.“ An diesem Donnerstag sollen ein paar Untersuchungen mehr Klarheit bringen.

( pes)

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