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Besuch der alten Liebe

Von Bei einem Sieg wären 41 Punkte auf dem Konto. Trainer Veh spricht voller Hochachtung von seinem Ex-Club.
Die Vorfreude ist ihm anzumerken: Eintracht-Trainer Armin Veh.	Foto: Rhode Die Vorfreude ist ihm anzumerken: Eintracht-Trainer Armin Veh. Foto: Rhode
Frankfurt. 

Waren das noch Zeiten. Der junge Armin Veh und der junge Lothar Matthäus in Diensten von Borussia Mönchengladbach. Gespielt wurde in der Bundesliga nur samstags, sonntags war frei, trainiert wurde erst am Montagnachmittag wieder. Sie haben gemeinsam viele Kilometer auf der Autobahn Richtung Süden abgespult, die beiden Fußball-Jungprofis, um wenigstens für einen Tag und eine Nacht Heimatgefühle zu genießen.

Aber dafür spielten sie bei ihrem damaligen Lieblingsverein. Bis heute verbindet Veh eine spezielle Beziehung zu seinem Ex-Club: "Das ist ein besonderer Verein. Das spüre ich jedes Mal, wenn ich zu Besuch bin. Man trifft immer alte Kollegen. Das machen sie gut dort."

Das gilt aber nicht nur für die Pflege der Geselligkeit. Auch sportlich läuft es gut am Niederrhein. Noch nicht ganz so erfolgreich wie in den glorreichen 70ern. Aber es reichte zuletzt, um in die Europa League einzuziehen und nebenher die heimische Konkurrenz zu ärgern. So wie die Eintracht beim 2:0 im Hinspiel, der ersten Saisonniederlage für den Aufsteiger.

"Gute Ausgangsposition"

Heute Abend (20.30 Uhr) kommt es nun zur Revanche in der Frankfurter WM-Arena. Die ist mit 51500 Besuchern ausverkauft. Es ist angerichtet: Gewinnt die Eintracht, hat sie 41 Punkte gesammelt. Dann muss über andere Saisonziele gesprochen werden als den Klassenerhalt.

Und sie hätte einen Konkurrenten um die internationalen Startplätze abgeschüttelt. "Bei einem Sieg hätten wir eine richtig gute Ausgangsposition", sagt Veh: "Es sind nur noch elf Spieltage. Wir müssen heiß sein, auf den Sieg brennen."

Personell könnte die Lage nicht besser sein. Im Gegensatz zum torlosen Remis in Freiburg vor einer Woche kann der Eintracht-Coach wieder auf Srdjan Lakic zurückgreifen. Zuletzt hatte der Kroate, der sich mit zwei Treffern beim Erfolg in Hamburg optimal eingefügt hatte, wegen Rückenproblemen pausiert. Auch Verteidiger Bastian Oczipka ist nach einer Zehenverletzung wieder an Bord. Und Takashi Inui hat seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen.

"Sie stehen zur Verfügung. Ob sie auch spielen, ist eine andere Sache", sagte Veh. In Freiburg hatte er den Gegner mit einer System-Änderung hin zur Mittelfeldraute überrascht. Ob das auch für heute Abend eine Option ist, behielt der Trainer für sich.

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Den Gladbachern traut Veh viel zu, obwohl sie zurzeit nur auf Platz10 stehen. "Das ist eine Mannschaft, die um die europäischen Plätze mitspielt. Sie spielen sehr strukturiert, stehen hinten sicher und verschieben sich sehr gut", sagt der Coach und fürchtet: "Es ist schwer, dagegen zu spielen. Es kann sein, dass es ein zähes Spiel wird." Das Gegenmittel, selbst etwas zurückgezogener zu agieren, sagt Veh nicht zu: "Dann viel Spaß für die Zuschauer." Auch eine Manndeckung für Gladbachs gefährlichen Schützen Juan Arango schließt er aus: "Dann geben wir unser eigenes Spiel auf."

Gegen Bayern am Samstag

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat derweil die Anstoßzeiten für die Spieltage 28 und 29 festgelegt. Das Top-Spiel gegen Bayern München ist für Samstag, 6. April, 15.30Uhr, terminiert worden. Beim FCAugsburg tritt die Eintracht am Sonntag, 14. April, 17.30 Uhr, an.

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