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Eintracht Frankfurt: Blick auf den Gegner: Emotional und heißblütig ins Derby

Die Eintracht ist in Mainz zu Gast. Wie ist die Lage beim Gegner? Wir haben die 05er unter die Lupe genommen und geschaut, was auf die Adler zukommt.
Foto: Marc Schüler
Mainz 05 musste den Pokalerfolg gegen Holstein Kiel teuer bezahlen. Stammtorhüter Rene Adler zog sich eine schwere Muskelverletzung mit Sehnenbeteiligung im hinteren rechten Oberschenkel zu und wird dem Verein monatelang fehlen. Die Aussicht, das er dieses Jahr noch einmal auf den Platz zurückkehrt, ist sehr gering. Adler zog sich die Verletzung bei einer Rettungstat zu, bei der er im Rasen hängenblieb.

Trotz des Schocks gehen die Mainzer voller Vorfreude in die Partie gegen die Eintracht, wie Trainer Sandro Schwarz sagte. Im Tor wird der junge Robin Zentner stehen, der aus der Jugend der Mainzer stammt und ein Jahr an den Pokalgegner von vergangenem Dienstag, Holstein Kiel, ausgeliehen war. In Kiel war er vergangene Saison nur Ersatz-Keeper und auch in Mainz ist er eigentlich die klare Nummer zwei hinter Rene Adler, Jetzt wird er aber ins kalte Wasser geworfen und muss nachweisen, dass er das Zeug hat, um in der Bundesliga zu bestehen.
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Am Freitag steigt in Mainz das Rhein-Main-Duell. In der Vergangenheit gab es zwischen der Eintracht und den Nullfünfern viele spannende Begegnungen im Bruchwegstadion beziehungsweise in der 2011 eingeweihten neuen Arena. Einen Auswärtssieg konnten die Frankfurter in der Bundesliga aber noch nie verbuchen.<b>13. Mai 2017<br></br>Mainz - Eintracht 4:2 (0:1)</b><br></br>
Einen verrückten Spielverlauf hatte die bisher letzte Begegnung der beiden Teams. Die Eintracht führte nach den Toren von Branimir Hrgota (42.)...<b>13. Mai 2017<br></br>Mainz - Eintracht 4:2 (0:1)</b><br></br>
...und Haris Seferovic (50.) bereits mit 2:0.


Die Bilanz der Mainzer in den erste neun Spieltagen der aktuellen Saison ist durchwachsen. Drei Siege, ein Remis und fünf Niederlagen stehen zu Buche - nicht gerade berauschende Zahlen. Mainz fehlt die Konstanz in den Leistungen. Nach starken Spielen gegen Leverkusen (3:1), Hertha (1:0) und den HSV (3:2) zeigte die Mannschaft schwache Leistungen gegen Bayern (0:4), Wolfsburg (1:1) und Schalke (0:2).

Die Leistungsträger der Mainzer sind zu unbeständig. Levan Öztunali, Pablo de Blasis und auch Yoshinori Muto können Spiele an guten Tagen im Alleingang entscheiden. An schlechten Tagen treten sie aber überhaupt nicht in Erscheinung, was sich negativ auf die ganze Mannschaft auswirkt, da sich die vielen jungen Spieler der 05er an den Führungsspielern orientieren. Trainer Sandro Schwarz muss seinen Leistungsträgern beibringen, mehr Konstanz zu zeigen.

Für Mainz 05 spricht die Statistik. Noch nie konnte die Eintracht ein Auswärtsspiel in der Bundesliga in Mainz gewinnen. Die aktuelle Form spricht aber dafür, dass es sich ändern könnte. Es ist aber kein normales Spiel. Beim Rhein-Main-Duell sind alle Spieler bis in die Haarspitzen motiviert und versuchen noch das letzte Bisschen aus sich rauszuholen, um die Punkte zu holen. Ein spannendes und enges Match ist zu erwarten - Ausgang offen.
 
 
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