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Eintracht Frankfurt: Blick auf den Gegner: Unruhe hinter den Kulissen des VfB Stuttgart

Große Brötchen backt der VfB Stuttgart nach dem Wiederaufstieg aus der Zweitklassigkeit bislang zwar noch keine – warum die Schwaben bei ihrem Gastspiel in Frankfurt am Samstag für die Eintracht dennoch ein Kontrahent auf Augenhöhe sein dürften, verrät unser Blick auf den Gegner.
Soll Ruhe in die VfB-Abwehr bringen: Holger Badstuber. Foto: Philippe Ruiz (imago sportfotodienst) Soll Ruhe in die VfB-Abwehr bringen: Holger Badstuber.
Stuttgart. 

Ein böser Schelm, der das Heimspiel der Eintracht am Samstag (Anpfiff: 15.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart als „Not gegen Elend“ charakterisiert. Tatsache ist jedoch: Beide Vereine sind als 11. und 12. mit jeweils magereren sieben Pünktchen derzeit Tabellenachbarn im hinteren Mittelfeld, bei beiden läuft es noch nicht wirklich rund. Wie die Schwaben derzeit aufgestellt sind, verrät unser Blick auf den Gegner.

Das Auffälligste am VfB Stuttgart am vergangenen Spieltag gegen den FC Augsburg waren die Trikots: Zum 25-jährigen Jubiläum ihres Maskottchens Fritzle trugen die Schwaben zu Ehren des Krokodils grüne Rückennummern und Namen. Spielerisch fiel hingegen wenig ins Auge; beim 0:0 vor heimischer Kulisse gegen den FC Augsburg gab’s nur maue Fußballkost.

So präsentierte sich der nächste Eintracht-Gegner zwar in der Heimat in diesem Jahr weiter unbesiegt – doch richtig Spaß macht die Mannschaft ihren Fans noch nicht. Fast scheint es, als backten die Schwaben nach dem Wiederaufstieg bewusst kleiner Brötchen. Motto: Hauptsache, wieder zurück im Fußball-Oberhaus. Drin bleiben reicht. Bäume ausreißen: Muss nicht.

Hinter den Kulissen regiert bei den Schwaben derzeit die Unruhe: Anfang August wurde Sportvorstand Jan Schindelmeiser durch Michael Reschke ersetzt. Eine durchaus umstrittene Personalrochade, hatte Schindelmeiser doch dem Verein mit unverbrauchten Talenten und Hannes Wolf als völlig unbekannten jungen Trainer zum Wiederaufstieg in die Bundesliga verholfen. Schindelmeiser, so munkelt man, soll auch an seiner Personalpolitik gescheitert sein, intern war sie auf Kritik gestoßen.

Immerhin fädelte Schindelmeiser noch eine Art Abschiedsgeschenk ein: Die Verpflichtung von Ex-Nationalspieler Holger Badstuber soll mehr Stabilität in die wackelige Defensive bringen. Bleibt er von Verletzungen verschont, könnte die Rechnung durchaus aufgehen. Beim Spiel gegen den FCA hatte der frühere Münchner seine Anführer-Rolle bereits angenommen und stattliche 90 Prozent seiner Zweikämpfe gewinnen können.

Auch wenn der Abgang von Alexandru Maxim zum Rivalen FSV Mainz 05 Maxim als Verlust gilt und außer Torwart Ron-Robert Zieler und Badstuber keine prominenteren Namen neu verpflichtet wurden: Allgemein dürfte der aktuelle VfB-Kader stärker als im Vorjahr sein und den Frankfurtern am Samstag alle Mal auf Augenhöhe begegnen. Klar ist dabei auch: Was den Stuttgartern an individueller Star-Qualität fehlt, müssen sie durch mannschaftliche Geschlossenheit ausgleichen.

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