Bloß kein Ausrutscher

Trainer Armin Veh ist vor der Spitzenpartie gewarnt. Die Ostwestfalen haben aktuell nur drei Punkte Rückstand.
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Frankfurt. 

Mit oder ohne Pirmin Schwegler? Mit oder ohne Mohamadou Idrissou? Das in den vergangenen Wochen Erfolg bringende Spielsystem oder ein anderes? Armin Veh hat noch eineinhalb Tage Zeit, über diesen Fragen zu brüten. Am Sonntag (13.30 Uhr) muss er in Paderborn eine Mannschaft aufs Feld schicken, die punktet, möglichst sogar gewinnt.

Denn in der Gruppe der Aufstiegskandidaten der 2. Fußball-Bundesliga hat sich zuletzt nicht viel verändert, wie der Trainer der Frankfurter Eintracht weiß: "Der Fünfte hat gerade einmal drei Punkte Rückstand auf den Ersten. Und ich glaube, dass alle Mannschaften, die da oben stehen, fähig sind, viele Spiele hintereinander zu gewinnen. Da darfst du dir keinen Ausrutscher leisten."

Schon gar nicht als Tabellenführer – das ist die Eintracht seit dem 6:1 über den Stadtrivalen FSV. Da trifft es sich gut, dass Veh zum ersten Mal seit sehr langer Zeit den kompletten Kader zur Verfügung hat. Es bringt aber auch Probleme mit sich. Denn für jeden, der neu in die Mannschaft kommt, muss jemand anderes aus dem zuletzt erfolgreichen Team weichen.

"Unheimlich viel trainiert"

Zum einen ist der Kapitän wieder an Bord. Pirmin Schwegler hat seinen Zehenbruch vom Trainingslager in Katar auskuriert und könnte erstmals wieder in der Startelf stehen. "Ich hätte keine Bedenken. Er hat unheimlich viel trainiert", sagt Veh. Die Frage ist nur, ob der Denker und Lenker im Mittelfeld sofort wieder seine Qualitäten abrufen kann. "Ich habe mich noch nicht festgelegt", meinte Veh gestern. "Die Mannschaft hat auch ohne ihn überzeugt. Aber wenn er jetzt nicht Spielpraxis bekommt, dauert seine Rückkehr noch länger."

Das gleiche gilt für Torjäger Mohamadou Idrissou. Der Kameruner drängt nach überwundener Sprunggelenks-OP ins Team zurück und könnte in Konkurrenz zu Erwin Hoffer treten. "Ich war mit Jimmy zufrieden. Er hat zuletzt in allen Spielen ordentlich gespielt", meinte Veh: "Eigentlich gibt es keinen Grund etwas zu ändern, wenn die Mannschaft gut funktioniert. Aber wenn ich glaube, mit zwei Spitzen erfolgreich zu sein, dann ändere ich auch mal das System."

Am Ende zählt allerdings nur das Ergebnis. "Wir müssen wie in Düsseldorf kompakt stehen, laufstark sein und möglichst keine Torchancen zulassen", lautet Vehs Erfolgsrezept für Sonntag.

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