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Eintracht Franfkurt: Boateng: Keine klare Aussagen zur Zukunft bei der Eintracht

„Ich konzentriere mich auf die letzten drei Spiele und nicht darauf, ob ich hierbleibe oder nicht hierbleibe“, sagte der „Anführer“ der Eintracht drei Tage vorm letzten Heimspiel der Saison.
Foto: Huebner/Voelker (imago sportfotodienst)

Ist da schon der nächste auf dem Absprung? In einem Mediengespräch hat sich Kevin-Prince Boateng am Mittwoch sehr kämpferisch und optimistisch vor den letzten drei Saisonspielen gezeigt. Zu seiner eigenen Zukunft bei der Frankfurter Eintracht aber hat er sich ausweichend geäußert, fast so vage, wie es Trainer Niko Kovac getan hatte, bevor er seinen Wechsel zum FC Bayern München bekanntgegeben hat. „Ich konzentriere mich auf die letzten drei Spiele und nicht darauf, ob ich hierbleibe oder nicht hierbleibe“, sagte der „Anführer“ der Eintracht drei Tage vorm letzten Heimspiel der Saison am Samstag gegen den Hamburger SV. Von einem möglichen „Dominoeffekt“ nach dem Weggang des Trainers schreibt auch die Sport-Bild und nennt Boateng und Ante Rebic als Wechselkandidaten. „Wenn einer geht oder zwei oder drei, das interessiert heute doch gar nicht“, sagt Boateng, „im Urlaub hat man genug Zeit, darüber nachzudenken“. Aber noch sei eben kein Urlaub. Im Gegenteil. „Jetzt ist harte Arbeit angesagt, um unsere Ziele zu erreichen“, sagte der Frankfurter Mittelfeldspieler. Boatengs Vertrag in Frankfurt läuft noch bis zum 30.Juni 2020. Stand jetzt gibt es auch keine Ausstiegsklausel.

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Boateng hat glaubhaft versucht, allen Fokus auf das Spiel gegen die Hamburger zu richten. Er wolle „Vollgas“ geben und dies erwarte er auch von allen seinen Mitspielern. Darauf habe man sich im Training „eingeschworen“. Die volle Konzentration habe zuletzt etwas gefehlt und zu den schlechten Ergebnissen geführt. „Wir haben nicht am Limit gespielt, aber Eintracht Frankfurt muss immer am Limit spielen“, sagt der 31 Jahre alte Mittelfeldspieler. Einen Zusammenhang mit den Turbulenzen um Trainer Niko Kovac schloss er nicht aus, wollte es aber nicht überbewerten und vor allem auch nicht als Alibi für die Mannschaft gelten lassen. „Natürlich waren am Anfang alle geschockt“, räumte Boateng ein, „aber so eine Nachricht darf eine Mannschaft nicht durchrütteln oder umwerfen.“ (pes)

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