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Eintracht Frankfurt: Bobic: „Von der WM-Ausdehnung halte ich gar nichts“

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft werden in Zukunft statt 32 ganze 48 Mannschaften antreten. Diese "Mammut-WM" stößt bei vielen Managern und Fußball-Experten auf großen Unmut. Auch Fredi Bobic und der Mainzer Rouven Schröder üben harsche Kritik an der Idee.
Foto: Christian Klein ( FotoKlein)
Abu Dhabi.  Die Mammut-Weltmeisterschaft stößt wie bei vielen anderen Clubs auch bei den Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt und Mainz 05 auf zum Teil heftige Kritik. „Von der geplanten Ausdehnung halte ich absolut gar nichts“, erklärte der Frankfurter Sportvorstand Fredi Bobic zu dem von Fifa-Boss  Gianni Infantino vorangetriebenen Vorhaben, die WM von bislang 32 auf bis zu 48 Teilnehmer aufzustocken.
                                                        
„Einerseits führt das zu einer Verwässerung der Qualität. Andererseits wird das gemacht, damit der Präsident seine Position erhalten kann“, kritisierte Bobic gestern im Eintracht-Trainingslager in Abu Dhabi.
In Trainingskleidung, aber auch in Abu Dhabi immer im Dienst: Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic.
Eintracht Frankfurt im Trainingslager Eintracht-Boss Bobic zieht in Abu Dhabi Zwischenbilanz

Er kam einen Tag später als die Mannschaft, aber inzwischen ist Sportvorstand Fredi Bobic bei der Frankfurter Eintracht im Trainingslager in Abu Dhabi eingetroffen. Am Freitag stand er den mitgereisten Journalisten zu vielen Fragen Rede und Antwort.

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Wenn mehr Länder an einer WM teilnehmen, ließen sich für den Weltverband Fifa noch mehr Einnahmen erzielen. Zudem hatte Infantino vor seiner Wahl zum Nachfolger von Sepp Blatter im Februar 2016 damit um Stimmen bei  vielen kleineren Mitgliedsverbänden geworben. Die Entscheidung über den von 2026 an gültigen Turniermodus fällt möglicherweise bereits an diesem Dienstag bei der Fifa-Sitzung in Zürich.
 
Bedenken daran äußerte gestern auch Rouven Schröder. „Aus Sicht einer europäischen Top-Liga und ihrer Clubs müssen wir eine Ausweitung des Spielplans aufgrund ihrer Auswirkungen auf den Kalender und die Belastung der Profis kritisch sehen“, sagte der Mainzer Manager. Für ihn ist entscheidend, dass es in einem Turnier möglichst wenige für den weiteren Wettbewerb bedeutungslose Begegnungen gibt: „Ich bin daher ein Freund von möglichst vielen K.o.-Spielen.“
 
Für Schröder muss die Fifa einen Spagat und Interessensausgleich schaffen zwischen den starken Profiligen, „in denen die globalen Top-Stars des Fußballs überhaupt erst geschaffen werden, und den vielen kleinen Verbänden, die dennoch ihre Bedeutung im globalen Fußball-Netzwerk haben.“    

Lesen Sie auf Seite 2: Warum wollen einige die Mammut-WM überhaupt?

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