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Eintracht Frankfurt: Bobic will weitere Spieler der Kategorie "Vallejo" verpflichten

In einem Interview hat der SGE-Sportvorstand Fredi Bobic jetzt verraten: Die Kaderplanungen für die nächste Saison laufen schon. Geht es nach Bobic, dürfen sich die Fans dabei auf weitere Transfer-Kracher wie Vallejo freuen.
Ein entspannter Fredi Bobic neben Coach Kovac. Foto: Christian Klein ( FotoKlein) Ein entspannter Fredi Bobic neben Coach Kovac.
Frankfurt.  Fredi Bobic, Sportvorstand bei Eintracht Frankfurt, ist sich sicher, auch in der kommenden Saison vielversprechende junge Spieler zur SGE locken zu können. Zuletzt hatte Innenverteidiger-Talent Jesus Vallejo mit tollen Leistungen Fans und Kritiker begeistert. Er ist in der Abwehrzentrale des Kovac-Teams mittlerweile gesetzt.  „Es gibt sicherlich weitere Spieler dieser Kategorie, die wir nächstes Jahr holen können“, sagte Bobic in einem Interview mit dem „Weser Kurier".

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Er deutete dabei auch an, dass die SGE-Scouts eine wichtige Rolle bei der Verpflichtung gespielt haben könnten: Vallejo sei ein Talent gewesen, das Experten bekannt gewesen sei, die gut im Thema ausgekannt hätten.

An Bobics Sommer-Transfers hatte es vor den ersten Spieltagen noch deutliche Kritik gehagelt: Zu multikulti, keine Verstärkungen, nur Leihen. Der Eintracht-Chef schilderte aber, wie ähnlich diese Verpflichtungen auch zum Vallejo-Deal seien. „Uns waren diese Spieler sehr wohl bekannt, nicht aber der großen Öffentlichkeit“, erklärte Bobic. Kritik habe es gegeben, weil jeder zuerst nach Namen giere. Diese wiederum würden Erwartungen wecken, so Bobic weiter. Aus „willensfähigen, jungen Spieler“ sei es aber leichter eine Einheit zu formen. Das funktioniert bislang erfolgreich: Unter Trainer Kovac präsentiert sich die Eintracht so stark, wie schon lange nicht mehr.

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Die Spieler direkt zu kaufen, wäre ihm aber auch lieber gewesen, sagte der Sportvorstand. Musste aber wie so oft auf die wirtschaftliche Lage in Frankfurt verweisen, die den Spielraum bei Spielerverpflichtungen einschränkt.

Frankfurt plant schon den neuen Kader

Die Kaderplanung für die Spielzeit 2017/18 laufe schon jetzt, verriet Bobic. Der Ex-Stuttgarter gab an, er habe in der Zeit nachdem er die Schwaben verlassen hatte, seine Netzwerke verfestigt. „Wenn ich jetzt reise, besuche ich auch große Vereine, um Kontakt zu halten“, sagte der 45-Jährige. Außer Vallejo kamen zuletzt immer wieder Spieler von internationalen Top-Klubs an den Main, die in ihren Heimatvereinen nur in der zweiten oder dritten Reihe standen. So geschehen bei  Omar Mascarell von Real Madrid, Ante Rebic vom AC Florenz, Guillermo Varela von Manchester United und Michael Hector vom FC Chelsea.

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