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Eintracht-Boss zu Gast im Doppelpass: Bruchhagen: Klartext im Doppelpass

Heribert Bruchhagen war am Sonntag zu Gast in der TV-Sendung Doppelpass. Der Eintracht-Boss präsentierte sich dabei in Topform und redete Klartext.
Heribert Bruchhagen. (Archivbild) Heribert Bruchhagen. (Archivbild)
Gelsenkirchen.  Das Gastspiel der Frankfurter Eintracht sorgte auch am Sonntag noch für jede Menge Zündstoff. In der TV-Sendung Doppelpass auf Sport1 diskutierte Moderator Jörg Wontorra mit Heribert Bruchhagen, Thomas Strunz, Christian Heidel und einigen Journalisten über die falschen Pfiffe von Gelsenkirchen.

Schiedsrichter Schmidt zeigt Slobodan Medojevic die Ampelkarte. Der Frankfurter kann es nicht fassen. Foto: Hübner
Eintracht Frankfurt spielt auf Schalke Remis Medienecho: Bruchhagen fehlen die Worte

Viele falsche Pfiffe, drei Platzverweise und eine Schock-Diagnose für Djakpa. Nach dem Chaos-Spiel auf Schalke haben wir uns in der Presselandschaft umgesehen. Das Medienecho.

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Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen stand der Frust dabei deutlich ins Gesicht geschrieben. Besonders die Elfmeter-Entscheidung gegen Slobodan Medojevic und die Frankfurter Eintracht sorgte dabei für großes Unverständnis bei dem 66-Jährigen: "Ich bin total unzufrieden mit der Schiedsrichterleistung. Eine Woche vorher sehen 48.000 Zuschauer, dass Kadlec gegen Augsburg gefoult wird. Jetzt schon wieder. Das ist ärgerlich. Wir haben die Nase voll von den gravierenden Entscheidungen." Die restlichen Gäste sahen es ebenfalls so: "Kein Elfmeter. Es hätte Ecke geben müssen", sagte Thomas Strunz über den falschen Pfiff von Schiedsrichter Schmidt. Auch für den Mainzer Christian Heidel war der Strafstoß nicht vertretbar: "Für mich war das kein Elfmeter, sondern eine ganz normale Bewegung."

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Parteilichkeit wollte Bruchhagen dem Schiedsrichter aber nicht unterstellen. "Er hat uns schon oft gepfiffen. Er ist über jeden Zweifel erhaben", stellte der Eintracht-Boss nach einer flapsigen Frage von Moderator Jörg Wontorra fest.



Einig waren sich alle Gäste beim Handspiel des Schalkers Ayhan im eigenen Strafraum: "Das ist ein Elfmeter. Der Schiedsrichter kann das aber aus seiner Perspektive nicht erkennen. Der Linienrichter muss das aber sehen", stellte Thomas Strunz fest.

Heidel: Ein Mordanschlag war es nicht

Auch zu der roten Karte gegen Julian Draxler, der sich beim Stand von 2:2 zu einer Tätlichkeit gegen Carlos Zambrano hinreißen ließ, gab es keine unterschiedlichen Meinungen: "Ein Mordanschlag war es nicht, eher ein Gehakel. Draxler hat natürlich das Bein hoch gehalten. Die Entscheidung ist korrekt", sagte Christian Heidel über die Szene. Thomas Strunz versuchte zudem zu analysieren, warum ein Spieler wie Draxler so agiert. "Draxler wirkt auf mich verkrampft, bringt sich selber unter Druck. Man spürt eine gewisse Unzufriedenheit. Er arbeitet viel, kämpft viel, aber es ist nicht das Spiel das man von ihm gewohnt ist", argumetierte er. Mit Kevin-Prince Boateng ging Strunz hart ins Gericht: Das ist ein taktisches Foul. Ich frag mich da immer, was den Spieler umtreibt, er weiß ja, dass er schon Gelb hat. Warum macht er das dann überhaupt?", überlegte der ehemalige Nationalspieler und Europameister von 1996 und erntete dafür von allen Gästen der Sendung Zustimmung.

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Die Frankfurter Eintracht und der FC Schalke 04 trennen sich 2:2-Unentschieden. In unserer Fotostrecke sehen Sie Fotos von einer turbulenten Partie mit vielen strittigen Szenen, drei Platzverweisen und Diskussionen ohne Ende.  Fotos: DPA, Hübner, ImagoTausende Frankfurter Fans unterstützen ihre Mannschaft auf Schalke. Insgesamt sehen rund 61.000 Zuschauer den Auftritt der SGE bei den Knappen. Die mitgereisten Fans hatten schon früh allen Grund zum Jubeln.Die Eintracht geht in der 15. Spielminute in Front. Djakpa bekommt auf der linken Außenseite deutlich zu viel Freiraum zum Flanken. Den Ball drückt Seferovic per Kopf auf das Tor, Fährmann kann zur Seite klären. Im Nachhinein steht dann Meier . . .


Die Ampelkarte für Slobodan Medojevic kam ebenfalls zur Sprache. Heribert Bruchhagen hatte für das Vorgehen des Frankfurter Mittelfeldspielers nur wenig Verständnis: "Wohlwissend schon gelb zu haben, auch wenn es durch eine Fehlentscheidung dazu gekommen ist, darf ein Spieler nicht so agieren Ein Platzverweis im falschen Augenblick. Nicht besonderes klug von ihm, das so zu machen".

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