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Letztes Saisonspiel von Eintracht Frankfurt: Charlys Blickwinkel: Wichtig für die Stimmung

Charly Körbel (62) ist mit 602 Einsätzen, alle im Trikot der Frankfurter Eintracht, Bundesliga-Rekordspieler. Inzwischen schon traditionell erklärt er vor jedem Heimspiel die aktuelle Lage aus seiner Sicht.
Klar, die Bundesliga-Saison ist für uns schon vor dem letzten Spieltag gelaufen. Wir sind gesichert, aber die Europa-Träume, die wir noch im Winter hatten, sind zumindest auf diesem Weg gestorben. Wodurch unser Pokal-Finale in einer Woche gegen Borussia Dortmund noch mehr in den Mittelpunkt rückt. Das merkt man auch auf der Geschäftsstelle, wo sich alles nur um das Spiel in Berlin dreht.

Und trotzdem: Gerade mit Blick auf die Möglichkeit, diesen begehrten Pott zum fünften Mal an den Main zu holen, ist die Partie gegen RB Leipzig enorm wichtig. Darauf hat ja auch unser Trainer Niko Kovac hingewiesen. Ein gutes Spiel sind wir nicht nur unseren Zuschauern schuldig, ein gutes Spiel ist auch für das Selbstvertrauen der Spieler notwendig. Auch wenn der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze hat, ist es sehr schwer, im Fußball den Schalter von Samstag bis Samstag einfach so umzulegen.

Und wir haben den Pokal – Halleluja: Lajos Detari und Charly Körbel feierten 1988 im Berliner Olympiastadion. Bild-Zoom Foto: imago
Und wir haben den Pokal – Halleluja: Lajos Detari und Charly Körbel feierten 1988 im Berliner Olympiastadion.
Leipzig ist eigentlich ein guter Sparringspartner für uns vor dem Kräftemessen mit dem BVB. Beide Mannschaften haben eine ähnliche Qualität, beide haben schnelle Stürmer, Werner ähnelt Aubameyang, im Mittelfeld ist Forsberg ähnlich wie Reus bei den Schwarz-Gelben sehr dominant. Ja, das ist schon eine Art Generalprobe.
Wobei sich Niko Kovac überlegen muss, wie er sein Team aufstellt. Alex Meier und Jesus Vallejo haben das Mannschaftstraining wieder aufgenommen. Bringt er sie bereits gegen Leipzig, damit sie Spielpraxis sammeln? Oder pokert er, setzt sie erst im Finale ein? Ich könnte mir vorstellen, dass beide gegen Leipzig zumindest auf der Bank sitzen.

Vor dem Pokal-Halbfinale hatten wir ja mit dem Heimsieg über Augsburg Selbstvertrauen sammeln können, das uns dann in Mönchengladbach half. Aber wenn wir ehrlich sind, ist Leipzig halt eine ganz andere Kategorie, es ist ein zukünftiger Champions-League-Teilnehmer. Und wie ich Hasenhüttl und Rangnick kenne, werden sie dafür sorgen, dass die Spieler auch so kurz vor der Sommerpause volle Pulle gehen werden.

Aus dem Hinspiel in Leipzig nahm die Eintracht im Januar drei Punkte mit nach Hause, das Duell endete für die Frankfurter 3:0.
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Wenn ich zurückblicke und ehrlich bin, dann muss ich zugeben, dass ich im Januar mit einer solchen Rückrunde nicht gerechnet hatte. Mir war schon klar, dass wir nicht noch einmal 29 Punkte holen würden, aber an mindestens 50 hatte ich schon geglaubt. Im Winter hatten wir eine tolle Plattform, das Europa-Ticket lag eigentlich schon vor uns. Und dann kam der große Einbruch, obwohl die Eintracht ja ganz selten katastrophalen Fußball gespielt hat. Das war ordentlich oder sogar gut, aber es fiel einfach kein Tor. Hinzu kamen Rote Karten, kamen Fehler, die in der Vorrunde nicht gemacht wurden. Vielleicht wäre es gut gewesen, wenn wir mal eine richtige Klatsche bekommen hätten. Aber so gab es kaum Kritik, nur die Stürmer konnte man packen. Und da war der Ausfall von Alex Meier auch noch ein Alibi.

Wir waren die schlechteste Mannschaft der Rückrunde, da muss man mit Blick auf die kommende Saison schon aufpassen, dass Qualität hinzu kommt. Deshalb bin ich auch froh, dass mit Sebastien Haller bereits ein Zeichen gesetzt werden konnte. Zu meinen Zeiten stürmte ja ein gewisser Helmut Haller. Also, wenn der junge Franzose ähnliches zeigt, dann werden wir noch richtig Spaß mit ihm haben.

Und es werden noch andere Profis dazu kommen, wobei man natürlich erst mal sehen muss, ob wir die Europa League doch noch erreichen. Niko Kovac, Fredi Bobic und Bruno Hübner werden die Saison genau analysieren, und sie werden sich auch unbequeme Fragen stellen. Wie war unser Einbruch möglich? Warum war Aymen Barkok in der Vorrunde als Einwechselspieler ein Supertalent und hat nun so riesige Probleme? Warum kassieren wir so viele Karten? Warum wurden so viele Chancen vergeben? Warum machen wir so viele Stellungsfehler und legen uns dadurch viele Gegentore selber ins Netz?

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Wir werden die Saison vermutlich auf Rang elf beenden. Vor der Saison hätten wir das gerne unterschrieben, jetzt ist niemand wirklich zufrieden damit. Auch finanziell wäre bei den TV-Geldern mehr möglich gewesen; jetzt ist zu befürchten, dass sich die Eintracht erneut in einigen Fällen auf Leihgeschäfte beschränken muss. Ist da noch einmal eine teils überragende Qualität wie in dieser Spielzeit möglich? Wie geht es mit Alex Meier weiter, wie mit Hasebe und dem nochmals operierten Stendera? Halten deren Kniegelenke? Viele offene Fragen!

Noch hat die Eintracht zwei Spiele vor sich, die wie Stimmungsbarometer für die sommerliche Zeit ohne Fußball wirken werden. Wenn wir gegen Dortmund gewinnen, wäre das wie 1988 mit dem 1:0 über den VfL Bochum: Eine bescheidene Saison wäre gerettet. Und die Probleme kämen frühestens in der kommenden Spielzeit wieder hoch.

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