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Eintracht Frankfurt: Das Geheimtraining der Adler zahlt sich schnell aus

Beim Testspiel gegen den chinesischen Erstligisten Chang Chun Jatai FC dauerte es nur elf Minuten, bis eine frisch getestete Freistoß-Variante klappte.
Haris Seferovic (li.) hat getroffen, Bastian Oczipka gratuliert. Foto: Jan Huebner Haris Seferovic (li.) hat getroffen, Bastian Oczipka gratuliert.
Abu Dhabi. 

Es war geschickt eingefädelt: Am Sonntagvormittag stand eine Presserunde mit Bruno Hübner an. Ausnahmsweise nicht am Trainingsplatz, sondern der Sportdirektor kam Punkt elf Uhr ins Journalistenhotel. Ein paar hundert Meter weiter versammelte unterdessen Eintracht Frankfurts Cheftrainer Niko Kovac seine Mannen auf dem Übungsplatz. Mediensprecher Carsten Knoop blieb die undankbare Aufgabe, die wenigen aus Deutschland angereisten Fans aufzufordern, nach dem Aufwärmprogramm zu verschwinden.

Dann ließ Kovac neue Standardvariationen üben, Eckbälle und Freistöße. Beispielsweise ein Freistoß von der Seite, der flach scharf hinter den Elfmeterpunkt gezogen werden soll, wenn die Gegner mit einer hohen Flanke rechnen. Ein paar Stunden später, beim Testspiel gegen den chinesischen Erstligisten Chang Chun Jatai FC dauerte es dann nur elf Minuten, bis diese frisch getestete Variante klappte. Bastian Oczipka zog einen Freistoß von links scharf und flach nach innen, Haris Seferovic rauschte heran, drosch den Ball volley zum Frankfurter 1:0 ins Netz.

Am Ende hieß es 3:0 für den Bundesligisten, weil der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Branimir Hrgota noch zweimal traf (67., 77.). Zunächst war Gacinovic der Vorbereiter, dann Rebic.

Kovac setzte insgesamt 18 Spieler ein, ließ sowohl den 16-Jährigen Sahverdi Cetin als auch Neuzugang Max Besuschkow beginnen. Nicht dabei waren unter anderem Szabolcz Huszti (Probleme mit der Achillesferse), David Abraham (Rückenschmerzen) und der leicht verletzte Andersson Ordóñez. Bei dem neuen Verteidiger war Schlimmeres befürchtet worden. Eine Kernspin-Untersuchung am Sonntag ergab aber, dass er sich lediglich ein Außenband im Knie gedehnt hat und nur ein paar Tage etwas kürzer treten muss. Für Torhüter Lukas Hradecky war nach 45 Minuten aus einem angenehmeren Grund Schluss. Er konnte seinen Bruder kurz besuchen, der auf einem Nebenplatz mit der finnischen U 20 trainierte.

Große Schlüsse konnte man aus dem ersten Eintracht-Auftritt im Jahr 2017 nicht ziehen. Die defensiven Chinesen waren so schwach, da hätte es keiner neuen Freistoßvariante bedurft, um als Sieger vom Platz zu gehen. Niko Kovac war dennoch zufrieden, das Spiel habe seinen Sinn erfüllt. Besonders im zweiten Durchgang habe man sich Chancen erspielt sowie „Spielwitz und Spielfreude“ gezeigt. Und es sei gut gewesen, auf einen sehr defensiv eingestellten Gegner zu treffen: „Denn damit müssen wir in der Bundesliga-Rückrunde auch einige Male rechnen.“

(kv)
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