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Eintracht Frankfurt: David Abraham: "Wir fühlen uns zu Hause"

Letzte Woche hat David Abraham (30) seinen Vertrag beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt vorzeitig um ein Jahr bis 2019 verlängert. Mit dem argentinischen Abwehrchef der Eintracht sprach unser Mitarbeiter Peppi Schmitt.
Dirigiert umsichtig die Abwehr der Frankfurter Eintracht: David Abraham. Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Dirigiert umsichtig die Abwehr der Frankfurter Eintracht: David Abraham.

Woran liegt es, dass die Eintracht-Abwehr so dicht hält wie seit Jahren nicht mehr?

DAVID ABRAHAM: Alle Feldspieler arbeiten mit. Das beginnt schon vorne bei Alex Meier, Branimir Hrgota oder Haris Seferovic, die die Gegner früh attackieren. Die Stürmer sind unsere erste Verteidigung. Wenn wir den Ball verlieren, versuchen wir ihn sofort wieder zu erkämpfen. Diese Intensität des Spiels hat der Trainer uns beigebracht. Es gelingt uns, die Räume eng zu machen. Natürlich dürfen wir unseren Torwart nicht vergessen. Er ist eine Bank und eine Garantie für wenig Gegentore.

Gab es einen Schlüsselmoment in dieser Saison?

ABRAHAM: Schon im Freundschaftsspiel gegen Celta Vigo haben wir gesehen, dass wir die Angriffe einer spielstarken Mannschaft schon im Keim ersticken können. Das haben wir dann versucht, auf die Bundesliga zu übertragen. Ich glaube auch nicht, dass unsere Erfolge mit Glück zu tun haben. Höchstens mit dem Glück des Tüchtigen.

Hat der Rückschlag von Freiburg sogar geholfen?

ABRAHAM: Na ja, seitdem können sich die Ergebnisse sehen lassen. Wenn bei uns zwei, drei Spieler nicht in Form sind, können wir das kompensieren. In Freiburg aber waren es zu viele, die ihre Normalform nicht erreicht haben. Und wenn nur ein bisschen fehlt, dann gewinnt man keinen Blumentopf. Da war der Trainer zu Recht sauer. Er erwartet ja nichts Unmögliches von uns, sondern einfach umzusetzende Dinge.

Welche Rolle spielt der Trainer?

ABRAHAM: Er macht sensationelle Arbeit, er hat uns in die Spur gebracht und er hält den Laden zusammen. Deshalb wäre es schön, wenn wir auch in Zukunft davon profitieren könnten. Bei ihm müssen wir viel geben, aber wir machen das gerne.

Die Eintracht ist eigentlich eine Mannschaft der zweiten Tabellenhälfte. Ist diesmal mehr drin?

ABRAHAM: Die zweite Tabellenhälfte ist nicht unbedingt meine Vision. Vielleicht können wir ja in dieser Saison dieses Bild widerlegen. Grundsätzlich können wir jedenfalls jede Mannschaft schlagen, egal ob Bayern oder Darmstadt.

Warum haben Sie gerade jetzt Ihren Vertrag verlängert?

ABRAHAM: Es ist nicht in erster Linie ums Geld gegangen. Da wäre sicher in China oder Dubai sicher mehr drin gewesen. Aber ich habe meine Familie gefragt. Die Antwort war klar. Wir fühlen uns sehr wohl

Bilderstrecke Eintracht-Neuzugang: Das ist David Abraham
Eintracht Frankfurt hat den Verteidiger David Abraham von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet. In unserer Bildergalerie stellen wir den Neuzugang vor.Abraham begann bei seinem Heimatverein Club Atlético Hurácan Chabás in Argentinien mit dem Fußballspielen. Anschließend spielte er von 2003 bis 2007 für CA Independiente. Nach seiner Zeit in Argentinien wechselte Abraham zunächst nach Spanien zu Gimnàstic de Tarragona, in die 2. Liga.Basel war eine sehr erfolgreiche Zeit für den Argentinier.

hier, wir wurden in der Stadt und im Verein sehr gut aufgenommen. Wir haben hier Freunde, wir haben Lebensqualität und wir fühlen uns zu Hause in Frankfurt. Das waren die Gründe.

Spielen Sie im Moment Ihre beste Saison?

ABRAHAM: Es heißt doch: Das Beste liegt immer vor einem. Ich profitiere im Moment von einem Erfahrungsschatz, den ich natürlich mit 20 noch nicht hatte. Und gerade auf meiner Position ist Erfahrung das Wichtigste. Ich habe besseres Spielverständnis als früher, kann das Spiel besser lesen. Und ich hoffe, es wird noch besser in den nächsten Jahren, für mich und die Mannschaft.

Warum klappt es in Freundschaftsspielen wie zuletzt gegen den FSV Frankfurt einfach nicht?

ABRAHAM: Das sind keine leichten Termine. Es ist eine andere Intensität vor dem Spiel, die körperliche Belastung im Training ist vor diesen Spielen höher. Wir haben sicher versucht, hundert Prozent zu geben, aber am Ende ist es doch darum gegangen, sich nicht zu verletzen. Der Trainer ist danach vielleicht ein bisschen sauer, aber ich denke, wir alle können es richtig einordnen.

Bilderstrecke Das sind die 13 lustigsten Eintracht-Frisuren aller Zeiten
Die Eintracht hat die Haare schön Und das ist schon immer so, wie hier Michael Anicic beweist. Der Mittelfeldmann der Anfang, der 90er Jahre für Eintracht Frankfurt spielte, versucht hier gerade seine Lockenpracht zu bekämpfen. In unserem Ranking der 13 skurrilsten Eintracht-Frisuren läuft er außer Konkurrenz. Mit dabei dafür: Jogi Löw, der Fußball-Gott und jede Menge historisch gewachsene Haarpracht-Legenden....<b>Platz 14: Michael Hector </b><br>

Da will man doch am liebsten einfach durchwuscheln oder an den Zöpfchen zippeln: Der jamaikanische Boy Michael Hector hat im Eintracht Kader aus der Saison 2016/17 fast die lustigsten Haare. Aber nur fast.<b>Platz 13: Stefan Lexa</b><br>

Es wehte der Zopf im Wind wie bei Rock am Ring: Stefan Lexa.

Was erwartet Euch nun in Bremen? ABRAHAM: Das wird ein schweres Spiel. Wenn man auf das letzte in Bremen zurückblickt, sieht man, welchen Weg wir zurückgelegt haben. Das ist wie Tag und Nacht, ein himmelschreiender Unterschied. Diese 0:1-Niederlage am letzten Spieltag war für uns ganz bitter, denn wir mussten dadurch ja in die Relegation. Diesmal wollen wir wieder an unsere Leistungsgrenze gehen, um was zu holen.

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Bilderstrecke Diese 10 BuLi-Kicker waren mal Jugendspieler bei Eintracht Frankfurt
Niklas Süle ist Nationalspieler. Und er war mal Jugendspieler von Eintracht Frankfurt. Seine Karriere nahm aber fernab der Heimat erst richtig an Fahrt auf. So wie die vieler Kicker, die einst für die Jung-Adler gespielt haben. Wer sonst noch im Frankfurter Leistungszentrum ausgebildet wurde und danach erfolgreicher Profi wurde, sehen Sie in unserer Bildergalerie..<b>Niklas Süle</b></br>

Niklas Süle ist zwar gebürtiger Frankfurter, kommt aber aus Mörfelden-Walldorf. Dort hat er bei Rot-Weiß Walldorf das Fußballspielen begonnen. Bald wechselte das Talent in die Jugendakademie von Eintracht Frankfurt. Dort spielte er von 2006 bis 2009 mit dem Adler auf der Brust. Dann ging es weiter zum heutigen Konkurrenten aus Darmstadt. Schließlich wechselte er nach Hoffenheim, wo ihm der Durchbruch in der Bundesliga gelang. Heute ist der Innenverteidiger bei den Kraichgauern Stammspieler. Der 1,95-Meter-Hüne mauserte sich vom U21 Nationalspieler zum Silbermedaillen-Gewinner von Rio und schließlich zum Nationalspieler bei den "Großen": Beim 2:0-Sieg am 31. August 2016 gegen Finnland debütierte Süle für die A-Nationalmannschaft.<b>Nicolai Müller</b></br>

Hauptposition Rechtsaußen, solide Scorer-Werte, großer Kämpfer - klingt irgendwie nach dem Ex-Frankfurter Profi Stefan Aigner. Ist aber Nicolai Müller. Der HSV-Profi hat auch eine SGE-Vergangenheit. Bis zur U17 schnürte er die Schuhe für die Eintracht. Dann ging es über Fürth und Sandhausen zum Nachbarn nach Mainz, wo er schließlich zum Bundesliga-Spieler wurde. Nach Anlaufschwierigkeiten hat der 28 Jahre alte Flügelspieler sich mittlerweile auch in Hamburg durchgesetzt. Gut für die Hanseaten. Denn: 4,5 Millionen Euro sollen damals beim seinem Wechsel von Mainz 05 in den Norden geflossen sein.
Bilderstrecke Facebook, Twitter, Instagram: So social sind die Eintracht-Stars
<b>Heinz Lindner</b></br>
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