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Eintracht Frankfurt: Der Eintracht-Plan: So geht es weiter

Erst einmal musste die Pokal-Helden ihren Sieg gebührend feiern. Nun sind alle in die Ferien oder zu ihren Nationalmannschaften geflogen. Doch wie geht es anschließend weiter?
Foto: pressehaus/heinen (www.bild-pressehaus.de)
Frankfurt. 

Sommerferien und WM-Reisen: Freundschaftsspiele sind keine mehr angesetzt. Die meisten Pokalsieger der Frankfurter Eintracht haben sich in die Sommerferien verabschiedet, einige aber haben noch Großes vor: Japans Kapitän Makoto Hasebe, Pokal-Matchwinner Ante Rebic (Kroatien), Marco Fabián und Carlos Salcedo mit dem deutschen Vorrundengegner Mexiko sowie Mijat Gacinovic (Serbien) können schon ziemlich fest für die WM planen, auch der Schweizer Gelson Fernandes und das serbische Sturm-Juwel Luka Jovic dürfen sich Hoffnungen machen.

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Personal: Wer nach den Ferien wohl wieder zurückkommt? Torwart Lukas Hradecky verlässt die Eintracht, mit dem dänischen Nationalkeeper Frederik Rönnow steht sein Nachfolger schon fest. Weitere Abgänge aber sind zu erwarten: Marius Wolf etwa ist mit Hilfe einer ärgerlich niedrigen Fünf-Millionen-Euro-Ausstiegsklausel wohl auf dem Weg nach Dortmund, Real Madrid könnte Omar Mascarell für vier Millionen Euro zurückholen. Und Rebic? Der ist nach seinem Weltklasse-Auftritt im Pokalfinale möglicherweise auch kaum zu halten. Das wäre ein herber Verlust, den man sich aber teuer bezahlen lassen könnte: Unter 20 Millionen Euro dürfte die Eintracht kaum schwach werden – es sei denn, irgendwo gibt es wieder ein Hintertürchen. Umgekehrt wird der Kader für die Europa League breiter aufgestellt werden müssen. Was auch ein Argument für eine Verlängerung mit Alexander Meier sein könnte. In jedem Fall haben Pokalsieg und Europareisen die Eintracht attraktiver für neue Spieler gemacht, auch die finanziellen Möglichkeiten sind nun ungleich größer.

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Finanzen: Über die Jahre könnte der Pokal-Coup bis zu 35 Millionen Euro wert sein, schätzt Vorstand Axel Hellmann. Vor allem dank Einnahmen in dieser Pokalsaison und demnächst in der Europa League, aber auch dadurch, dass die Strahlkraft des Pokals die Eintracht attraktiver für neue Sponsoren-Deals macht. Zudem fließen jährlich 3,8 Millionen Euro so weiter aus dem internationalen TV-Geldtopf. Aus dieser Fünfjahreswertung wäre man im Sommer her-ausgefallen. Zur neuen Saison könnte der Personaletat erstmals über 50 Millionen Euro steigen, und ähnlich wie 2017 wird man etwa 25 Millionen Euro auf dem Transfermarkt ausgeben können.

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Der Neustart: Anfang Juli dürfte der neue Trainer Adi Hütter zum ersten Training bitten, der genaue Termin ist noch offen. Vom 7. bis 15. Juli unternimmt die Eintracht wie 2017 eine USA-Reise, das zweite Trainingslager dürfte Ende Juli, Anfang August abgehalten werden – ob wieder in Gais in Südtirol ist noch nicht sicher. Dann empfangen die Pokalsieger Münchens Meister zum Supercup – im ersten Pflichtspiel ihres alten Trainers Niko Kovac auf der Bayern-Bank, eine besondere Note. Auch dieses Datum ist noch nicht geklärt. 2017 war es der 5. August, eine Woche vor der ersten Pokalrunde. Diese beginnt diesmal am 17. August, am Wochenende darauf startet die Bundesliga wieder. Die Gruppen der Europa League werden am 30. August ausgelost, der erste Spieltag ist am 20. September. mka

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