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Eintracht empfängt den FC Bayern: Der FC Bayern bläst zum Sturmangriff auf Frankfurt

Von Die Frankfurter Eintracht steht gegen Bayern München vor einer Mammutaufgabe. Und für die Adler ist es ein bisschen so, als würden sie mit einem Messer zu einer Schießerei kommen.
17.08.2013: Manuel Neuer kann in höchser Not gegen Stefan Aigner klären. Foto: Hübner Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) 17.08.2013: Manuel Neuer kann in höchser Not gegen Stefan Aigner klären. Foto: Hübner
Frankfurt.  Tor vernageln, und die Sache 90 Minuten lang in den Stadionkatakomben aussitzen. Das wäre angesichts der sportlichen Talfahrt die perfekte Taktik für den Bundesliga-Klassiker gegen Bayern München am Samstag. Alles andere hat ja ohnehin keinen Sinn. Ein Sieg ist gegen die "Super-Bayern" nicht drin - totale Utopie. Ein Unentschieden könnte man in der aktuellen Situation schon fast als Frankfurter Fußball-Märchen abfeiern.

Alexander Meier: «Bis zum 0:2 haben wir ganz gut mitgehalten. Es wäre offener gewesen, wenn wir mit 0:1 in die Halbzeit gegangen wären.»
Eintracht trifft auf Bayern München Bruchhagen: Bayern-Spiel wird stattfinden

Kaum ist das Eintracht-Herz in die Hose gerutscht, kann man es wieder herausholen. Die Partie gegen Bayern München wird am Samstag trotz Bahn-Streik angepfiffen.

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Ja, es ist richtig: Kaum jemand, der den Adler im Herzen trägt, hat Lust auf das Duell gegen den Rekordmeister. Gegen diesen "unbesiegbaren" Fußball-Giganten auflaufen zu müssen, hat schon etwas Masochistisches. Das ist ungefähr so, als würde man mit einem Messer zu einer Schießerei kommen. Da bekommt man es glatt mit der Angst zu tun und möchte vor dem drohenden Debakel fast schon um Gnade flehen.

Eine kaum zu bremsende Tormaschine

Gegenwärtig stellt der FC Bayern die Eintracht vor eine kaum zu bewältigende Mammutaufgabe. Das Starensemble ist in dieser Saison noch ungeschlagen. In insgesamt 16 Spielen gingen die Bayern kein einziges Mal als Verlierer vom Platz. Dreimal spielten die Schützlinge von Pep Guardiola in der Bundesliga Remis (Schalke, Hamburg, Mönchengladbach). Ansonsten gab es keine Punktverluste. 23 Tore durfte der FCB in den ersten zehn Spielen bislang bejubeln. Mickrige drei Gegentreffer kassierte Nationalkeeper Manuel Neuer.

In der Championsleague eilen die Bayern ebenfalls von Sieg zu Sieg. Die ganze Grausamkeit bekam jüngst der AS Rom zu spüren. Die Italiener wurden nach allen Regeln der Fußballkunst mit 7:1 von Arjen Robben und seinen Teamkollegen zerlegt. Eine Vorstellung für die Fußball-Lehrbücher. Brutaler kann eine Niederlage nicht ausfallen.



Wer soll die Münchener Dauerparty stoppen? Das fragt sich zurzeit ganz Fußball-Deutschland. Mönchengladbach war neulich dicht dran: Die Fohlen lieferten gegen Bayern eine couragierte Leistung ab und hätten einen Sieg verdient gehabt. Borussia Dortmund verlangte den Bayern am vergangenen Wochenende in der Allianz-Arena ebenfalls alles ab. In der ersten Halbzeit zeigten die Schwarz-Gelben, wie die Münchener zu knacken sind, ehe der Truppe von Jürgen Klopp in den zweiten 45 Minuten die Luft ausging und der BVB am Ende mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten musste. Hier taumelte die laut Transfermarkt.de auf einen Marktwert von knapp 570 Millionen Euro geschätzte Bayern-Mannschaft kurzfristig. Zu Fall wurde sie aber nicht gebracht.

Und so könnte der Lobgesang auf den Rekordmeister noch ewig fortgesetzt werden . . .

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