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Eintracht Frankfurt: Deshalb sieht die SGE bei Freundschaftsspielen oft nicht gut aus

Von Die Frankfurter Profifußballer sind gebrannte Kinder, was Privatspiele gegen unterklassige Gegner anbetrifft.
Rückblick: Im Oktober 2016 verliert die Eintracht ihr Testspiel gegen den SV Sandhausen. (Archivbild) Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Rückblick: Im Oktober 2016 verliert die Eintracht ihr Testspiel gegen den SV Sandhausen. (Archivbild)
Frankfurt. 

Eigentlich ist es nur ein banales Freundschaftsspiel, wenn die Frankfurter Eintracht am Freitag (18 Uhr) in Fulda gegen den TSV Lehnerz antritt. Ein Zeitvertreib während er Bundesligapause, eine Begegnung, um jenen Profis Spielpraxis zu verschaffen, die zuletzt nicht so häufig gespielt haben. Auch die Gelegenheit, gegen eine Amateurmannschaft den Fans aus Osthessen mit Offensivfußball und möglichst vielen Toren Spaß zu machen. Doch die Frankfurter Profifußballer sind gebrannte Kinder, was diese Privatspiele gegen unterklassige Gegner anbetrifft. Da haben sie sich schwer getan in der vergangenen Saison, da war von spielerischer Leichtigkeit keine Rede. So hat die Eintracht beim Zweitligisten SV Sandhausen 1:3 verloren, gegen die damaligen Drittligisten Würzburger Kickers mit 0:1 und den FSV Frankfurt mit 2:3.

Vergleichbar ist das Spiel gegen Lehnerz, die aktuell die Oberliga Hessen, also die fünfte Liga, als Tabellenerster anführen, mit jener Begegnung im März beim SC Hessen Dreieich. Der spätere Hessenmeister, aktuell schärfster Verfolger vom TSV Lehnerz, konnte die Eintracht mit 2:1 besiegen. „Am besten machen wir solche Spiele nicht mehr“, war der Frankfurter Trainer Niko Kovac damals ziemlich bedient.

Aber natürlich werden weiter Freundschaftsspiele ausgetragen. Und das Spiel gegen Lehnerz passt im Grunde ideal in die aktuelle Trainingsarbeit. Profis wie Marco Russ, Marc Stendera oder Slobodan Medojevic können nach Kurzeinsätzen in der Liga nun länger auf dem Platz stehen und einen Spielrhythmus finden. Abseits der personellen Überlegungen bietet sich dem Frankfurter Trainer auch die Gelegenheit, taktische Abläufe einzustudieren, um eine bessere Balance hinzukriegen zwischen Defensive oder Offensive. Und vielleicht ergibt sich auch die Chance, zu üben, wie das Angriffsspiel gegen einen tief stehenden Gegner fantasievoller gestaltet werden kann. Die Eintracht nimmt das Spiel jedenfalls ziemlich ernst. Trainiert wird am Freitag nicht, alle Konzentration liegt auf dem Spiel. Und mit Ausnahme der Nationalspieler wie Lukas Hradecky, Mijat Gacinovic und Carlos Salcedo sollen alle aus dem engeren Kreis zumindest die kurze Reise mitmachen. In Fulda können auch jene ihren Teil beitragen, die nicht spielen können. Osthessen ist Eintracht-Land, da werden Selfies und Autogramme stark gefragt sein.

Wen Kovac dann tatsächlich ins Spiel schicken wird, ist offen. Vermutlich werden jene, die zu Beginn der Woche wegen kleinerer Blessuren kürzer treten mussten, am Donnerstag aber wieder auf dem Trainingsplatz gestanden haben, eher nicht spielen. Dazu gehören Kevin-Prince Boateng und Timothy Chandler auch der gestern geschonte David Abraham. Nur Lauftraining absolviert hat Makoto Hasebe. Zumindest der Japaner wird nur als Zuschauer mit nach Fulda reisen.

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