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Eintracht Frankfurt: Die Eintracht-Rangliste

Zwanzig Spieler hat Eintracht Frankfurts Trainer Niko Kovac in den 16 Bundesliga-Spielen bis zur Winterpause eingesetzt, elf davon haben die 22 Treffer erzielt. Unser Mitarbeiter Peppi Schmitt hat seine Eintracht-Rangliste erstellt.
Daumen hoch: Lukas Hradecky ist nicht nur im Frankfurter Tor die Nummer eins, sondern auch in unserer Eintracht-Rangliste. Bilder > Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Daumen hoch: Lukas Hradecky ist nicht nur im Frankfurter Tor die Nummer eins, sondern auch in unserer Eintracht-Rangliste.
Frankfurt. 

Es ist in erster Linie die mannschaftliche Geschlossenheit, die für den Erfolg bei der Eintracht gesorgt hat. Und doch gibt es Spieler, die eine herausragende Runde gespielt und andere, die eine schwache Runde hinter sich haben.

Überragend

1. Lukas Hradecky (16 Spiele/0 Tore): Als einziger hat er jede Minute auf dem Feld gestanden. Der Torwart hat seine starken Leistungen aus der letzten Spielzeit nicht nur bestätigt, sondern sogar noch übertroffen. Der Beste im Frankfurter Tor seit Uli Stein.

2. Jesus Vallejo (16/0):

Erst 19 Jahre alt, aber abgebrüht wie ein „Alter“. Schnell, sicher am Ball, viel Übersicht, lern- und wissbegierig. Erst am Ende hat er etwas geschwächelt.

3. Aymen Barkok (5/2):
Der Senkrechtstarter. Noch kein Spiel über 90 Minuten, aber viele tolle Einzelleistungen. Siegtor in Bremen, Traumtor gegen Mainz.

 

Ganz stark

4. Timothy Chandler (15/0):
Hat sich in die Mannschaft gekämpft und nicht nur den Trainer, sondern auch die Fans im Stadion überzeugt. Hätte im letzten Sommer gehen können, jetzt hat er einen Stammplatz und den Vertrag verlängert.

5. Makoto Hasebe (14/0):
Der Stabilisator der Defensive, erst auf der „Doppelsechs“, seit ein paar Wochen in der Abwehrzentrale. Die Wiedergeburt des Liberos. Belohnt mit der Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

6. David Abraham (16/1):
Die Bank im Abwehrzentrum. Schnell, zweikampfstark, Vorbild für die Jungen, „Integrationsbeauftragter“ und Dolmetscher für die spanisch sprechenden Neuzugänge. Wenn da nur nicht der Ausraster gegen Hoffenheims Wagner gewesen wäre …

 

Gut

7. Bastian Oczipka (16/1):
Hat zu alter Stärke zurückgefunden. Traut sich was zu, traf in Ingolstadt traumhaft und gehört wieder zu den besten linken Verteidigern der Liga.

8. Alexander Meier (14/4):
„Nur“ vier Tore, aber das sind immer noch die meisten. In den ersten Wochen hat sich die Mannschaft an ihm aufgerichtet, am Ende des Jahres hat der Kapitän auch die Umstellung vom Alleinunterhalter im Sturm zum Teamplayer gut hingekriegt.

9. Marco Fabián (13/3): Spät ist er gekommen, aber dann mit Macht. Hat ein halbes Jahr für die Umstellung von Mexiko nach Deutschland gebraucht. Zum Ende der Vorrunde wieder etwas schwächer.

10. Omar Mascarell (15/0):
Auffällig unauffällig. Seine Passsicherheit tut der Mannschaft gut. Freilich ist er auch der größte Kartensammler, was immer wieder an kleineren technischen Unsauberkeiten liegt.

11. Mijat Gacinovic (12/1):
Noch immer eine „Wundertüte“. Mal der Spieler, der mit Tricks und Dribblings den Unterschied ausmachen kann, mal jener, der zu viele Bälle leichtfertig verliert.

12. Branimir Hrgota (12/3):
Starker Start im Pokal in Magdeburg, starkes Ende gegen Mainz. Dazwischen viel Leerlauf und Zweifel, ob er wirklich die Klasse hat, um der Eintracht auf Dauer zu helfen. Die Hoffnung bleibt.

 

Mittelmäßig

13. Szabolcs Huszti (15/2):
Absolute Stammkraft mit einem überragenden Spiel gegen Dortmund. Zuletzt gingen ihm wie einigen anderen auch die Kräfte aus. Wenn er nur endlich einmal seine Freistöße verbessern würde.

14. Ante Rebic (8/0): Hat von allen Angreifern vielleicht das größte Potenzial, schöpft es aber viel zu selten aus. Noch kein einziges Spiel über die volle Distanz und noch immer kein Tor. Viel Luft nach oben.

15. Michael Hector (9/1):
Schwieriger Start mit zwei Platzverweisen in zwei Spielen. Kein Stammspieler, aber eine gute Ergänzung. Rettete mit seinem Kopfball gegen Hertha in letzter Minute die Heimserie.

16. Danny Blum (4/0): Konnte bei den wenigen Einsätzen seine Qualitäten, Schnelligkeit und Schussstärke, andeuten. Ist er fit, kann er helfen. Ein Spielertyp, der in den letzten Begegnungen deutlich gefehlt hat.

17. Shani Tarashaj (6/1):
Fünf Einsätze, wenig Akzente. Wie so viele der neuen Spieler oft krank oder verletzt. Zum Stammplatz wird es kaum reichen.

 

Schwach

18. Haris Seferovic (12/2):
Nach dem Rettungstor in Nürnberg wollte er durchstarten. Das ist nicht gelungen. Durchaus bemüht, aber glücklos. Wenige gute Spiele, viele schlechte, sicher einer der wenigen Verlierer.

19. Taleb Tawatha (3/0):
Genießt viel Vertrauen beim Trainer, konnte es bislang aber nicht rechtfertigen. Vieles deutet darauf hin, dass der Sprung von Israel in die Bundesliga zu groß ist. Darf nach schwerer Verletzung aber einen neuen Anlauf nehmen.

 

Nicht zu beurteilen

20. Guillermo Varela (2/0):
Nur ein Spiel gegen Schalke, das war ordentlich. Dann gegen Darmstadt schwer verletzt. Wird sicher schwer, an Chandler wieder vorbeizukommen.

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