E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 27°C
5 Kommentare

Eintracht Frankfurt: Die Eintracht muss wohl auch Marius Wolf ziehen lassen

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Gerade erst hat sich die Aufregung um den Wechsel von Trainer Niko Kovac etwas gelegt, da ist mit Marius Wolf der Nächste vor dem Absprung.
Foto: Imago
Frankfurt. 

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. Gerade erst hat sich die Aufregung um den Wechsel von Trainer Niko Kovac zu Bayern München etwas gelegt, da ist bei der Frankfurter Eintracht gerade einmal vier Tage vor dem Pokal-Finale gegen die Bayern mit Marius Wolf der Nächste vor dem Absprung.

Der 22-jährige Flügelflitzer soll nach „gesicherten Informationen“ der „Frankfurter Rundschau“ eine festgeschriebene Ausstiegsklausel von fünf Millionen Euro in seinem Kontrakt stehen haben. Wolf stehe bei mehreren Topvereinen der Fußball-Bundesliga auf dem Wunschzettel, vor allem – laut „Bild“ – Borussia Dortmund und RB Leipzig sollen ihre Fühler ausgestreckt haben. Beide Clubs bieten bessere Verdienstmöglichkeiten, beide spielen in der kommenden Saison auf europäischer Ebene.

Die Eintracht hatte erst im Januar die Kaufoption in Höhe von 500 000 Euro bei der bisherigen Leihgabe von Hannover 96 gezogen und Wolf mit einem Vertrag bis Sommer 2020 ausgestattet. Als Ergänzungsspieler Anfang vorigen Jahres gekommen, entwickelte sich Wolf bei der Eintracht zum absoluten Leistungsträger. Fünf Tore und neun Vorlagen sind ein Beleg für den erstaunlichen Aufschwung des gebürtigen Coburgers, der mit deutlichen körperlichen Defiziten zur Eintracht stieß und erst einmal „aufgepäppelt werden musste“ (Trainer Niko Kovac).

Sein aktueller Marktwert liegt deutlich über der von der FR aufgedeckten Fünf-Millionen-Klausel. „Transfermarkt.de“ taxiert ihn auf sieben Millionen Euro, andere sehen ihn sogar zweistellig. Die Eintracht würde also einen absoluten Leistungsträger zu einem Schnäppchenpreis verlieren. Und wieder einmal – wie im Fall Kovac – hätte der Club bei der Vertragsgestaltung nachlässig gearbeitet.

Kevin-Prince Boateng, sein dickster Kumpel in der Frankfurter Mannschaft, sieht den ehemaligen Hannoveraner Reservisten gar als künftigen Nationalspieler. Auch bei Boateng weiß man im Übrigen noch nicht genau, wie die Zukunft aussehen wird. Der Mittelfeldstar soll ebenfalls eine Ausstiegsklausel im Vertrag haben. Als er nach der Enthüllung von Niko Kovacs Wechsel nach einem Bekenntnis zur Eintracht gefragt wurde, verwies er lediglich auf seinen bis 2020 laufenden Vertrag.

(rich)

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen