Lade Login-Box.
E-Paper
Abo & Service Anzeigen

Die Konzentration hoch halten

Von Klaus Veit Nach vier Siegen in Folge will Fußball-Zweitligist Eintracht Frankfurt heute drei weitere Zähler holen. Armin Veh erklärt Jimmy Hoffer (links) und Benjamin Köhler, wie er sich das Spiel gegen Bochum vorstellt.	Foto: Rhode Bilder > Armin Veh erklärt Jimmy Hoffer (links) und Benjamin Köhler, wie er sich das Spiel gegen Bochum vorstellt. Foto: Rhode

Frankfurt. 

Die Spiele werden bis zum baldigen Saisonende immer weniger, entsprechend groß ist die Bedeutung jeder Partie. Kein Wunder also, dass sich Aufstiegsaspirant Eintracht Frankfurt heute (18 Uhr) gegen den VfL Bochum keinen Ausrutscher leisten will, um die gute Ausgangsposition nicht zu verschlechtern. Dabei ist es nicht entscheidend, dass bei einem Sieg sogar wieder zumindest vorübergehend die Tabellenführung lockt.

Wichtiger ist es, den Vorsprung auf den Dritten, Fortuna Düsseldorf, zu halten oder weiter zu vergrößern. Fünf Punkte beträgt er derzeit und die Westdeutschen haben an diesem 28. Spieltag die wohl schwerere Aufgabe zu lösen: Am Montag kommt der viertplatzierte FC St. Pauli an den Rhein.

Doch die Spiele der Konkurrenten interessieren Armin Veh nicht. "Wir müssen uns auf unsere Aufgaben konzentrieren und nicht auf das, was wir sowieso nicht beeinflussen können", sagte der Eintracht-Trainer am Donnerstag vor dem

Abschlusstraining. Das fand hinter verschlossenen Toren statt. Hauptsächlich, damit niemand erfährt, wer den erkrankten Sebastian Rode (Angina) ersetzen wird. "Sein Ausfall ist sehr schade, denn er war so richtig gut in Form. Aber ich bin mir sicher, dass wir ihn für ein Spiel gleichwertig ersetzen können", sagte Veh. Ob das nun Matthias Lehmann, Karim Matmour oder Sonny Kittel sein wird, das behielt der 51-Jährige mit einem Grinsen auf dem Gesicht für sich: "Der Spieler wird es rechtzeitig genug erfahren."

Nach der insgesamt sehr überzeugenden Mannschaftsleistung beim 4:0 am Montag bei Union Berlin gibt es keinen Grund, weitere Veränderungen vorzunehmen.

Veh warnt vor den Bochumern, die zwar aus den vergangenen fünf Spielen nur einen Punkt holen konnten, "aber an einem guten Tag können die richtig gut sein". Schließlich seien sie im vergangenen Sommer nur knapp und unglücklich in der Relegation an Mönchengladbach gescheitert: "Und die Borussia spielt demnächst Champions League."

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Ein riesiges Zeichen

Mit Zufriedenheit hat er in den vergangenen Tagen und Wochen in Frankfurt eine wachsende Aufstiegseuphorie verspürt, die er noch im Winter vermisst hatte: "Die Leute spüren, dass hier anscheinend etwas passiert ist."

Dazu gehöre auch die von Pirmin Schwegler angekündigte Vertragsverlängerung: "Pirmin hatte andere Angebote und sich trotzdem entschieden hier zu bleiben. Das ist ein riesiges Zeichen für die Eintracht."

Als ein gutes Zeichen für die Einstellung der Spieler wertete Veh auch den kleinen Disput zwischen Schwegler und Mo Idrissou in Berlin nach dem Spiel: "Wenn man direkt nach einem 4:0 über mögliche Verbesserungen spricht, dann ist das doch super."

Auf die Frage, wie es denn mit seiner eigenen Vertragsverlängerung aussehe, wurde der Trainer etwas einsilbiger: "Das ist ein Thema, zu dem ich mich frühestens dann äußern werde, wenn wir es geschafft haben. So war das ausgemacht, daran werde ich auch nichts ändern." Veh warnte erneut davor, den Aufstiegskampf als bereits fast gewonnen anzusehen: "Bochum hat zehn Punkte Vorsprung und will aufpassen, nicht in den Abstiegsstrudel zu geraten. Und wir sollen uns bei fünf Punkten sicher fühlen? Welch ein Unsinn!"

So könnten die Adler spielen:

Eintracht: Nikolov – Jung, Anderson, Schildenfeld, Djakpa – Kittel (Matmour), Schwegler, Meier, Köhler – Hoffer, Idrissou.

Zur Startseite Mehr aus Eintracht Frankfurt
Jetzt kommentieren

Nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken.

Mit * gekennzeichnete Felder, sind Pflichtfelder!

Geben Sie bitte folgende Daten ein, um sich zu registrieren und Ihren Kommentar zu speichern.
Wir garantieren Ihnen, dass alle persönlichen Daten nur beim Verlag intern verwendet, und nicht ohne Ihre Zustimmung an Dritte weitergegeben werden!

gewünschter Benutzername: *
gewünschtes Passwort: *
Wiederholung Passwort: *
E-Mail: *
Kundennummer falls vorhanden:


Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage: Wie viel ist 3 x 3: 




Mehr aus Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt Eintrachts großes Ziel: Zurück nach Europa
Der 3. Tag des Trainingslagers. Konditionstrainer Christian Kolodziej (3.v.re.) und Reha-Trainer Michael Fabacher (2.v.re.) fordern die Mannschaft bei einer Laufeinheit.

Neustift im Stubaital. Es gibt Sonderprämien für Veh und Bruchhagen bei Europapokalteilnahme. Neuzugang Sidney Sam von Schalke 04 wird am Dienstag im Trainingslager erwartet. Unterdessen steht fest, dass Vaclav Kadlec definitiv bei der Eintracht bleibt. mehr

Fotos
clearing
Eintracht Frankfurt Saisoneröffnung der Eintracht gegen den FC Tokio
Eintracht-Trainer Armin Veh. Foto: Arne Dedert/Archiv

Frankfurt. Eintracht Frankfurt bestreitet sein Saisoneröffnungsspiel gegen den FC Tokio. Der Tabellenzweite der japanischen J-League kommt am 2. August in die Commerzbank Arena. mehr

clearing
Eintracht Frankfurt Sidney Sam: Nachzügler im Stubaital?
Unglücklich in Königsblau: Sidney Sam zieht es von Schalke 04 zur Eintracht.

Neustift. Der Frankfurter Kaderbau geht voran: Der bei Schalke 04 in Ungnade gefallene Sam soll die Eintracht „deutlich“ verstärken. mehr

Fotos
clearing
Eintracht Frankfurt Der Kapitän wartet auf den Abflug
Mit dabei war auch Stammtorwart Kevin Trapp, der vom französischen Meister Paris St. Germain umworben wird.

Neustift/Frankfurt. Der Wechsel von Eintracht-Torhüter Trapp zum Pariser Superstar-Club ist nur noch eine Frage der Zeit – und des Geldes. Ins Trainingslager ist er gar nicht erst mitgekommen. mehr

Fotos
clearing
Tag 2 im Eintracht-Trainingslager Schweißtreibende Trainingseinheit im Stubaital
Marc Stendera kühlt sich ab.

Wasserspiele, ein Trainings-BH und jede Menge Schweiß: Im Stubaital kamen die Eintracht-Profis heute mächtig ins Schwitzen. mehr

clearing
Eintracht Frankfurt Eintracht hat Sam an der Angel
Soll schon bald für die Eintracht auf Torejagd gehen: Sidney Sam.

Frankfurt. Sidney Sam hatte es in den vergangenen Monaten nicht leicht. Auf Schalke durchlebte der einstige «Shooting Star» schwere sportliche Zeiten. Jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass die Frankfurter Eintracht dem offensiven Mittelfeldspieler einen Neustart ermöglicht. mehr

Fotos
clearing

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv Themen Mediadaten Kontakt Impressum Datenschutz AGB

© 2015 Frankfurter Neue Presse