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Die Richtungssuche

Von Klaus Veit Trainer Armin Veh will kein konkretes Saisonziel vorgeben. Er weiß, dass es für den Fußball-Bundesligisten schwer wird. Co-Trainer Reiner Geyer (links) und Verteidiger Bamba Anderson sind sich einig: Da geht's lang!	Foto: Hübner Co-Trainer Reiner Geyer (links) und Verteidiger Bamba Anderson sind sich einig: Da geht's lang! Foto: Hübner

Frankfurt. 

Am Freitagmittag Auslosung für die Europa-League-Qualifikation, am Samstag um 15.30 Uhr Punktspielstart beim Aufsteiger Hertha BSC Berlin, am Abend (21 Uhr) Auslosung der zweiten Runde im DFB-Pokal. Innerhalb von rund 33 Stunden bekommt die Frankfurter Eintracht aufgezeigt, wie sich ihr Tanz auf drei Hochzeiten entwickeln wird.

Klar, dass die Spannung beim einzigen hessischen Fußball-Erstligisten und in dessen Umfeld steigt. Die Fans beobachten seit Wochen, wer der erste internationale Gegner sein könnte, in welches Land es sie verschlagen könnte. Das Land ist Armin Veh völlig egal: „Ich wünsche mir einen schlagbaren Gegner, ein Duell, in dem wir der Favorit sind.“ Dann habe man es in den eigenen Füßen, um die Gruppenphase wie erhofft zu erreichen.

Bilderstrecke Darum freuen wir uns auf die Adler Ganz Frankfurt fiebert dem Start der Bundesliga entgegen. Die Euphorie ist riesengroß. Anlass für uns, zehn Gründe aufzulisten, warum wir uns alle auf die Adler freuen. 1. Tausende Frankfurter spüren es vor jedem Spiel: Das nervöse Kribbeln im Bauch! Eben die Vorfreude auf die Adler, verbunden mit der Frage, ob es am Spieltag zu einem Dreier reicht. Einfach ein herrlich unersetzbares Gefühl! Keine Sorge, in wenigen Tagen ist es wieder da, versprochen! 2. Ungewissheit: Jeder Fußball-Fan kennt dieses Gefühl. Vor dem Start in die neue Spielzeit schaut man sich dutzende Male den Kader der eigenen Mannschaft an, prüft skeptischen Blickes die Transferaktivitäten und fragt sich, ob das Team im Ligaalltag bestehen kann. Keine Sorge, die Ungewissheit dauert nicht mehr lange an: Schon bald wird es Antworten auf diese quälenden Fragen geben.

Doch das Hauptaugenmerk des Trainers liegt auf dem Saisonstart. Rang sechs war die stolze Platzierung des Aufsteigers in der Abschlusstabelle vom Mai. Die Latte liegt hoch, sehr hoch. Das weiß der Trainer und wird ohne ein prägnantes Ziel die Spielzeit angehen: „Wir wollen gut sein und werden aufpassen, dass wir mit unten nichts zu tun haben werden.“ Das sei schon eine ganze Menge bei der ungünstigen Terminierung mit vier Auswärtspartien sowie den Heimspielen gegen München und Dortmund an den ersten sechs Spieltagen.

Die Hoffnungen sind jedoch andere, ein einstelliger Tabellenplatz liegt in der Bandbreite der Möglichkeiten. Finanziell stehe die Eintracht mit ihrem Etat auf Rang 12 oder 13, was laut Veh bedeutet: „Läuft es gut, kannst du Achter werden, läuft es schlecht, Sechzehnter.“ Die ersten vier Plätze würden sowieso München, Dortmund, Leverkusen und Schalke unter sich ausmachen, dahinter sollten sich - wenn es normal läuft - Wolfsburg, Mönchengladbach und Stuttgart einfinden, glaubt der Trainer.

Bilderstrecke Die Adler in der Einzelkritik (Illertissen) Wie haben sich die Adler gegen Illertissen geschlagen? In unserer Einzelkritik nehmen wir die Leistung der Spieler unter die Lupe. Stark<br><br>
Sebastian Rode: Er war eifrig. Aber lange Zeit mit vielen Fehlern. Doch sein Treffer zum 0:2 in der Nachspielzeit war alleine das Eintrittsgeld wert. Mittelmäßig<br><br>
Aykut Özer: So gut wie nie geprüft.

Wer die Chancen der Eintracht einschätzen wolle, müsse auch die Stärken und Schwächen der Konkurrenz bedenken: „Da vergleichen uns viele inzwischen mit Werder, dem HSV oder dem VfB. Das ist eine tolle Entwicklung, denn vor wenigen Jahren waren diese Clubs noch um Lichtjahre von uns entfernt.“

Und das, obwohl die Eintracht seit Jahren eine völlig überhöhte Stadionmiete bezahle: „Das ist wichtiges Geld, das uns fehlt.“ Auch für neue Spieler.

Gerade das seit Wochen anhaltende Tauziehen um den Kauf des Tschechen Vaclav Kadlec zeige, dass sich die Eintracht noch immer im finanziellen Mittelmaß bewege. „Da geht es um eine Million mehr oder weniger. Über solche Summen lachen sich andere Bundesligisten tot“, meint der Trainer, der aber weiter hofft, dass der Stürmer noch in dieser Woche zum Kader stößt. Aber auch im schnellsten Fall wäre er noch kein Kandidat für die Partie in der Hauptstadt. Manager Bruno Hübner hatte am Montag in einer TV-Sendung noch einmal erklärt, dass die Entscheidung in dieser Woche fallen werde.

Veh muss sich dagegen entscheiden, ob er bei der Hertha den Spanier Joselu oder Srdjan Lakic stürmen lassen wird. Vor dem Pokalspiel am Sonntag hatte er von einem ganz engen Rennen der beiden Kandidaten gesprochen: „Und daran ändert sich auch nichts, nur weil Joselu ein Tor geschossen hat - gegen Illertissen.“ Der Neuzugang aus Hoffenheim sei sicher eine Verstärkung, könne fast alles, müsse aber sein Phlegma bekämpfen.

Bilderstrecke Eintracht siegt in Illertiisen Die Frankfurter Eintracht hat die erste Runde im DFB-Pokal gemeistert. Gegen Illertissen siegten die Hessen knapp mit 2:0. In unserer Fotostrecke sehen Sie Bilder von der Begegnung. Fotos: Hübner (15), dpa (3) Rund 6.000 Zuschauer waren in der Augsburger SGL-Arena dabei. Darunter auch zahlreiche mitgereiste Fans aus Hessen. Die Hürde Illertissen gestaltete sich für Marco Russ und seine Teamkollegen schwerer als erwartet. Der Regionalligist stand  . . .

Wie vor jedem Spiel schaut der Trainer bei den Übungseinheiten genau hin. Wer ist in Form? Wer passt zu den Gegnern? Was berichtet der „Spion“, der die Hertha auch im Training beobachtet? „Und dann entscheide ich mich“, sagte Veh am Dienstag.

Das geschieht meistens zwei Tage vor dem Anpfiff. Bisher hat er sich noch nicht entschieden. Zumal Carlos Zambrano gestern wegen Durchfalls fehlte. Doch der Peruaner wird im Olympiastadion auflaufen können. Wie Torhüter Kevin Trapp. Bei ihm schaut Veh auch genau hin. Von den Folgen des Handbruchs bemerkt er dabei nichts.

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