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Eintracht Frankfurt: Die Zukunft von Kovac wird sich bald klären

Von „Beide Seiten sind gewillt“, sagt Trainer Niko Kovac über seine Zukunft bei der Frankfurter Eintracht. Erste Gespräche mit Sportvorstand Bobic hat es schon gegeben.
Aktuell erfolgreiches Trio: Eintracht-Trainer Niko Kovac, Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing und Sportvorstand Fredi Bobic. Foto: Bernd Kammerer (.) Aktuell erfolgreiches Trio: Eintracht-Trainer Niko Kovac, Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing und Sportvorstand Fredi Bobic.
Frankfurt. 

„Mein Vertrag ist völlig unwichtig“, hat Niko Kovac am Mittwochmittag gesagt, „ich möchte mich einfach nur auf meine Arbeit konzentrieren.“ Diese Einschätzung entspricht freilich nicht der ganzen Wahrheit. Denn „unwichtig“ ist eine Vertragsverlängerung mit dem Trainer für die Frankfurter Eintracht mitnichten. Die Vereinbarung mit dem 45 Jahre alten Kroaten läuft im kommenden Sommer aus und es gibt keine Zweifel, dass beide Seiten die Zusammenarbeit fortsetzen wollen. Sportvorstand Fredi Bobic hat dies bereits öffentlich bekundet. Man werde „in aller Ruhe“ daran arbeiten, zu einer Vertragsverlängerung zu kommen.

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Kommentar: Auf einem guten Weg

Länderspielpausen sind oft auch Atempausen. Fußball-Clubs, bei denen es hektisch zugeht, können sich sammeln. Man hat Zeit, abseits des Tagesgeschäftes einen neuen Trainer (Ingolstadt) oder Sportchef (Hamburg) suchen.

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Kovac hat nun erste Gespräche mit Bobic bestätigt. Und er hat zwischen den Zeilen auch seine Bereitschaft erklärt, bei der Eintracht zu bleiben. „Beide Seiten sind gewillt, das richtige Ergebnis zu finden“, hat er gesagt, „wir sind in der Mache.“

Auf einen genauen Zeitpunkt für die bevorstehende Einigung wollte er sich aber nicht festlegen, „weil ich mich nicht unter Druck setzen will.“ Auch der Club sehe dies ähnlich. Und doch wird es nicht mehr lange dauern bis Vollzug gemeldet werden kann. Kovac: „Wenn es zu Weihnachten passiert, passiert es zu Weihnachten. Wenn es früher passiert, dann früher. Ich habe ja noch Vertrag.“ Durchaus wahrscheinlich also, dass die Vertragsverlängerung des erfolgreichen und beliebten Trainers unterm Weihnachtsbaum liegen wird.

Eintracht-Trainer Niko Kovac. Foto: Ronald Wittek/Archiv
Eintracht Frankfurt Niko Kovac kann sich Verbleib bei Eintracht gut vorstellen

Frankfurts Trainer Niko Kovac kann sich einen Verbleib bei der Eintracht gut vorstellen. „Wir sind in der Mache. Aber es ist noch zu früh, drüber zu reden.

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Am heutigen Donnerstag (18.30 Uhr) spielt die Eintracht im Stadion am Bornheimer Hang gegen den FSV Frankfurt. Das Stadtderby ist freilich eher eine Ergänzung des wöchentlichen Trainingsprogramms als ein wirklich wichtiger Wettkampf.

Heute Test gegen FSV

„Das Ergebnis ist mir in diesem Fall völlig egal“, sagt der Eintracht-Coach, „wichtig ist, dass wir heil aus dem Spiel gegen einen starken Gegner heraus kommen.“ Dabei kann Kovac trotz der insgesamt zehn Länderspielabstellungen immer noch eine ordentlich besetzte Mannschaft aufs Feld schicken. Unter anderem mit den Stammkräften David Abraham, Szabolcs Huszti, Bastian Oczipka, Omar Mascarell und Alexander Meier.

Diese Fünf will Kovac allerdings jeweils nicht über 90 Minuten spielen lassen, sondern ihnen auch Schonung einräumen. Noch nicht für 90 Minuten ist auch Ante Rebic bereit, der nach seinem Bänderriss im Knöchel am Mittwoch das volle Trainingsprogramm mitmachen konnte und gegen den FSV am Ende auch eine halbe Stunde spielen soll.

Bilderstrecke Eintracht-Training: Steigerungsläufe bei winterlichen Temperaturen
Am 9. November trainierten die Adler bei winterlichen Temperaturen in der Commerzbank Arena in Frankfurt. Doch frösteln mussten die Spieler nicht, dafür sorgten aufwärmende Trainingseinheiten: Alexander Meier, Bastian Oczipka und Szabolcs Huszti kamen ins Schwitzen.Hier bereiteten sich die Spieler sich auf Steigerungsläufe mit Belastung vor.David Abraham, Slobodan Medojevic und Omar Mascarell.

Fraglich ist der Einsatz von Verteidiger Yanni Regäsel, der wegen Adduktorenproblemen nur Lauftraining absolvieren konnte. „Ich würde ihn gerne 90 Minuten spielen lassen“, sagt Kovac, „aber wir werden kein Risiko eingehen.“ Am Donnerstagvormittag wird sich die Mannschaft zu einem lockeren Aufgalopp treffen, danach soll entschieden werden, ob Regäsel mitspielen kann oder nicht.

Für den ehemaligen Berliner wäre es sicher gut, mit Leistung auf dem Platz zu überzeugen, nachdem er via „Bild“-Zeitung deutliche Kritik an Trainer Kovac geübt hat. „Ich bin der Meinung, ich trainiere gut, es gibt keinen Grund, dass man mich draußen lässt“, hat er gesagt, „ich denke, bei Armin Veh wäre ich sicher durchgestartet.“

Der ehemalige Trainer Veh hatte Regäsel im letzten Winter aus Berlin geholt und ihn auch häufig in der Anfangself aufgeboten. Unter Kovac aber ist der 20 Jahre alte Rechtsverteidiger ins zweite Glied abgerutscht. Nur im Pokal gegen Ingolstadt hat er gespielt, häufig hat er nicht einmal im Kader gestanden. Eine Erklärung habe er dafür nicht. „Der Trainer hat mit mir bisher noch nicht geredet“, beschwert er sich. Regäsel hat sich fest vorgenommen, um seine Chance zu kämpfen: „Ich warte bis Winter, dann müssen wir uns zusammensetzen“, sagt er. Sein Vertrag läuft noch bis 2019. Neben den verbliebenen Profis werden gegen den FSV Frankfurt heute Abend mit Torwart Eric Gründemann und den Feldspielern Niklas Thiel, Nick Förster und Raffael Cvjetkovic noch vier Spieler aus der U 19 im Kader stehen.

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